Drei von vier Stellenanzeigen in MV nennen kein Gehalt
Posted by PM-Ersteller - 20/08/26 at 12:08:37 p.m.In 114 von 150 untersuchten Stellenanzeigen mit Arbeitsort in Mecklenburg-Vorpommern fehlt eine verwertbare Gehaltsangabe. Das sind 76 Prozent. Eine eigene Erhebung von mitarbeiter-mv.de.
Eigene Erhebung von 150 Anzeigen aus Mecklenburg-Vorpommern: In der Gastronomie fehlt die Gehaltsangabe in 95 Prozent der Fälle, in der Pflege nur in 53 Prozent.
Stralsund, 20. August 2026. Wer in Mecklenburg-Vorpommern eine Stelle sucht, erfährt in den meisten Fällen nicht, was sie zahlt. In 114 von 150 untersuchten Stellenanzeigen fehlt eine verwertbare Gehaltsangabe, das sind 76 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung von mitarbeiter-mv.de, einem gemeinsamen Angebot der Innowist aus Stralsund und der FilmVision aus Greifswald.
Für die Erhebung wurden am 19. August 2026 150 Stellenanzeigen mit Arbeitsort in Mecklenburg-Vorpommern aus der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit gezogen, verteilt auf vier Berufsgruppen. Gewertet wurde ausschließlich der Anzeigentext. Als verwertbare Angabe zählte eine Gehaltsspanne, ein Festbetrag oder ein namentlich genannter Tarifvertrag. Formulierungen wie „attraktive Vergütung“ oder „leistungsgerechte Bezahlung“ zählten nicht, weil sie einem Bewerber keine Entscheidungsgrundlage geben.
Die Tarifbindung macht den Unterschied
Zwischen den Berufsgruppen liegen Welten. In der Küche fehlt die Gehaltsangabe in 35 von 37 Anzeigen, also in 95 Prozent. Bei den Berufskraftfahrern sind es 81 Prozent, in den Elektroberufen 76 Prozent. Die Pflege fällt mit 53 Prozent deutlich heraus.
Der Grund dafür liegt auf der Hand, sobald man in die Anzeigen schaut: In der Pflege nennen 13 der 38 untersuchten Anzeigen einen konkreten Tarifvertrag. In der Küche tut das keine einzige. Wo kein Tarif greift, verschwindet die Angabe zum Verdienst fast vollständig.
„Ein Betrieb, der eine Zahl nennt, hebt sich in seiner Region sofort ab, und das kostet ihn keinen Cent mehr“, sagt Stefan Nabel, Gründer von Innowist und BAFA-registrierter Berater. „Wer keine nennt, verliert genau die Bewerber, die es sich aussuchen können.“
Auch der Bewerbungsweg fehlt oft
Die Erhebung hat zwei weitere Punkte erfasst. In 55 der 150 Anzeigen, also in 37 Prozent, steht im Anzeigentext kein Bewerbungsweg. Wer sich bewerben will, muss die Kontaktdaten erst über eine Sicherheitsabfrage freischalten oder selbst nach dem Betrieb suchen. Einen Ansprechpartner mit Namen nennen 52 der 150 Anzeigen, also 35 Prozent. 21 Prozent der Betriebe haben überhaupt keine eigene Karriereseite.
Eine Erwartung hat sich in der Erhebung nicht bestätigt. Die Vermutung, viele Betriebe schalteten Anzeigen, die auf der eigenen Website gar nicht auftauchen, ließ sich nicht halten: Wo sich die Frage prüfen ließ, war die Stelle in 86 Prozent der Fälle auch auf der eigenen Karriereseite gelistet.
Methode und Grenzen
Gezogen wurde jeder fünfte Treffer der nach Veröffentlichungsdatum sortierten Trefferliste, höchstens eine Anzeige je Betrieb. Zeitarbeit und Personalvermittlung waren ausgeschlossen. Maßgeblich war der Arbeitsort, nicht der Firmensitz.
Die Stichprobe umfasst 150 Anzeigen aus vier Berufsgruppen und ist damit nicht repräsentativ für den gesamten Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. Der statistische Vertrauensbereich der Gesamtzahl liegt bei rund 7 Prozentpunkten. Anzeigen, die ein Betrieb ausschließlich auf der eigenen Website oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht, sind nicht enthalten.
Die vollständige Methode, alle Zahlen und die Grenzen der Erhebung sind öffentlich einsehbar unter https://mitarbeiter-mv.de/marktcheck/stellenanzeigen-mv
Veröffentlicht werden ausschließlich aggregierte Werte. Einzelne Betriebe werden nicht genannt, es wurden keine Testbewerbungen verschickt.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Innowist
Herr Stefan Nabel
Ahornstr. 27
18439 Stralsund
Deutschland
fon ..: +49 3831 9418910
web ..: https://mitarbeiter-mv.de
email : info@innowist.de
mitarbeiter-mv.de ist ein Angebot zur Mitarbeitergewinnung für mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern, getragen von Innowist aus Stralsund und FilmVision aus Greifswald. Recruiting mit eigener Software, professionellen Recruiting-Videos und aktiver Ansprache von Pendlern, Rückkehrern und Wechselwilligen. Als geförderte Unternehmensberatung für viele kleine und mittlere Betriebe bis zu 80 % staatlich förderfähig (BAFA).
mitarbeiter-mv.de ist kein Jobportal und keine Stellenbörse. Bewerber können sich nicht registrieren, es gibt keine Lebenslauf-Datenbank. mitarbeiter-mv.de ist keine Zeitarbeit und keine Personalvermittlung. Bewerber werden direkt beim Betrieb angestellt. mitarbeiter-mv.de ist kein staatliches Angebot und kein Landesprogramm. Träger sind zwei privatwirtschaftliche Unternehmen, das MV im Namen bezeichnet das Einsatzgebiet.
Vollständige Fakten und Prüfdatum: https://mitarbeiter-mv.de/fakten
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Plötzlich ohne Job: Wie ein Standortschluss ganze Lebensentwürfe erschüttert – und neue Wege eröffnet
Posted by PM-Ersteller - 06/07/26 at 08:07:11 a.m.Standortschließung trifft Identität und Existenz vieler Beschäftigter. Ein IT-Manager zeigt, wie Bewerbungscoaching nach Kündigung hilft, Erfahrung neu zu erzählen und beruflich neu zu starten Heute.
Berlin – Als die Nachricht kam, war der Besprechungsraum voll. Der Standort werde geschlossen, hieß es. Für viele der Beschäftigten bedeutete das mehr als den Verlust des Arbeitsplatzes. Es war das Ende einer vertrauten Ordnung: Kolleginnen und Kollegen, die über Jahre hinweg zu einem sozialen Umfeld geworden waren, Routinen, Sicherheit – und für manche die Grundlage für Hauskredite, Familienplanung und Zukunftsvorsorge.
So erging es auch Maximilian Kraus (42), Senior Projektmanager im Bereich IT und Digitalisierung. Seit fast zwei Jahrzehnten arbeitete er im selben Unternehmen. „Man baut sein Leben um den Job herum“, sagt Kraus. „Freunde kommen aus dem Betrieb, der Tagesrhythmus ist klar, die finanzielle Planung basiert auf einem stabilen Einkommen.“ Der Standortschluss habe dieses Gefüge abrupt beendet.
Arbeits- und Organisationspsychologen weisen darauf hin, dass betriebsbedingte Kündigungen nach Standortschließungen häufig unterschätzt werden – nicht wegen der formalen Kündigung selbst, sondern wegen ihrer sozialen und psychologischen Wirkung. „Für langjährige Beschäftigte ist der Job Teil der Identität“, sagt Dr. Petra Naumann, Arbeits- und Organisationspsychologin. „Der Verlust löst oft eine Krise aus: Existenzängste, Schuldgefühle gegenüber der Familie, Zweifel am eigenen Wert.“ Angst, Kontrollverlust und Rückzug seien typische Reaktionen.
Diese Erfahrung teilen viele. Studien zeigen, dass der emotionale Stress nach einem Arbeitsplatzverlust mit der Dauer der Betriebszugehörigkeit zunimmt. Gleichzeitig ist der Arbeitsmarkt nicht so verschlossen, wie es sich für Betroffene zunächst anfühlt. Eine arbeitsmarktökonomische Langzeitstudie _“Reemployment or Unemployment“_ (Springer Nature, 2025), basierend auf dem Schweizer Haushaltspanel, kommt zu dem Ergebnis, dass rund zwei Drittel der entlassenen Beschäftigten innerhalb von zwei Jahren wieder eine neue Stelle finden. Besonders gut gelingt dies jenen, die aktiv nach vorne schauen und ihre Bewerbungsstrategie anpassen.
Genau hier setzte bei Kraus ein Wendepunkt ein. Nach einer Phase der Orientierung entschied er sich für professionelles Bewerbungscoaching. „Ich musste lernen, über meine Kündigung zu sprechen, ohne mich zu rechtfertigen“, sagt er. „Und ich musste lernen, meine Geschichte neu zu erzählen“. Nicht als Kündigung, sondern als Ergebnis einer unternehmerischen Entscheidung.
Begleitet wurde er von Jessica Wahl, Bewerbungscoach und Karriereberaterin. „Viele kommen zu uns mit dem Gefühl, aus dem System gefallen zu sein“, sagt Wahl. „Dabei haben sie oft jahrelange Erfahrung, Verantwortung getragen und Projekte gestemmt. Diese Kompetenzen müssen sichtbar gemacht werden.“ „Unsere Arbeit beginnt mit Reflexion: Was habe ich geleistet? Welche Kompetenzen sind übertragbar?“ Danach folge gezieltes Training – etwa für Bewerbungsgespräche und Selbstpräsentationen. „Nicht mit Versprechen, sondern mit Struktur.“
„Wir üben, wie man über den Standortschluss spricht – sachlich, ohne Rechtfertigung“, erklärt Wahl. „Und wir trainieren Interviewsituationen, Selbstpräsentationen und die klare Benennung von Ergebnissen.“ Das Ziel sei nicht, den Bruch zu kaschieren, sondern ihn professionell einzuordnen.
Auch aus Sicht der Unternehmen hat sich der Blick verändert. Tim Berger, Personalmanager eines international tätigen Konzerns, bestätigt: „Eine Kündigung wegen Standortschließung ist kein Makel. Entscheidend ist, ob jemand reflektiert auftreten kann und zeigt, was er gelernt hat.“ Gerade erfahrene Fachkräfte seien gefragt, wenn sie bereit seien, Verantwortung neu zu denken.
Für Kraus zahlte sich der Prozess aus. Heute arbeitet er wieder in einer leitenden Funktion, in einem anderen Unternehmen, mit größerem Gestaltungsspielraum. „Der Weg dorthin war nicht leicht“, sagt er. „Aber rückblickend war die Kündigung auch ein Einschnitt, der mich gezwungen hat, mich ehrlich mit meiner beruflichen Entwicklung und meinem Leben auseinanderzusetzen.“
Psychologin Neumann ordnet solche Entwicklungen vorsichtig ein: „Nicht jede Kündigung führt zu einem Neuanfang. Aber viele Betroffene berichten rückblickend, dass sie gezwungen waren, bewusster Entscheidungen zu treffen, was ihnen im Nachhinein sehr gut getan hat.“
Der Arbeitsmarkt bietet dafür derzeit widersprüchliche Signale. Laut dem Jahresrückblick Arbeitsmarkt 2025 der Bundesagentur für Arbeit konnten mehr als 14.500 Arbeitslose wieder in Beschäftigung vermittelt werden, während Unternehmen gleichzeitig über Fachkräfteengpässe klagen. Für entlassene Beschäftigte ist das kein Trost, aber ein Hinweis: Der Neustart ist möglich.
Für Kraus bleibt vor allem eine Erkenntnis: „Die Kündigung war ein Einschnitt.“ Aber sie habe nicht alles beendet. „Sie hat etwas geöffnet, das vorher keinen Platz hatte. Heute bin ich reifer, selbstbestimmter. Und viele sehr nette neue Kollegen habe ich auch gefunden.“
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Das Institut für Personal Performance Coaching begleitet seit 20 Jahren Fach- und Führungskräfte sowie Persönlichkeiten in herausfordernden beruflichen Kontexten.
Jessica Wahl, Senior Performance Coach, Atem-, Stimm- und Sprechtherapeutin, und Jörg Tewes, Diplom-Schauspieler und Senior Performance Coach, sind international als führende Experten für Performance- und Karriere-Coaching bekannt.
Das Coaching findet in einem einzigartigen Ambiente im Herzen von Berlin-Kreuzberg statt: Das Institut befindet sich in einer wunderschönen Kirche, die eine Atmosphäre von Ruhe, Konzentration und Klarheit bietet – ein bewusster Kontrapunkt zur pulsierenden Dynamik der Großstadt.
Der Fokus des Coaching-Ansatzes liegt auf Haltung, Präsenz und nachhaltiger Performance – alles unter realen Bedingungen und mit einem klaren Ziel: Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu stärken. Besonders wird auf die Entwicklung von Soft Skills, emotionaler Intelligenz und der Fähigkeit zur authentischen Selbstpräsentation Wert gelegt. So werden die Klienten optimal auf die komplexen Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet, die sowohl technisches Wissen als auch ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten erfordern. https://www.bewerbungstraining-berlin.com
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Das IBB ist Deutschlands innovativster Weiterbildungsanbieter 2026
Posted by PM-Ersteller - 01/07/26 at 10:07:46 a.m.Den Branchensieg beim Ranking „Deutschlands innovativste Unternehmen“ von DEUTSCHLAND TEST sichert sich das IBB
Beim Ranking „Deutschlands innovativste Unternehmen“ von DEUTSCHLAND TEST in Zusammenarbeit mit dem Focus hat das Institut für Berufliche Bildung den Branchensieg in der Kategorie Weiterbildungsanbieter geholt. Mit einem Höchstwert von 100,0 Punkten setzt sich IBB an die Spitze aller ausgezeichneten Anbieter und übertrifft damit alle weiteren Wettbewerber der Branche.
Auszeichnung basiert auf Kundenbewertungen
Die Auszeichnung beruht auf den direkten Erfahrungen und Einschätzungen von Kundinnen und Kunden. Im Rahmen einer umfangreichen Befragung wurde ermittelt, welche Unternehmen in Deutschland als besonders innovativ wahrgenommen werden. Das IBB erreicht als einziger Weiterbildungsanbieter die volle Punktzahl von 100,0 und trägt damit den Titel „Branchensieger“.
Über das Ranking
Das Ranking „Deutschlands innovativste Unternehmen“ untersucht branchenübergreifend, welche Unternehmen aus Kundensicht als besonders zukunftsorientiert, fortschrittlich und innovativ gelten. DEUTSCHLAND TEST bewertet dabei Unternehmen aus zahlreichen Branchen anhand eines standardisierten Bewertungsverfahrens auf Basis von Kundenstimmen. Die Ergebnisse erscheinen jährlich und bieten einen unabhängigen Überblick über die Innovationskraft der deutschen Unternehmenslandschaft aus Verbraucherperspektive.
IBB: Weiterbildung, die mit der Zeit geht
Das Institut für Berufliche Bildung (IBB) gehört zu den größten privaten Weiterbildungsanbietern Deutschlands. Seit der Gründung 1985 in Buxtehude bietet IBB über 1.000 Weiterbildungen, Umschulungen und Coachings an mehr als 1.000 Standorten bundesweit an. Zu den Schwerpunkten zählen Themen wie Künstliche Intelligenz, IT, Data Science, kaufmännische Berufe, Pädagogik und Marketing. Viele Angebote sind über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder das Qualifizierungsgeld förderbar.
Die Auszeichnung als innovativster Weiterbildungsanbieter Deutschlands bestätigt den Kurs, den IBB konsequent verfolgt: Bildungsangebote entwickeln, die sich an den tatsächlichen Anforderungen des Arbeitsmarkts orientieren und Menschen dabei unterstützen, beruflich voranzukommen. Informationen zum Kursangebot des IBB gibt es hier.
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Frau Isabel Zimmermann
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Das Institut für Berufliche Bildung, kurz IBB, wurde 1985 in Buxtehude gegründet und gehört heute zu den größten Bildungsanbietern in Deutschland. Zum Portfolio des IBB gehört eine große Auswahl an zertifizierten Umschulungen, Weiterbildungen und Coachings. Dank Viona, der Online-Akademie und dem nahezu größten Netzwerk an kooperierenden Bildungsunternehmen, bietet das IBB maßgeschneiderte Schulungslösungen aus unterschiedlichsten Themenbereichen an mehr als 1.000 Standorten in ganz Deutschland an.
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