Warum die beste Geldanlage oft nicht die höchste Rendite verspricht
Posted by PM-Ersteller - 27/07/26 at 07:07:59 a.m.Ullrich Angersbach erläutert, weshalb Diversifikation zu den wichtigsten Grundprinzipien eines langfristig erfolgreichen Vermögensaufbaus gehört.
München – Der Diplom-Kaufmann und Kapitalmarktexperte Ullrich Angersbach veröffentlicht regelmäßig Analysen zu den internationalen Finanzmärkten. Im Mittelpunkt seiner Beiträge stehen die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik, Inflation, Kapitalmärkten, Vermögensaufbau und langfristigen Investmentstrategien. Ziel seiner Analysen ist es, wirtschaftliche Mechanismen verständlich einzuordnen und Anlegern eine fundierte Grundlage für langfristige Entscheidungen zu vermitteln.
Viele Anleger suchen nach der einen Anlage, die dauerhaft die höchste Rendite verspricht. Mal stehen Technologiewerte im Fokus, dann Edelmetalle, Immobilien oder Anleihen. Kaum ein Börsenjahr vergeht, ohne dass eine Anlageklasse als vermeintlicher Gewinner der Zukunft gehandelt wird. Gleichzeitig zeigt die Geschichte der Kapitalmärkte, dass sich Marktführer regelmäßig abwechseln. Was heute überzeugt, kann morgen bereits unter Druck geraten.
Gerade deshalb gehört Diversifikation zu den wichtigsten Grundprinzipien erfolgreicher Geldanlage. Dennoch wird sie häufig missverstanden. Manche Anleger betrachten sie als Verzicht auf Renditechancen oder als Ausdruck mangelnder Überzeugung. Tatsächlich verfolgt Diversifikation jedoch ein anderes Ziel: Risiken so zu verteilen, dass langfristiger Vermögensaufbau nicht von der Entwicklung einer einzigen Anlageklasse abhängt.
Nach Ansicht von Ullrich Angersbach liegt hierin einer der größten Unterschiede zwischen kurzfristiger Spekulation und nachhaltiger Investmentstrategie.
„Diversifikation ist kein Verzicht auf Rendite. Sie ist der Preis für langfristige Stabilität.“, erklärt Ullrich Angersbach.
Warum Konzentration oft unterschätzt wird
Viele Anleger glauben, sie könnten durch die Auswahl einzelner besonders aussichtsreicher Investments dauerhaft eine überdurchschnittliche Rendite erzielen. In Phasen steigender Märkte scheint diese Strategie zunächst erfolgreich zu sein. Einzelne Aktien oder Branchen entwickeln sich deutlich besser als der Gesamtmarkt und vermitteln den Eindruck, eine breite Streuung sei überflüssig.
Doch genau hier liegt ein häufig unterschätztes Risiko. Wer einen großen Teil seines Vermögens auf wenige Unternehmen, Branchen oder Regionen konzentriert, macht seine Vermögensentwicklung von vergleichsweise wenigen Einflussfaktoren abhängig. Unternehmenskrisen, politische Entscheidungen, technologische Veränderungen oder regulatorische Eingriffe können erhebliche Auswirkungen auf einzelne Märkte haben.
Die Geschichte der Kapitalmärkte liefert zahlreiche Beispiele dafür, dass einst führende Unternehmen oder ganze Branchen innerhalb weniger Jahre deutlich an Bedeutung verloren haben. Für langfristig orientierte Anleger stellt sich daher weniger die Frage, welche Anlageklasse im nächsten Jahr die höchste Rendite erzielt, sondern wie ein Portfolio auch unter unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabil bleiben kann.
Diversifikation bedeutet mehr als viele Wertpapiere zu besitzen
Diversifikation wird häufig mit einer möglichst großen Anzahl verschiedener Wertpapiere gleichgesetzt. Tatsächlich entsteht Risikostreuung jedoch nicht allein durch eine hohe Stückzahl von Investments.
Ein Portfolio aus zwanzig Unternehmen derselben Branche kann trotz seiner Größe ein erhebliches Klumpenrisiko aufweisen. Umgekehrt kann bereits eine überschaubare Anzahl unterschiedlicher Anlageklassen zu einer deutlich ausgewogeneren Vermögensstruktur beitragen.
Nach Einschätzung von Ullrich Angersbach umfasst eine sinnvolle Diversifikation verschiedene Dimensionen:
* unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Edelmetalle,
* verschiedene Wirtschaftsregionen,
* unterschiedliche Branchen,
* Unternehmen verschiedener Größen,
* sowie Vermögenswerte mit möglichst unterschiedlichen Reaktionsmustern auf wirtschaftliche Entwicklungen.
Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren trägt dazu bei, Risiken breiter zu verteilen.
Unterschiedliche Anlageklassen erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Kapitalmärkte bestehen aus einer Vielzahl von Anlageformen, die jeweils eigene Chancen und Risiken mit sich bringen. Aktien stehen langfristig häufig für Unternehmenswachstum und Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg. Anleihen können – abhängig von Laufzeit, Bonität und Zinsumfeld – einen anderen Risiko-Rendite-Charakter besitzen. Edelmetalle wie Gold entwickeln sich wiederum oftmals unabhängig von klassischen Unternehmensgewinnen.
Keine dieser Anlageklassen ist grundsätzlich überlegen. Vielmehr reagieren sie unterschiedlich auf Inflation, Geldpolitik, Konjunktur oder geopolitische Ereignisse. Gerade diese Unterschiede machen Diversifikation zu einem wichtigen Instrument des Risikomanagements.
Im vorherigen Beitrag der Reihe erläuterte Ullrich Angersbach, wie Zentralbanken durch ihre Geldpolitik Kapitalmärkte beeinflussen. Diese geldpolitischen Entscheidungen wirken sich jedoch nicht auf alle Anlageklassen gleichermaßen aus. Während steigende Leitzinsen einzelne Marktsegmente belasten können, entwickeln sich andere Vermögenswerte unter denselben Rahmenbedingungen oftmals robuster.
Diversifikation ersetzt keine Analyse
Eine breite Streuung bedeutet nicht, auf fundierte Analysen zu verzichten. Im Gegenteil: Je komplexer Kapitalmärkte werden, desto wichtiger wird das Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge.
Diversifikation schützt nicht vor allgemeinen Marktrisiken. Gerät die Weltwirtschaft in eine schwere Rezession oder kommt es zu einer globalen Finanzkrise, können nahezu alle Anlageklassen gleichzeitig unter Druck geraten. Dennoch zeigen historische Erfahrungen, dass breit aufgestellte Portfolios extreme Schwankungen häufig besser abfedern als stark konzentrierte Investments.
„Niemand weiß, welche Anlageklasse im kommenden Jahr die beste sein wird. Genau deshalb ist eine breite Streuung kein Zeichen von Unsicherheit, sondern von Weitsicht.“, so Ullrich Angersbach.
Langfristiger Vermögensaufbau basiert deshalb nicht auf der Suche nach der perfekten Prognose, sondern auf einer strukturierten Vermögensallokation, die unterschiedliche Entwicklungen berücksichtigen kann.
Psychologische Fehler erschweren rationale Entscheidungen
Neben wirtschaftlichen Faktoren beeinflussen auch psychologische Mechanismen den Anlageerfolg. Viele Investoren neigen dazu, Vermögenswerte zu kaufen, nachdem diese bereits über längere Zeit gestiegen sind. Gleichzeitig werden Positionen häufig verkauft, wenn die Unsicherheit besonders groß erscheint.
Dieses Verhalten kann dazu führen, dass Anleger Trends hinterherlaufen und Risiken unterschätzen. Diversifikation wirkt diesem Muster entgegen, weil sie nicht auf einzelne Marktmeinungen setzt, sondern auf eine ausgewogene Struktur des Gesamtportfolios.
Für Ullrich Angersbach gehört die eigene Disziplin daher zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer langfristigen Investmentstrategie. Wer sein Portfolio ausschließlich nach kurzfristigen Schlagzeilen ausrichtet, läuft Gefahr, emotionale Entscheidungen über langfristige Ziele zu stellen.
Diversifikation ist ein langfristiger Prozess
Ein ausgewogenes Portfolio entsteht nicht durch eine einmalige Entscheidung. Wirtschaftliche Entwicklungen verändern sich kontinuierlich. Inflation, Geldpolitik, Staatsverschuldung, Unternehmensgewinne und geopolitische Ereignisse beeinflussen die Finanzmärkte fortlaufend.
Deshalb sollte auch die Vermögensstruktur regelmäßig überprüft werden. Dabei geht es jedoch nicht darum, ständig zwischen Anlageklassen zu wechseln, sondern die ursprünglich definierte Risikostruktur langfristig aufrechtzuerhalten.
Diversifikation versteht sich somit weniger als kurzfristige Marktstrategie, sondern als dauerhaftes Organisationsprinzip eines stabilen Vermögensaufbaus.
Fazit
Die Suche nach der einen perfekten Geldanlage gehört zu den häufigsten Irrtümern privater Investoren. Kapitalmärkte entwickeln sich dynamisch und werden von einer Vielzahl wirtschaftlicher Faktoren beeinflusst. Welche Anlageklasse künftig die höchsten Renditen erzielt, lässt sich im Voraus nicht zuverlässig bestimmen.
Nach Auffassung von Ullrich Angersbach besteht die eigentliche Stärke einer langfristigen Investmentstrategie deshalb nicht in der Vorhersage einzelner Marktbewegungen, sondern in einer durchdachten Vermögensstruktur. Diversifikation reduziert Risiken, schafft Stabilität und ermöglicht es Anlegern, wirtschaftliche Veränderungen gelassener einzuordnen.
Wer Vermögen über Jahrzehnte aufbauen möchte, sollte daher weniger nach dem nächsten Gewinner suchen als nach einem Portfolio, das unterschiedliche wirtschaftliche Szenarien tragen kann.
Diese Analyse ist Bestandteil der fortlaufenden Veröffentlichungsreihe „Die Marktanalysen von Ullrich Angersbach“. Darin untersucht der Diplom-Kaufmann regelmäßig wirtschaftliche Zusammenhänge aus den Bereichen Geldpolitik, Kapitalmärkte, Inflation, Aktien, Anleihen, Gold, Edelmetalle, Staatsverschuldung, Portfolio-Strategien und langfristiger Vermögensaufbau. Die nächste Analyse widmet sich der Frage, welche Rolle Anleihen in einem modernen Portfolio spielen und warum diese Anlageklasse häufig unterschätzt wird.
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Ullrich Angersbach ist Diplom-Kaufmann, Finanzexperte, Buchautor und Marketing-Coach für Finanzdienstleister. Ullrich Angersbach beschäftigt sich seit mehr als vierzig Jahren mit Kapitalmärkten, Vermögensaufbau, Investmentstrategien und wirtschaftlichen Entwicklungen. Seine Fachartikel und Veröffentlichungen behandeln unter anderem die Themen Börsencrash, Finanzkrise, Portfolioaufbau, Risikomanagement, Goldpreisentwicklung, Zentralbanken und langfristige Kapitalmarktstrategien.
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Strategische Asset Allokation – oder: Warum ein Vermögen ohne Plan nur ein Zufall ist
Posted by PM-Ersteller - 30/12/25 at 01:12:43 p.m.Warum strategische Asset Allokation mehr ist als Technik: Der Beitrag aus Financial Poetry zeigt, warum Vermögensstruktur wichtiger ist als Timing, Einzeltitel und Trends – und Stabilität schafft.
Warum SAA (Strategische Asset Allokation) mehr ist als eine Investmenttechnik
Wenn Geldanlagen Königreiche wären, dann wäre die strategische Asset Allokation der Architekt des Palasts – und nicht der Innenausstatter, der ab und zu ein neues Sofa kauft. Die meisten Anleger, seien sie nun Familienunternehmer, Stiftungsleiter oder stolze Besitzer eines wachsenden Depots, verwechseln diese Rollen nur allzu gerne. Sie stürzen sich mit Begeisterung auf die Auswahl einzelner Titel, diskutieren in geselligen Runden über die „beste Aktie des Jahres“ oder den „geheimen Fonds-Tipp“, während das Fundament ihres Vermögens knirscht wie altes Gebälk. Dabei entscheidet nicht, ob man Apple oder Alphabet liebt, sondern wie man überhaupt sein Geld auf verschiedene Anlageklassen verteilt – und wie konsequent man an dieser Aufteilung festhält.
Timing ist eine Illusion – Struktur ist Realität
Statistisch gesehen ist es ernüchternd einfach: Rund neunzig Prozent des Anlageerfolgs hängen nicht vom Timing oder vom brillanten Riecher ab, sondern von der Verteilung des Vermögens – also von jener kühlen, planvollen Mischung aus Aktien, Anleihen, Immobilien, Liquidität und alternativen Anlagen, die der Fachmann SAA nennt. Kurzfristige Taktik mag aufregend sein, aber die Musik spielt im großen Orchester der langfristigen Struktur. Wer das nicht glaubt, kann sich die Historie institutioneller Portfolios anschauen: Es ist nicht das hektische Handeln, das Renditen schafft, sondern die nüchterne Balance über Jahrzehnte hinweg.
Diversifikation: Trockenes Wort, tiefer Frieden
Die Idee hinter der SAA ist verblüffend logisch – fast banal. Doch genau darin liegt ihre Kraft. Schon Harry Markowitz, Vater der modernen Portfoliotheorie, zeigte in den 1950er Jahren, dass nicht der Enthusiasmus, sondern die Korrelation zählt: Wie verhalten sich die Anlagen zueinander, wenn es an den Märkten stürmt? Wer in perfekt aufeinander abgestimmte Anlageklassen investiert, hat weniger schlaflose Nächte, auch wenn der DAX mal wieder nervös zuckt. Diversifikation, das klingt trocken, ist in Wirklichkeit eine Lebensversicherung – nicht nur für das Depot, sondern für den inneren Frieden des Anlegers.
Rechnen ist Pflicht, Ruhe ist Kür
Natürlich verlangt eine gute strategische Asset Allokation nach Rechenarbeit. Banken und Family Offices jagen dafür heute Milliarden Datenpunkte durch Monte-Carlo-Simulationen und Szenarien, die klingen, als kämen sie aus einem NASA-Labor. Doch hinter dieser Technik steht eine zutiefst menschliche Frage: Wie viel Risiko ertrage ich – und wofür? Eine Zahl mag Rendite versprechen, aber wer in einer Krise den Schlaf verliert, hat die falsche SAA. Strategie ist hier kein Excel-Kriterium, sondern ein Charaktertest.
Der Kompass im Depot – und warum das wichtig ist
Das Schöne an der SAA ist, dass sie wie ein Kompass funktioniert: Sie zeigt die Richtung, nicht die einzelnen Schritte. Ob der Anleger einmal kurz vom Weg abweicht – etwa durch taktische Übergewichtung von Aktien oder eine zeitweise defensive Positionierung – ist zweitrangig. Wichtig ist, dass die großen Koordinaten stimmen. Wer keine SAA hat, gleicht einem Kapitän ohne Karte: Bei ruhiger See mag das egal sein, aber wehe, der Wind dreht. Dann zeigt sich, wer steuert – und wer lediglich treibt.
SAA als Masterplan für Stiftungen, Unternehmer und Generationen
Manche nennen die SAA trocken, ich nenne sie meditativ. Denn sie zwingt zu Disziplin. Und diese Disziplin schützt – gerade in Zeiten, in denen Finanzmärkte im Sekundentakt Schlagzeilen erzeugen. Denken Sie an die Zinswende der letzten Jahre: plötzlich lohnen sich Anleihen wieder, Inflation flackert, Aktien pendeln nervös. Schlag auf Schlag ändern sich Narrative, doch eine solide strategische Allokation bewahrt Ruhe. Während der Nachbar begeistert in den nächsten Hype-Fonds springt, bleibt der strategische Anleger bei seiner Linie – und wird am Ende meist dafür belohnt.
Gärten, Märkte und Geduld – was Anleger wirklich brauchen
Gleichzeitig ist SAA kein starres Korsett. Sie darf und soll sich anpassen, wenn sich Lebensumstände oder Marktbedingungen strukturell verändern. Wer als junger Unternehmer startet, mag 70 Prozent Aktien halten; wer seine Stiftungserträge plant, braucht Stabilität und wählt mehr Anleihen oder Immobilien. Entscheidend ist, dass die Strategie bewusst ist – nicht zufällig. Family Offices, die Generationen überdauern, wissen das: Eine gute SAA ist nichts anderes als der Masterplan des Familienvermögens, das strategische Rückgrat über Dekaden hinweg.
Dabei lässt sich selbst ein ernster Balanceakt mit einem Schuss Humor betrachten. Denn seien wir ehrlich: Die Börse ist manchmal wie ein ungeduldiges Kind – sie will ständig unterhalten werden. Die SAA hingegen ist der geduldige Erwachsene im Raum, der weiß, dass die Zeit immer auf seiner Seite spielt. Es ist ein wenig wie im Gartenbau: Wer jeden Tag an den Pflanzen zupft, wird die Wurzeln nie wachsen sehen. Aber wer das Beet klug anlegt, hat auch bei schlechtem Wetter eine gute Ernte.
Von 60/40 zum Zukunftsportfolio
In Zeiten höherer Zinsen und dynamischer Märkte erhält diese Gelassenheit neuen Wert. Die gute alte 60/40-Mischung erlebt eine Renaissance in modernem Gewand. Ergänzt durch private Märkte, Infrastruktur, nachhaltige Investments und intelligente Diversifikationsbausteine wird sie zum robusten Hybrid für die Zukunft. Nachhaltigkeit ist dabei kein moralisches Bonusprogramm, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit – denn was ökologisch und sozial nicht tragfähig ist, wird langfristig auch finanziell nicht tragen.
Technologie trifft Haltung – moderne Allokation mit Charakter
Technologie, KI und Datenmodelle helfen uns heute, die SAA präziser zu gestalten als je zuvor. Doch am Ende bleibt sie Handwerk und Haltung. Sie verlangt einen klaren Kopf, Mut zur Ruhe und das Bewusstsein, dass Vermögenssteuerung kein Sprint, sondern ein Staffellauf über Generationen ist.
Fazit: Wer sein Fundament kennt, bleibt stabil
Und das ist vielleicht ihre schönste Botschaft: In einer Welt, in der Geschwindigkeit oft mit Intelligenz verwechselt wird, belohnt die strategische Allokation das Gegenteil – Geduld, Struktur und innere Unaufgeregtheit. Denn an den Finanzmärkten, wie im Leben, gilt: Wer sein Fundament kennt, darf jedes Wetter gelassen nehmen.
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Robert Förg ist Betriebswirt (VWA), Certified Financial Planner® (FPSB), Stiftungsberater (DSA) und Immobilienmanager (IU). Er berät seit über 20 Jahren vermögende Privatpersonen, Unternehmerfamilien und Stiftungen in strategischen Finanz- und Vermögensfragen – unabhängig, ganzheitlich und persönlich.
Mit dem von ihm gegründeten Family Office Förg in Emmering bietet er keine Produktvermittlung, sondern maßgeschneiderte Beratung, die langfristig Vermögen und Entscheidungsfähigkeit sichert. Er analysiert Vermögensstrukturen, koordiniert externe Partner, erstellt Finanzpläne und begleitet Generationenfragen. Seine Arbeit basiert auf Honorarbasis – für maximale Unabhängigkeit und Transparenz.
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Neu auf Spotify: Renditepolarisierung am Büromarkt? Kapitalmärkte, ESG und veränderte Mieternachfrage
Posted by PM-Ersteller - 20/12/24 at 01:12:55 p.m.Frank Esslinger im Expertengespräch mit Tilmann Noller, Opal Real Estate München
Die neue Podcastfolge von „Makrotrends Immobilienmärkte“ -jetzt auf Spotify, Apple Podcasts und als Stream
https://open.spotify.com/episode/0Q2l3UckXDaozvdiCY2efx
-Die neue Podcastfolge von „Makrotrends Immobilienmärkte“ von Frank M. Esslinger -jetzt auf allen großen Podcast-Plattformen
In dieser Folge: „Renditepolarisierung am Büromarkt? – Der Einfluss von Kapitalmärkten, ESG und Mieternachfrage“ –
Im Expertengespräch mit Tilmann Noller, Geschäftsführer, Opal Real Estate München
Tilmann Noller ist Geschäftsführer der Opal Real Estate in München mit dem langjährigen Fokus Umentwicklung und Repositionierung von Büroimmobilien. Vorher war er viele Jahre bei UBS Real Estate als Asset Manager und Projektmanager im Bereich Construction & Development u.a. für offene Fondsgesellschaften tätig.
Unsere Gesprächsthemen:
+ Welche Segmente des Büromarkts sind resilient, welche nicht?
+ Welchen Einfluss haben die Verschiebungen an den Kapitalmärkten?
+ Reduziert ESG ungewollt das Angebot ?
Auswahl genutzter Research-Quellen:
https://www.pfandbrief.de/site/dam/jcr:2dd82858-0b24-4775-9072-46a374ac9f87/vdp_Index_Q3-2024_DE_2024_11_07_final.pdf
https://www.jll.de/en/trends-and-insights/research/victor
https://www.colliers.de/wp-content/uploads/2024/07/Colliers_BC-Staedte_2024-q2_de.pdf
https://www.pfandbrief.de/site/de/vdp/immobilie/finanzierung_und_markt/vdp-immobilienpreisindex.html
https://www.realestate.bnpparibas.de/marktberichte/green-building-investment/deutschland-market-focus-2023
https://www.jll.de/de/trends-and-insights/research/bueromarktbericht
Zu den Personen:
Frank Esslinger ist Dipl.-Kaufmann (Universität zu Köln) und CEMS Master (HEC
Paris, Stockholm School of Economics) und ist seit 2014 Mitglied der
Geschäftsleitung der Schmack Immobilien Gruppe und verantwortlich für den
Bereich Finanzen/Mergers & Acquisitions. Zuvor war Herr Esslinger viele
Jahre im Investment Banking in London, u.a. im Bereich Mergers &
Acquisitions bei JP Morgan, tätig. Seine Karriere begann er bei Deloitte &
Touche in Düsseldorf. In den vergangenen Jahren übernahm Herr Esslinger
Vortrags- und Dozententätigkeiten u.a. an der HEC Paris, Institut IREBS (Universität
Regensburg) und der Hochschule Fresenius in München. Darüber hinaus ist er
Herausgeber des Podcast „Basispunkte – Makrotrend Immobilienmarkt“,
in dem er sich mit aktuellen Themen des Immobilienmarktes beschäftigt.
Tilmann Noller war als Projektmanager bei Herzog & de Meuron, den Architekten der Allianz Arena und der Elbphilharmonie, tätig. Dort entwickelte er einen Masterplan für das Werksareal der Pharmafirma Roche AG in Basel mit und verantwortete die Planung eines Mixed-Use-Hochhauses für die Roche AG. Im Jahr 2007 wechselte er zu UBS Real Estate in den Bereich Construction & Development, wo er als Projektmanager und Asset Manager eine Vielzahl von Repositonierungsstrategien für Büroimmobilen entwickelt und erfolgreich umgesetzt hat.
Er ist Geschäftsführer der OPAL Real Estate und Mitglied der Bayerischen Architektenkammer und der Royal Chartered Surveyor, für die er seit 2014 als Prüfer tätig ist.
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