Kulinarisches Kulturgut: 59 heiße Brot-Öfen und Markt der Herbstschätze
Posted by PM-Ersteller - 01/10/20 at 01:10:11 p.m.Im Herbst präsentieren die Valdostaner stolz ihre veredelten Produkte auf kleinen und großen Food-Märkten, Festivals und Festen.
In der kleinsten Region Italiens kultiviert und ritualisiert man das kulinarische Erbe der alpinen Urbevölkerung selbstbewusst.
Gerade im Herbst präsentieren die Valdostaner stolz ihre liebevoll veredelten Produkte auf kleinen und großen Food-Märkten, Festivals und Festen. Lokale Lebensmittel und ihre traditionelle Verarbeitung haben im alpenländischen Aostatal einen hohen Identitätsmoment. Der größte Lebensmittel-, Wein und Produktemarkt „Marché au Fort in Bard“ vereint das kulinarische Kulturgut.
Der Duft von Brot und Zeit
Eines der ältesten Food-Manufaktur-Traditionen ist das „fée lo pan“ – was auf Valdostanisch „Brotbacken“ bedeutet. In 59 Dorf-Öfen und 46 Gemeinden des Aostatals wird anlässlich des Festivals „Lo Pan Ner“ am ersten Oktoberwochenende das urwüchsige, traditionelle Schwarzbrot gebacken. Die Dorffrauen bereiten den Teig zu, die Männer schüren die Feuer. Lokales Roggen-, Weizenmehl und Wasser werden sorgsam mit Naturhefe vermischt, lange geknetet und zu Körpergrößen Laiben verarbeitet. Unter einem großen Leinentuch ruht der Teig drei Stunden bevor er in Form geschnitten und moduliert wird. Mit den Bäcker-Initialen – wie dem Logo von „Lo Pan Ner“ verziert, werden die flachen, feinwürzigen Brotlaibe in den typischen valdostanischen Mauerwerksöfen gebacken – früher nur einmal jährlich zum Winterbeginn.
In speziellen Holzregalen „ratelë“, die unter dem Dachgebälk hängen werden sie getrocknet und aufbewahrt – von dort verströmen die Dreikilolaibchen ihren aromatischen Duft. Vor Mäusen sicher, musste das „Pan“ früher ein ganzes Jahr halten. Das langlebige Brot verzehrte man hart, indem man es in Brühe, Bratensauce oder heiße Milch tunkte.Typisch für die Valdostaner war die „seuppa freida“ mit der einfachen Rezeptur, das altbackene Schwarzbrot einfach genüsslich in einen vollmundigen Rotwein zu dippen. In der Gemeinde Hône wird das Pan mit Kastanien, Rosinen, getrockneten Feigen, etwas Zucker und viel Butter zum süßen Knusperbrot Micòoula affiniert. Seine fein gezuckerte Spur lässt sich bis ins Champorcher-Tal verfolgen, wo das Kastanienbrot bereits im Mittelalter verspeist wurde. Von feiner nussiger Süße ist auch der Flantze. Dieser Kultkuchen wird mit Rosinen, Mandeln und Walnüssen zum Espresso gereicht. Früher stand in jedem Dorf eine Getreidemühle und ein Gemeinschaftsofen. Sorgfältig restauriert verströmen die steinernen Brot-Öfen ihre wohlige Wärme zum Jahresfest – bringen Menschen um die duftenden Feuerstellen als einen freundlichen „sozialen Brennpunkt“ zusammen.
Am 3. Oktober werden alle Dörfer die Holzfeuer in fast 60 Öfen entzünden! Die Brote werden gesegnet, verkostet und gekürt.
Bis März 2021 findet im Archäologischen Museum von Aosta eine Ausstellung zur Geschichte der Brotherstellung im Aostatal statt.
Herbstschätze auf dem Marché au Fort in Bard
Im Ambiente des mittelalterlichen Dorfes Bard am Fuße der imposanten Festung, findet alljährlich der größte und wichtigste Lebensmittel-, Wein- und Produktemarkt des Aostatals statt. Am 10.-11. Oktober 2020 kann man dort etwa 80 Produzenten und Winzer antreffen. Das kulinarische Spektrum bündelt die Herbstschätze von Baum, Blüte und Strauch, die nach alter Tradition zu regionalen Spezialitäten verarbeitet werden. Neben Variationen aus den saftigen Renetten und dem Golden Delicious – den vom Alpenklima begünstigten Apfelsorten-, ist die kleine Martin Sec Birne eine köstliche Neuentdeckung. Zu Konfitüren, Sirup oder Saft verarbeitet landet sie gerne im Einkaufskörbchen. Neben den feinen Ölen der Walnuss ist das wahre Gold der Region der „Miel du Val d’Aoste“: in Aosta schmeckt man wie fein nuanciert Berghonig schmecken kann. Die Bienenstöcke der summenden Nomadenvölker sind vom Talgrund bis auf größere Höhen verteilt. Der helle und dunkle Blütenhonig, der Kastanien-, Löwenzahn- Rhododendron- und Lindenhonig aus den verschiedenen Bergregionen besticht durch besondere Reinheit und viele Geschmacksnuancen, die von fruchtig bis bitter-süßlich gehen.
Am letzten Sonntag im Oktober wird das Dorf Châtillon zur festlichen Honighauptstadt des Aostatals, die dieses wertvolle Naturprodukt beim Sagra del Miele feiert. Der herbstliche Superstar der Region aber ist La Castagna – die Edelkastanie.
Als wichtige Ingredienz vieler Spezialitäten wird sie gerne deftig mit Speck und Motzetta kombiniert und in sämigen Suppen serviert. Süß landet sie mit Bergbutter oder -milch zur Creme vermengt oder in Grappasirup eingelegt in dem ein oder anderen Souvenir-Gläschen. Diese Herbstfrucht findet man in der Region zwischen Châtillon, Pont-Saint-Martin und dem Lystals, wo sich etwa 80% aller Kastanienwälder der Region befinden. Getrocknet begleitet sie ganzjährig. Mit einem Glas Wein der örtlichen Winzer wie den Torrette DOC secco oder den samtweichen Donnas DOC Rotwein stößt man auf die Ernte und den kommenden Winter an. Die nährenden und schmackhaften Vorräte stehen schon bereit.
Alle Informationen: www.lovevda.it/de, www.lopanner.com/vda/
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Wollweiche Artefakte – Herbstliche Kunstmärkte im Aostatal
Posted by PM-Ersteller - 25/08/20 at 12:08:25 p.m.Das Aostatal – Italiens kleinste Region mit den höchsten Bergen – ist stolz auf seine Handwerks-Tradition. Das Wissen um die Fertigkeiten wird seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergeg
Einheimische und Besucher dürfen sich zum Herbstbeginn auf urige „Miniaturmärkte“ mit regionaler Handwerkskunst in den alpinen Dörfern freuen. In offenen Ateliers darf handfertigen Valdostaner*innen über die Schulter geschaut werden. Aus den 100 % Naturmaterialien wie Wolle, Holz, Stein oder Leder werden besonders schöne Artefakte gefertigt. Als schmucke Kleinode passen sie als hochwertige Souvenirs in jedes Handgepäck: ein Stück Aostatal für „die gute Stube zu Hause“, der vom üblichen Touristennepp Berge-weit entfernt ist.
Die kunstgewerblichen Märkte mit ihren Manufaktur-Schätzen sind die Vorboten des weit über die Grenzen bekannten Sant’Orso – dem größten Kunstmarkt des Aostatals. Jedes Jahr findet er am dritten Januarsonntag im römisch-gallischen Dorf Donnas statt. Der weitläufige Markt gilt als das „Schaufenster für typische und traditionelle Handwerkerkunst des Aostatals“. Neben Skulpturen über Flachreliefs findet sich neben Holz- und Specksteinschnitzereien auch Kupfer- und Schmiedeeisernes von 500
Artisanal-Ausstellern. Auch die bekannten Holzschuhe (Sabots) und Spitzenklöppeleien (Ricamo a Tombolo) werden zu begutachten sein. Der Gott der kleinen Dinge schenkt sicher auch einem mit Kerbschnitzerei verschönten Holzlöffel sein Augenmerk … .
Wollfest Mo’delaine
Den Auftakt der Herbstmärkte macht am 5. und 6. September das Wollfest Mo’delaine in Valgrisenche – im Herzen des Aostatals. In dem auf 1700 Höhenmetern gelegenen Alpendorf mit seinem steinernen Glockenturm aus dem 14 Jhd. dreht sich alles um ein valdostanisches Kulturgut, wie es urtypischer nicht sein kann.
Zum zweiten Mal wird der Wolle ein eigenes Fest gewidmet. Initiator ist „Les Tisserands“, eine Genossenschaft, die das traditionelle Handwerk der „Draps-Webetechnik“ vor 45 Jahre wieder zum Leben erweckt hatte. Die „Draps“ sind eine sehr kompakt gewebte Premium-Tuchware. Dass das Valgrisenche Wollgewebe so einmalig ist, hat es vor allem seinen zuverlässigen Schurwolle-Lieferanten, den seltenen Rosset Aosta-Schafen zu verdanken. Seit Jahrhunderten sind sie in den Tälern des Valle d´Aosta heimisch. Bereits seit dem 17. Jahrhundert wurde die hohe Kunst des Wolle-Spinnens in der Gegend praktiziert. Durch die Nachwehen des zweiten Weltkriegs und dem Bau eines Staudamms wurde die Tradition unterbrochen. Als dann auch noch der letzte Valgrisenches „Tisseran“ Joseph Julien Frassy verstarb, schien eine große Epoche zu Ende zu gehen. Sein Sohn Jean Sulpice hielt die Tradition, durch das Wissen und die Erinnerung der Zeitzeugen und einer Sammlung von zahlreichen Niederschriften am Leben.
Auf den so genannten „métiers“ (Webstühlen) wird die Wolle auf spezielle Holzrahmen gespannt und heute wieder, zumeist von den Frauen einer Künstlerkooperative wie anno dazumal gewebt. Ein nachfolgendes Filzverfahren bewirkt eine unvergleichbare Widerstandsfähigkeit und hohe Funktionstüchtigkeit. Diese „stolze“ Rauheit“ macht das Wollgewebe zu einem vielseitig verwendbaren, äußerst strapazierfähigem Material für Bekleidung und Einrichtung. In den Bergen wurde die Draps hauptsächlich im Winter zu schweren, vor Kälte schützenden Decken gewebt. Da die dick verschneiten Täler von der Außenwelt oft abschnitten waren, hatten die Frauen viel Zeit für ihre Wollkreationen. Ursprünglich wurde das Gewebe maßgeblich in seinen natürlichen, gedeckten Ursprungs-Farben verwebt, heute findet man es mit unterschiedlichen, meist geometrischen Mustern und vielen Farbnuancen.
Marktbesucher finden an den Ständen des Mo’delaine nicht nur kuschelweiche Artefakte, sondern auch das fundierte Wissen über das wollige Alleinstellungsmerkmal der Region. Kreativworkshops und kundige Führungen durch eine ganzjährig initiierte Dauerausstellung im Vieux Quartier ergänzen das bunte Markttreiben. Dort erfährt man alles über die Zeit, als sich die Region noch als “ Pays des Tisserands“ (Land der Tuchmacher) definierte.
Sechs in der Region verteilten Artisanà Boutiquen (z.B. in Aosta oder Cogne) laden zum Stöbern und Shoppen jenseits der Märkte ein. Hier landen auch alle schmucken „Restposten“ der Fiera di Sant’Orso.
Für alle offenen Fragen und Wissensvertiefungen gib es das in Fénis verortete MAV. Das Museum für Kunsthandwerk aus dem Aostatal versteht sich zu Recht als „Hauptader“ des lokalen Handwerkes. Man findet hier das ganze Spektrum – von vergessenen und liebevoll wieder in Erinnerung gebrachten Handwerkskünsten des Aostatals.
Alle Informationen: www.lovevda.it/de / www.lartisana.vda.it
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Leicht wie ein Wildvogel – Höhenflüge im Aostatal
Posted by PM-Ersteller - 13/07/20 at 10:07:57 a.m.Auch in Italiens kleinster Region – dem weitläufigen Aostatal – sind nach dem Motto
„Natürlich in Sicherheit“ alle grünen Tore zur Sommersaison 2020 eröffnet.
Wie überall gelten die vertrauten Hygieneregeln und Standards von COVID-19. Das Reisen ist auf allen Ebenen wieder möglich: Wir stellen unter der Pressemitteilung einige relevanten Sicherheitsbestimmungen für Sie zusammen. Das Übernachten in den Berghütten! ist überall wieder möglich: Social Distancing kann hier mit Leichtigkeit und ohne einschränkende Gefühle gelebt werden.
Das Valle d´Aosta liegt angrenzend am Piemont, Frankreich und die Schweiz. Auf den 5000 km langen Höhen- und Mittelstreckenwegen werden die Natur respektierende Outdoor-Aktivitäten großgeschrieben. So wie Steinbock und Gämse unbeirrt die wilden Kräuter und das Alpengras fressen, zieht der Alpenadler seine luftigen Bahnen über die vier Viertausender.
Leicht wie ein Wildvogel … spannen wir die Flügel auf und lassen den geschärften Blick über die weitflächige Region des Aostatal schweifen. Hier einige Höhenflüge!
IN HÖCHSTE HÖHEN UND ANS LICHT – mit Seilbahnen zum Gipfelglück
Im Aostatal gondelt es sich vielerorts „zu Seilbahn“ – mit einer der zahlreichen, wieder eröffneten Bergbahnen lassen sich alle Orte der Ganzjahres-Aktiv-Region wieder erreichen. Stets umrahmt von den Panoramen der vier 4000-er Bergriesen Monte Rosa, Gran Paradiso, den weltbekannten Monte Cervino (Matterhorn) sowie dem Monte Bianco. Der vogelperspektivischen Blick ist gratis!
SKYWAY – Futuristisches Gondelerlebnis mit Gipfelglück
Geschmeidig schnell geht es (in nur 6 Minuten) mit der futuristischen Riesengondel des Skyway Mont Blanc von Courmayeur in luftige Höhen. Die Fahrt vergeht wie im Flug! Die drei Stationen Pontal d’Entrèves (auf 1.300 m Seehöhe), Pavillon du Mont Fréty (2.200 m) und Hellbronner Spitze (3.466 m) sind durch zwei Seilbahnabschnitte verbunden. Oben wartet im Bistrot Panoramic mit Valdostani-Produkten das Mittagessen auf 3500 Metern Höhe. Als Dessert gibt es den Panoramablick über das Mer de Glace gratis mit dazu. Dieses Jahr feiert die 2018 komplett restaurierte, größte Seilbahnanlage des Aostatals 70.Jubiläum!
>>> Hinweis: Kostenlose Reservierung! Be Skysafe: Um Versammlungen und Warteschlangen an den Schaltern zu vermeiden, müssen die Tickets online reserviert werden – weitere Sicherheitsauflagen s.u. https://www.montebianco.com/en
PLATEAU ROSA – nur einen Flügelschlag vom Matterhorn
Von Breuil-Cervinia geht’s mit der Seilbahn 3.480 Meter auf das Plateau Rosa. Grenzenlos der Blick auf die Viertausender – die Silhouette des Monviso im Piemont in Italien und die Schweizer Alpengipfel im Wallis. Die Hütte Guide del Cervino auf der Testa Grigia, ist ein strategischer Stützpunkt für Bergeroberer und Sonnenanbeter.
>>> Extra-Tipp: Größtes Sommerskigebiet Europas! Auf dem Breuil-Cervinia auf den 3.500 Höhenmetern des Gletschers am Plateau Rosà liegt auch im Juli und August Schnee. Die 25 km langen Pisten beglücken Anfängern bis zu Athleten!
CHAMOIS – Der höchste Ort ohne CO2
Die Seilbahn nach Chamois (1815 HM) ist noch ein Relikt der 50-er Jahre. Das als „Alpenperle“ gelistete, autofreie Dorf am Fuße des Matterhorns ist rekordverdächtig! Es ist die höchst gelegenste Gemeinde des Aostatals und eine der höchsten ganz Italiens! Um vom Tal Buisson in das stille Bergdorf mit seinen gepflasterten Gässchen und Holzhäuschen zu gelangen, ist die Drahtseilbahn das einzige Verkehrsmittel. Hier riecht es nach reinster Höhenluft ohne CO2! Ein zweiter Sessellift fährt weiter zum Lod-See mit herrlichen Picknickwiese.
>>> Extra-Tipp: Chamois ist auch zu Fuß in einer guten Stunde über einen alten Saumweg oder von La Magdeleine mit dem Mountainbike zu erreichen. Der Clou: ein kleiner Bergflughafen für spezielle Einsätze.
THERMIK UNTER DEN FLÜGELN – Luftsportliche Optionen
Einmal fliegen wie ein Wildvogel? Va bene! Gleitschirm-, Segelfliegen, Paragliding (Tandem / Fans de Sport) oder lieber
eine Fahrt mit dem Heißluftballon? Im Aostatal geht es luftsportlich vielseitig zu.
>>> Extra-Tipp: Eine Runde mit dem Segelflugzeug zu drehen kommt dem Wildvogelflug wohl am nächsten. Es wird ohne Triebwerk
durch ein Motorflugzeug in die Höhe gezogen. Nur von Windenergie und der Auftriebskraft zum Freiflug gehoben, gleitet es
lautlos über Gletschermeere und grasbewachsene Hänge. Ein atemberaubendes Erlebnis. Im Frühling finden im Aero Club Valle
d’Aosta Seminare statt. Segelflugpiloten können ganzjährig abheben.
STURZFLUG UND HÖHENANTRIEB – E-Bike versa Freeride
Das Aostatal ist ein Fahrradparadies. Ob mit dem MTB Mountainbike (1.000 km Streckennetz z.B. in Valtournenche oder Monte
Rosa ), via Rennrad (Col du Grand-Saint-Bernard), Downhill oder (Easy-) Freeride in Pila oder La Thuile, im Aostatal „fliegt“ jeder
auf seine Weise mit dem Zweirad den Berg hinauf und hinunter. Im Sommer transformieren einige Skigebiete ihre Liftanlagen für
den Rad-Transport, werden zu Downhill- und Freeride-Strecken.
>>> Extra-Tipps: Neue E-Bike Strecke in Breuil Cervinia, die neben dem 12 Trails -Enduro durch den „Matterhorn Bike Park“
führt. In La Thuile führt eine sportliche Freeride-Strecke mit Bike Park und eine 220 km Cross-Country-Strecken durchs Zweiländereck
(F/I).
HÖHENWEG und HISTORIENPFAD – Alta Via und Cammino Balteo
Mit einer Gesamtlänge von 330 km führen Höhenwege wie der bekannte Sommerwanderweg Alta Via 1 und 2 (mittlere bis
größere Höhen 2.000 bis 3.300 HM) an satten Wiesen, Weiden, Wäldern und Felsformationen vorbei. Nr. 1 (Weg der Giganten /17
Tagestouren) führt am Flusstal der wilden Dora Baltea entlang mit Blick auf die Bergriesen. Auf Nr. 2 (Weg der Naturschönheiten
/14 Tagestouren) durchwandert man größtenteils das Gebiet des Nationalparks Gran Paradiso und des Regionalparks Mont
Avic. Beide verlaufen zwischen Donnas nach Courmayeur. Vogelperspektive inklusive.
>>> Extra-Tipp In diesem Jahr eröffnete der neu erschlossene Verbundswanderweg Cammino Balteo. Er führt in 23 Stationen
in den charmanten Niederungen (300-1600 HM) durch die gallisch-römische Geschichte und kann wie ein Zeitreisender vorbei an
steinernen Burgen, Castelli und Brücken erkundet werden.
VON BERGHÜTTE BIS SCHLOSSHOTEL – Ins warme Nest fallen lassen
In der gesamten Region finden sich Unterkünfte aller Preiskategorien – vom urig-bäuerlichen Gästezimmer bis zum Schlosshotel.
Für kulinarische Abwechslung sorgen alpine Bauernhöfe, Agrotourismusbetriebe, Winzer und kleine Manufakturen (wie Fontina-
Käsereien), die Einblicke in ihre Produktionsstätten geben. Auch auf den Höhen werden die Gäste in den typisch alpinen Berghütten
(Rifugi Alpini) aber auch gehobene Hotel-Restaurants bestens beherbergt.
ZUR WELLNESS TRÄNKE – Nach der Landung vom Himmelsritt
Auch Wellness wird im gastfreundlichen Aostatal großgeschrieben. Die Natur gebetteten Thermalbäder Pré-Saint-Didier und
Saint-Vincent sowie Hotel-Well-Being-Zonen aus edlen Naturmaterialien bieten nach allen Aktivitäten Erholung pur. Der direkte
Blick auf das Bergpanorama befreit den Geist von Gedanken und Sorgen.
Alle Informationen: www.lovevda.it, www.vivavda.it
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