THE LONG ARM of WORK – Wer Demokratie stärken will, muss über Arbeit sprechen

Was wäre, wenn die Art, wie wir arbeiten, entscheidender für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie wäre als der Gang zur Wahlurne? Eine Antwort auf diese Frage gibt’s hier.

BildArbeit ist der unterschätzte Ort der Demokratie

Wenn wir über Demokratie sprechen, denken wir an Parlamente, Wahlkabinen, politische Debatten. Selten haben wir den Ort im Blick, an dem die meisten Menschen den größten Teil ihres Tages verbringen: ihre Arbeit.

Dabei prägt kaum etwas unser Bild von Gesellschaft so stark wie die Erfahrungen, die wir im Arbeitsalltag machen. Ob wir Einfluss haben, ob wir gehört werden, ob wir Verantwortung übernehmen dürfen oder ob wir uns sicher fühlen. All das formt unser Vertrauen in Institutionen, gemeinsame Prozesse – und damit auch in Demokratie.

Arbeit ist nicht nur ein wirtschaftlicher Raum für Geld, Gewinne und Rendite. Sie ist auch ein sozialer. Ein Raum, in dem Menschen fünf Tage die Woche erleben, wie Zusammenarbeit und Gemeinschaft funktionieren. Und genau deshalb lohnt es sich, Arbeit als das zu betrachten, was sie längst ist: ein stiller, aber mächtiger Lernort für demokratische Kultur.

Was Forschung über Arbeit und Demokratie zeigt

Studien aus Deutschland und der internationalen Organisationsforschung zeichnen ein erstaunlich klares Bild.

Die Beschäftigtenbefragung von Johannes Kiess und Marius Dilling (2025) mit über 6.000 Teilnehmenden zeigt: Wer im Job mitreden kann, vertraut eher in demokratische Prozesse. Wer fair behandelt wird, hält Regeln eher für sinnvoll. Wer Gestaltungsspielräume hat, erlebt sich auch gesellschaftlich als wirksam. Umgekehrt gilt: Wer sich im Arbeitsalltag übergangen fühlt, verliert häufiger Vertrauen in demokratische Institutionen und deren Prozesse.

Auch die Studie „Arbeitswelt und Demokratie in Ostdeutschland“ unter Leitung von Kiess macht deutlich, wie zentral erlebte Handlungsfähigkeit im Arbeitskontext ist. Wer im Alltag Einfluss erlebt, entwickelt seltener das Gefühl gesellschaftlicher Ohnmacht – ein Faktor, der politische Einstellungen stärker prägt als oft angenommen.

International bestätigt eine Metaanalyse von Eva Selenko mit über 200 Studien dieses Muster: Menschen übertragen ihre Arbeitserfahrungen auf ihr gesellschaftliches Denken. Beteiligung stärkt Vertrauen, ausgeschlossen zu sein untergräbt es und erhöht die Wahrscheinlichkeit autoritärer und populistischer Einstellungen.

Die Forschung spricht hier von einem Spillover-Effekt: Erfahrungen bleiben nicht dort, wo sie entstehen. Wer im Job erlebt, dass die eigene Stimme zählt, nimmt dieses Gefühl mit in andere Lebensbereiche. Wer das Gegenteil erlebt, trägt auch dieses Erleben weiter

Gestützt wird dieser Befund durch die Forschung von Irma Rybnikova. Sie beschreibt, wie demokratische Erfahrungen am Arbeitsplatz in andere Lebensbereiche hineinwirken können – in Familien, Freundeskreise und Vereine.

Zusammen ergibt sich ein klares Bild: Arbeit ist ein zentraler Lernraum für Demokratie. Hier erleben Menschen, ob ihre Stimme zählt, ob sie gestalten dürfen, ob sie gehört werden und ob sie widersprechen können, ohne negative Konsequenzen zu fürchten.

Wenn Arbeit Ohnmacht erzeugt

Die Realität vieler Menschen sieht jedoch anders aus. Viele erleben Arbeit nicht als Ort, an dem sie wachsen können. Manche beschreiben ihren Arbeitsalltag wie ein System aus Türen, die sich nicht öffnen lassen. Andere wie eine Bühne, auf der sie zwar stehen, aber nichts sagen dürfen. Wieder andere wie ein Kreislauf aus Aufgaben, der sich dreht, ohne dass sie Einfluss darauf haben.

Das dahinterliegende Gefühl ist oft dasselbe: Ich kann nichts bewirken, ich werde nicht gehört, ich bin austauschbar. Dieses Gefühl bleibt nicht im Büro. Es wirkt weiter – in Gesprächen, in Einstellungen, im Vertrauen in Institutionen. Ohnmacht ist kein individuelles Problem. Sie ist ein gesellschaftliches.

Warum wir Zusammenarbeit neu denken müssen

Ohnmacht im Job entsteht selten durch einzelne Personen. Sie entsteht durch (Kultur-) Muster: fehlende Orientierung, unklare Zuständigkeiten, unausgesprochene Konflikte, Opferrollen, fehlende Anerkennung, zu wenig Raum für Verantwortung.

Viele Organisationen reagieren darauf mit mehr Kontrolle oder neuen Programmen. Doch mehr vom Gleichen verändert wenig. Was fehlt, ist ein gemeinsames Verständnis davon, welche Haltungen Zusammenarbeit so prägen, dass Menschen sich als wirksam erleben. Genau hier setzt das Wachstums-Quadrat® an.

Das Wachstums-Quadrat® ist ein psychologisches Modell, das hilft, Dynamiken in Zusammenarbeit sichtbar zu machen und gezielt zu verändern. Es verbindet Erkenntnisse aus Positiver Psychologie und Hirnforschung und richtet den Blick sowohl auf zwischenmenschliche Muster (z. B. in Teams oder Führungssituationen) als auch auf innere Dynamiken (z. B. Selbstkritik oder Rückzug).

Im Kern beschreibt das Modell vier handlungsorientierte Haltungen:

– Ermöglicher:in – kreiert Verhältnisse (prozessual, materiell und psychologisch), unter denen Menschen selbstbestimmt wachsen können.
– Herausforder:in – ermutigt (statt zu entmutigen), sieht Potenziale und lädt Menschen ein, jeden Tag ein Stück über sich hinauszuwachsen.
– Gestalter:in – übernimmt Verantwortung, stärkt Selbstwirksamkeit, bringt Ideen ins Handeln und schafft Wirklichkeit.
– Wertschätzer:in – erkennt an, würdigt auch kleine Fortschritte, schenkt (Selbst-)Vertrauen und schafft ein Klima echter Verbundenheit.

Diese vier Haltungen spiegeln sehr genau wider, was auch die Forschung fordert: Räume, in denen Menschen sich wirksam, beteiligt, sicher und verbunden fühlen.

Demokratie beginnt nicht erst im Wahllokal

Die Studien zeigen deutlich: Demokratie entsteht nicht nur in politischen Institutionen, sondern im Alltag. Besonders dort, wo Menschen zusammenarbeiten. In Unternehmen, Schulen, Verwaltungen. Überall dort, wo Entscheidungen getroffen werden, und Menschen spüren, ob sie tatsächlich Einfluss haben oder nicht.

Arbeit prägt, wie wir uns selbst erleben, wie wir anderen begegnen und wie wir auf Gesellschaft schauen. Wer im Arbeitsalltag erlebt, dass die eigene Stimme zählt, entwickelt leichter Vertrauen in gemeinschaftliche Prozesse. Wer dauerhaft ausgebremst wird, misstraut eher. Das ist kein moralisches Urteil, sondern ein Hinweis darauf, wie eng Arbeitskultur und gesellschaftliche Stabilität miteinander verbunden sind.

Vor diesem Hintergrund wirkt die politische Forderung aus Berlin, _“wir müssen mehr arbeiten“_, erstaunlich eindimensional. Sie setzt auf Quantität – mehr Stunden, mehr Erwerbsarbeit, mehr Output.

Doch die Forschung zeigt klar: Wir brauchen nicht mehr vom Immergleichen, sondern mehr vom Besseren. Entscheidend ist nicht, _wie viel _wir arbeiten, sondern _wie_ wir arbeiten. Ob Menschen wirksam sein können, ob sie beteiligt werden, ob sie Sicherheit erleben und ob sie sich verbunden fühlen. Diese Faktoren entscheiden darüber, ob Arbeit ein Ort der Ohnmacht oder ein Ort der Selbstwirksamkeit wird.

Genau diese qualitativen Aspekte sind es, die Arbeit einfach besser machen und demokratische Kultur stärken.

Wenn wir über Demokratie reden, sollten wir deshalb auch über Arbeit sprechen. Über Führung, die Menschen ernst nimmt. Über Teams, die Konflikte lösen können. Über Strukturen, die Beteiligung ermöglichen.

Arbeit kann Menschen entmutigen. Sie kann sie aber auch stärken. Und genau darin liegt eine Chance – für Organisationen, für Gemeinschaft und für die Demokratie.

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Über den Autor

Mario Pracht arbeitet unter der Marke „etc. PP® – Einfach. Besser. Arbeiten.“ als zertifizierter Berater und Trainer für Positive Psychologie. Er ist Co-Founder der Initiative „JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten“ und entwickelte im Jahr 2025 das WACHSTUMS-QUADRAT®.

Weitere Informationen unter: www.etcpp.rocks/wachstums-quadrat

Quellen:

Kiess, Johannes & Dilling, Marius (2025) | Gute Arbeitsbedingungen sichern die Demokratie.
Kiess et al. (2023) | Arbeitswelt und Demokratie in Ostdeutschland.
Selenko et al. (2025) | The Political Consequences of Work.
Kiess & Schmidt (2025) | The Political Spillover of Workplace Democratization.
Rybnikova (2022) | Spillover Effect of Workplace Democracy.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Herr Mario Pracht
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etc. PP ® steht für die vielfältigen Herausforderungen, denen Unternehmen heute in Bezug auf Arbeit & Führung gegenüberstehen UND für die Antworten, welche die Wissenschaft der Positiven Psychologie (kurz PP genannt) darauf geben kann.

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NEYWORK – Tiny Workspaces auf Norderney mit Tourismuspreis „Goldene Leuchtfeuer“ ausgezeichnet

Große Freude: NEYWORK – Tiny Workspaces wurde beim NordseeTourismusTag 2026 in Leer mit dem Tourismuspreis „Goldenes Leuchtfeuer“ für Innovation, Nachhaltigkeit und Regionalität ausgezeichnet.

BildGroße Freude beim Staatsbad Norderney: Das Projekt „NEYWORK – Tiny Workspaces“ wurde im Rahmen des NordseeTourismusTag 2026 in Leer mit dem renommierten Tourismuspreis „Goldene Leuchtfeuer“ausgezeichnet. Mit dem Jurypreis würdigt die Tourismus-Agentur Nordsee GmbH (TANO) jährlich herausragende Projekte, die Innovation, Nachhaltigkeit und regionale Verbundenheit im Tourismus vorbildlich miteinander verbinden.

Mit NEYWORK – Tiny Workspaces hat das Staatsbad Norderney ein neues, innovatives Angebot geschaffen, das modernes Arbeiten, Austausch und Erholung auf besondere Weise vereint. Der rund sechs Quadratmeter große Rückzugsort im Kurpark – zentral gelegen vor dem historischen Ensemble aus Conversationshaus, bade:haus Norderney und Bazargebäude – bietet Raum für konzentriertes Arbeiten, vertrauliche Gespräche, kreative Workshops oder digitale Meetings.

Ausgestattet mit hochwertigen Materialien, Echtholzparkett, Panorama-Eckfenster, ergonomischem Arbeitsplatz, stabiler WLAN-Verbindung, LED-Monitor mit Kamera, Whiteboard, induktiver Smartphone-Ladestation sowie Heiz- und Klimasystem schafft NEYWORK eine produktive und zugleich inspirierende Arbeitsatmosphäre mitten im Inselleben.

Das Angebot richtet sich an digitale Nomaden, Selbstständige, Kreative, kleine Teams sowie Unternehmen, die ihren Kunden, Partnern oder Gästen ein außergewöhnliches Umfeld bieten möchten. NEYWORK ist montags bis sonntags zwischen 9 und 18 Uhr tageweise nutzbar und kann unter norderney.de/neywork gebucht werden.

Die Jury überzeugte vor allem das innovative Konzept, das neue Formen des mobilen Arbeitens mit einem nachhaltigen Tourismusansatz verbindet und damit ein besonderes Besuchererlebnis schafft.

„Die Auszeichnung ist für uns eine große Anerkennung und zugleich Ansporn“, erklärt Geschäftsführer und Kurdirektor Wilhelm Loth. „Mit NEYWORK – Tiny Workspaces schaffen wir innovative Arbeitsorte, die neue Formen des mobilen Arbeitens mit einem nachhaltigen Tourismusansatz verbinden. Unser Ziel ist es, Norderney als zukunftsfähigen Lebens- und Arbeitsraum weiterzuentwickeln – im Einklang mit Natur, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Auch Olivia Meiners-Hagen, Abteilungsleitung Liegenschaften/Infrastrukturen, betont: „Wir sind unglaublich stolz auf diese Auszeichnung. Sie ist eine Anerkennung für das Engagement und die Leidenschaft, mit der dieses neue Angebot für unsere Gäste entwickelt wurde.“

Das Projekt wurde von der LEADER-Region Wattenmeer-Achter im Weltnaturerbe mit Mitteln des ELER gefördert. Mit der Förderung werden Zusammenarbeit und Projekte zur nachhaltigen Entwicklung unterstützt, um die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Region unter Berücksichtigung regionaler Interessen voranzubringen.

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Staatsbad Norderney GmbH
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Am Kurplatz 3
26548 Norderney
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Die Staatsbad Norderney GmbH verantwortet zentrale touristische Aufgaben auf Norderney. Dazu gehören die Entwicklung und Vermarktung von Angeboten für Gäste, die Organisation und Kommunikation eines Veranstaltungsprogramms sowie Serviceleistungen wie Touristinformation und Gästeservice inklusive NorderneyCard. Darüber hinaus gehören Freizeit- und Gesundheitsangebote, unter anderem im Badehaus Norderney, zum Leistungsspektrum.

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Bedroht KI meinen Job und Lebensstandard? Neues Fachbuch zeigt warum Unwissenheit zum persönlichen Risiko wird

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt nicht erst irgendwann in der Zukunft. Sie wirkt bereits heute auf Tätigkeiten, Arbeitsprozesse, Stellenprofile und Einkommenschancen.

BildBesonders gefährlich ist bei der KI-Transformation nicht allein die Technologie selbst, sondern die fehlende Kenntnis darüber, welche Aufgaben im eigenen Beruf tatsächlich unter Druck geraten können.

Mit der neuen Fachpublikation „Bedroht KI meinen Job und Lebensstandard?“ legt Autor Herbert Scheuerer einen praxisnahen Leitfaden für Beschäftigte vor, die ihre persönliche Lage in der KI-Transformation nüchtern einschätzen wollen. Der Untertitel bringt den Ansatz auf den Punkt: „Konkrete Szenarien für Tätigkeiten und Branchen – mit Checklisten zur Risikoerkennung und für sinnvolle Maßnahmen.“ Das Fachbuch enthält unter anderem Risiko-Checklisten, Berufs- und Branchenprofile, persönliche Schutzpfade, einen Selbsttest sowie einen Maßnahmenplan für 30, 90 und 180 Tage.

Die zentrale Aussage: Nicht jeder Beruf ist automatisch bedroht. Aber viele Tätigkeiten können durch KI schneller, billiger oder mit weniger Personal erledigt werden. Besonders betroffen sind Aufgaben mit hohem Anteil an Standardtexten, Dokumentation, Recherche, Vorprüfung, Routinekommunikation, Datenverarbeitung und regelgebundener Sachbearbeitung.

Genau hier liegt das Risiko für viele Beschäftigte: Wer nur auf den eigenen Berufstitel schaut, übersieht möglicherweise die eigentliche Verwundbarkeit. Denn entscheidend ist nicht, ob jemand „Sachbearbeiter“, „Referent“, „Assistent“, „Analyst“, „Buchhalter“, „Recruiter“ oder „Projektmitarbeiter“ heißt. Entscheidend ist, woraus die tägliche Arbeit tatsächlich besteht.

Das Fachbuch warnt vor einer verbreiteten Fehlannahme: Fachkräftemangel bedeutet nicht automatisch Arbeitsplatzsicherheit. Ein Unternehmen kann weiterhin Personal suchen und gleichzeitig Routinetätigkeiten verdichten, automatisieren oder organisatorisch neu zuschneiden. Dadurch können Beschäftigte ihren Arbeitsplatz formal behalten und dennoch an Marktwert, Verhandlungsmacht, Aufstiegschancen oder Lebensstandard verlieren.

Die Publikation richtet sich deshalb ausdrücklich an Beschäftigte, die nicht abwarten wollen, bis Veränderungsdruck im eigenen Unternehmen offen sichtbar wird. Sie unterstützt dabei, das persönliche KI-Risiko anhand konkreter Merkmale zu prüfen: Wie viel der eigenen Arbeit ist digital, wiederholbar, regelgebunden, sprach- oder datenlastig? Wie viel davon beruht dagegen auf Verantwortung, Ausnahmebearbeitung, Beziehung, Urteilskraft, Konfliktlösung oder Ergebnisnähe?

Der Autor macht deutlich: Schutz entsteht nicht durch Hoffnung, sondern durch rechtzeitige Profilverschiebung. Wer früh erkennt, welche Tätigkeitsanteile austauschbarer werden, kann gezielter gegensteuern “ etwa durch Spezialisierung, Übernahme von Verantwortung, stärkere Ergebnisnähe, bessere KI-Kompetenz, Wechsel in robustere Aufgabenfelder oder den Aufbau zusätzlicher Einkommensstabilität.

„Bedroht KI meinen Job und Lebensstandard?“ versteht sich nicht als Panikbuch, sondern als Informationsbasis für persönliche Entscheidungen. Es soll Beschäftigten helfen, die eigene berufliche Situation klarer zu sehen, Denkfehler zu vermeiden und rechtzeitig praktische Maßnahmen einzuleiten.

Die fachliche Grundlage dieser beschäftigtenbezogenen Perspektive bildet Scheuerers bereits vorliegende Fachpublikation „Das KI-Arbeitsmarkt-Paradox – Fachkräftemangel und der dramatische Wandel der Arbeit durch KI-Transformation“. Darin analysiert der Autor die übergeordnete arbeitsmarktpolitische Ebene: Warum Arbeit gleichzeitig knapp und ersetzbar sein kann, weshalb Fachkräftemangel kein automatischer Schutz vor Verdrängung ist und welche Folgen KI-Transformation für Beschäftigung, Qualifikationsprofile, Verteilung und gesellschaftliche Stabilität haben kann.

Mit „Bedroht KI meinen Job und Lebensstandard?“ überträgt Scheuerer diese Analyse auf die konkrete Situation einzelner Beschäftigter. Damit verbindet er die makroökonomische Betrachtung des Arbeitsmarktes mit einem praktischen Orientierungsrahmen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre eigene Gefährdung nicht erst erkennen wollen, wenn es zu spät ist.

Bibliografische Angaben
Titel: Bedroht KI meinen Job und Lebensstandard?
Untertitel: Konkrete Szenarien für Tätigkeiten und Branchen – mit Checklisten zur Risikoerkennung und für sinnvolle Maßnahmen
Autor: Herbert Scheuerer
Verlag / Imprint: Vipspace Enterprises LLC
ISBN: 978-3-00-086958-7
Auflage: 1. Auflage 2026

Ergänzende Fachpublikation des Autors:
Das KI-Arbeitsmarkt-Paradox
Fachkräftemangel und der dramatische Wandel der Arbeit durch KI-Transformation

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Kündigungsmediator / B2B-RUN Unternehmensberatung
Herr Herbert Scheuerer
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email : H.Scheuerer@b2b-run.org

Der Autor beschäftigt sich seit Jahren mit den Folgen tiefgreifender wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Sein besonderes Interesse gilt den Punkten, an denen Arbeitsmarkt, Sozialstaat, Verteilung, politische Stabilität und individuelle Lebensführung ineinandergreifen.

Mit „Das KI-Arbeitsmarkt-Paradox“ legt er eine Fachpublikation vor, die den verbreiteten Widerspruch zwischen Fachkräftemangel und KI-Substitution systematisch untersucht und in einen größeren Zusammenhang von Demografie, Mismatch, Verteilung, Sozialstaat und Resilienz stellt.

Pressekontakt:

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