Neue Ideen statt alter Sorgen: AZUWA bringt Bewegung ins Ausbildungsmarketing

Wie finden kleine und mittlere Unternehmen heute die Fachkräfte von morgen? Mit genau dieser Frage startete vor vier Monaten das Programm AZUWA, Teil der bundesweiten Initiative „JOBvision“.

BildDer erste Durchgang ist nun erfolgreich abgeschlossen – und zeigt: Wer Ausbildungsmarketing neu denkt, kann mit der richtigen Strategie viel bewegen: Neue Ideen, konkrete Werkzeuge und ein intensiver Erfahrungsaustausch haben bei teilnehmenden Unternehmen sichtbare Veränderungen angestoßen.

Ob Malerbetrieb, Rollladen-Unternehmen, Betrieb aus der Lack- und Kunststoffchemie, Kälte- und Klimatechnik oder Elektrohandwerk: Die Bandbreite der teilnehmenden Unternehmen war groß. In mehr als 20 Workshops, Seminaren, Roundtables, Schulbesuchen und Netzwerkformaten erhielten sie praxisnahe Unterstützung rund um modernes Ausbildungsmarketing, Arbeitgeberattraktivität und die Ansprache junger Menschen. Ergänzt wurde das Programm durch individuelle Begleitung, passgenaue Social-Media-Videos und zahlreiche Best-Practice-Beispiele, die sich direkt in den Betrieben umsetzen ließen. Denn gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist die gezielte Ansprache und Gewinnung geeigneter Azubis für viele Unternehmen zu einer zentralen Herausforderung geworden.

Aus Impulsen wurde Umsetzung
„Das Programm war für uns eine echte Inspirationsquelle“, „Es hat unsere Sichtweise erweitert“ oder „Wir gehen heute deutlich gezielter auf potenzielle Auszubildende zu“: Die Rückmeldungen der Unternehmen zeigen, wie groß der praktische Nutzen von AZUWA ist. Der Erfolg des Programms zeigt sich vor allem im Unternehmensalltag. Alle teilnehmenden Betriebe haben bereits während des Programms konkrete Maßnahmen umgesetzt – viele davon wirken inzwischen nachhaltig im Unternehmensalltag.
Besonders sichtbar wurde dies im Bereich Social Media: Die Unternehmen präsentieren sich heute deutlich kreativer, aktiver und authentischer als moderner Ausbildungsbetrieb, erreichen potenzielle Auszubildende inzwischen über neue Kanäle mit einer zielgruppen-orientierten Ansprache – ein Erfolg, der sich auch in den Rückmeldungen der Teilnehmer widerspiegelt. Mindestens genauso wertvoll wie das fachliche Know-how war der intensive Austausch innerhalb der Gruppe. Gemeinsam mit Best-Practice-Beispielen aus den Partnerunternehmen entstand eine Atmosphäre, in der Ideen weiterentwickelt, Erfahrungen geteilt und Lösungen gemeinsam erarbeitet wurden.
Die Unternehmen profitierten voneinander, entwickelten gemeinsam Ideen weiter und nahmen zahlreiche Impulse mit, die weit über die viermonatige Programmlaufzeit hinaus wirken. „Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Kommunikationswege wandeln sich, Erwartungen junger Menschen ebenso. Genau hier setzt AZUWA an“, so Projektmanagerin Viviana Ruiz von fokus.energie: „Wir geben Unternehmen das nötige Handwerkszeug an die Hand, um junge Menschen zeitgemäß anzusprechen und sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu positionieren.“

Starke Partner für starke Ausbildungsbetriebe
AZUWA wird vom Energienetzwerk fokus.energie e.V. im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms JOBvision umgesetzt und vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Partnerschaftlich und regional unterstützt wird das Projekt von der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, der IHK Karlsruhe, der Handwerkskammer Karlsruhe sowie dem Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe. Gemeinsam mit Kooperationspartnern fließen auch Erfahrungen und erfolgreiche Praxisbeispiele – auch von Startups – kontinuierlich in das Programm ein. So erhalten die Unternehmen konkrete Unterstützung auf dem Weg zu einem modernen und erfolgreichen Ausbildungsbetrieb mit starker Arbeitgebermarke.

Der nächste Durchlauf startet
Der erfolgreiche Auftakt macht Lust auf mehr: Die Bewerbungsphase für den zweiten AZUWA-Durchgang hat begonnen. Ab Januar 2027 erhalten kleine und mittlere Unternehmen erneut die Möglichkeit, ihre Ausbildungsstrategie gemeinsam mit Experten und starken regionalen Partnern weiterzuentwickeln. Das kostenfreie, viermonatige Programm verbindet Workshops, individuelle Begleitung und ein aktives Netzwerk – mit dem Ziel, Ausbildungsplätze sichtbar zu machen und Fachkräfte von morgen zu gewinnen.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zum zweiten Durchgang gibt es unter www.azuwa.org

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fokus.energie e.V.
Herr Johannes Wagner
Hais-und-Neu-Straße 7
76131 Karlsruhe
Deutschland

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email : Johannes.Wagner@fokusenergie.net

AZUWA ist ein kostenfreies Accelerator-Programm des Karlsruher Netzwerks fokus.energie e.V.. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Energiewende im Ausbildungsmarketing. Durch Workshops und Coachings hilft das Projekt JOBvision-AZUWA, junge Talente für technische oder kaufmännische Berufe zu gewinnen und Betriebe als moderne Arbeitgeber sichtbar zu machen. Das Programm wird als JOBvision-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

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Beispiel KiKxxl: Bis zu 80 % schnellere Abwicklung bei Online-Beratungen mit Idiligo

Online-Kommunikation zwischen Vertragspartnern und in der Akquise: Lösung von Idiligo sorgt mit individuellen Vorlagen und der Einbindung von inSign für höchste Effizienz und Verbindlichkeit

BildOsnabrück / Amsterdam. Online geführte Meetings und Vertragsdurchsprachen sparen gegenüber klassischen Außendienstbesuchen deutlich Zeit und Kosten – und erhöhen die Transparenz für die an den Gesprächen beteiligten Personen. Mit dieser Kernaussage erklärt Frank Korthouwer, Gründer und Geschäftsführer von Idiligo in Amsterdam (Niederlande), die hohe Effizienz der zunehmenden Kommunikation via Internet bei Beratungsgesprächen und zur Vorbereitung von Vertragsabschlüssen.

Frank Korthouwer sagt: „Auf diese Weise kann der Vertriebsinnendienst die Akquise von Neukunden perfekt unterstützen oder den jeweiligen Vorgaben gemäß selbst rechtssichere Verträge mit dem Kunden abschließen. Weil die Berater ebenso wie die Kunden lediglich einen PC oder ein Mobilgerät mit Internetanschluss brauchen, lassen sich die Online Meetings höchst flexibel einsetzen, um offene Fragen in Echtzeit zu klären und sofort ein Ergebnis zu erzielen, das unmittelbar protokolliert wird. Darum ist diese Form der Kommunikation sowohl zeitgemäß als auch gewinnbringend für die Teilnehmer auf beiden Seiten.“

Gerade Call-Center-Profis wie das Osnabrücker Unternehmen KiKxxl setzen bei den Kundengesprächen verstärkt die vorgefertigten Skripte auf der Plattform von Idiligo ein und profitieren von den strukturierten Online Meetings. Ein wesentlicher Aspekt ist die Einbindung der digitalen Unterschrift, die am Ende des Beratungsprozesses die Rechtssicherheit gewährleistet und die Conversion Rate deutlich erhöht, da Verträge direkt verbindlich abgeschlossen werden können.

Erheblich steigende Wertschöpfung

Der Effekt ist für die Anwender deutlich spürbar: Seit Juni 2018 nutzt der Kommunikationsdienstleister die maßgeschneiderten Lösungen insbesondere bei Outbound-Beratungen im B2B-Bereich, um Konditionen für Festnetzverträge bei Geschäftskunden abzustimmen. Hierbei hat KiKxxl durch Idiligo eine um 80 % schnellere Abwicklung registriert. So lässt sich die Wertschöpfung im Beratungsprozess erheblich steigern.

„Mit der Einführung von Idiligo in unseren Outbound und Inbound Sales Teams für B2B-Kontakte haben wir entscheidende Vorteile in unserer Geschäftstätigkeit erzielt. Die komplexen Vertragswerke können Punkt für Punkt mit dem Kunden im Rahmen einer Online-Vertragsbesprechung durchgegangen werden. Hier sehen der Kunde sowie der Verkäufer die ausgefüllten Unterlagen, und alle relevanten Passagen werden besprochen. Mit der Möglichkeit des Re-Uploads können die Unterlagen noch während des Gespräches den Kundenwünschen entsprechend angepasst werden. Nach Leistung der digitalen Unterschrift liegen dem Verkäufer und dem Kunden die komplettierten Unterlagen zudem sofort vor.“, resümiert KiKxxl-Geschäftsführer Andreas Kremer.

Aufgrund der guten Erfahrungen mit den Idiligo-Skripten hat sich der Einsatz für den Outbound-Bereich schon nach kurzer Zeit bezahlt gemacht, so Andreas Kremer. Rund 20 Telefonate pro Tag werden mit Idiligo als strukturierte Online Meetings mit vordefiniertem Leitfaden gestaltet.

Maximale Transparenz an beiden Enden der Leitung

Anhand des bereits vorab festgelegten Gesprächs-Skripts führt Idiligo den Verkäufer und den Kunden sicher und vollkommen automatisch durch das Online Meeting. Eine Argumentationslinie ist für den Verkäufer klar vorgegeben, sodass Mitarbeiter bereits nach einer kurzen Schulung eine qualitativ hochwertige Beratung leisten können. Gerade in Unternehmen mit hohen Fluktuationsraten und kurzen Einarbeitungszeiten ist dies laut Idiligo ein wichtiger Pluspunkt.

Dank der klaren Gesprächsführung sind Nebenabsprachen, die nicht im Protokoll bzw. Vertrag auftauchen, vollkommen ausgeschlossen. Die Unterlagen liegen beiden Parteien am Bildschirm sofort vor und können im direkten Austausch weiter bearbeitet werden. Daher ist die vollständige Transparenz über die Inhalte der Beratung und des Vertrags stets gegeben.

Die durchgängig digitale Consumer Experience ist für Frank Korthouwer, dessen Idiligo-Lösung sehr häufig in der Versicherungswirtschaft und im Kreditwesen angewendet wird, ein weiteres wesentliches Merkmal. Dies trage zu einem rundum überzeugenden Auftritt des Unternehmens bei: „Aus Sicht des Endkunden gibt es keinen relevanten Unterschied, ob er mit einem Call-Center-Agent oder mit einem Mitarbeiter des beauftragenden Unternehmens spricht. Denn sein Ansprechpartner ist perfekt vorbereitet, und der äußere Rahmen der Kommunikation ist authentisch auf den Absender abgestimmt. Dies wird in den Online Meetings auch dadurch gewährleistet, dass sich das Corporate Design in der Darstellung der Unterlagen und im Setup der Präsentation hundertprozentig widerspiegelt“, verspricht Frank Korthouwer.

Weitere Infos: www.idiligo.com / www.kikxxl.de

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Idiligo B.V.
Frau Jana von Höne
Kabelweg 57
1014 BA Amsterdam
Niederlande

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email : jana.vonhoene@idiligo.com

Kurzportrait: Idiligo

Eine Brücke zwischen der fortschreitenden Digitalisierung und dem dennoch stark verwurzelten Bedürfnis nach persönlicher Beratung zu schlagen, war für den Niederländer Frank Korthouwer ein Hauptanliegen bei der Gründung von Idiligo. Die plattformunabhängige Software strukturiert online geführte Gespräche und Meetings dank passgenau vorgefertigter Skripte und schafft größtmögliche Effizienz.

In Echtzeit folgt die Kommunikation mittels Video- und Audio-Übertragung einem klaren Ablauf: in kürzerer Zeit zum Ziel, ergebnisorientiert und für alle Beteiligten nachvollziehbar protokolliert. Die individuell zugeschnittenen Idiligo-Skripte unterstützen das Beratungsgespräch mit Kunden und die Akquise inklusive des direkten, digitalen Vertragsabschlusses, das Performance- oder Personalgespräch mit Mitarbeitern oder den Kontakt mit Bewerbern. Web-Meetings mit nationalen und internationalen Geschäftspartnern und Zulieferern lassen sich damit ebenso zielorientiert durchführen wie die Betreuung im Customer Service. Weitere Infos: www.idiligo.com

Kurzportrait KiKxxl

Handwerksfirmen dabei zu helfen, ihre Erreichbarkeit für Kunden zu optimieren, war die wesentliche Geschäftsidee des Fernmeldetechnikers Andreas Kremer, der KiKxxl 1999 gründete. Der Name KiKxxl steht für „Kompetenz in Kommunikation xxl“ und betont den Facettenreichtum der Unternehmenskommunikation für den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen.

Das Startup mit kleinem Büro und zwei Personen entwickelte sich schnell zu einem der größten inhabergeführten, vertriebsorientierten Kommunikationsdienstleister in Deutschland mit mehr als 1.950 Mitarbeitern an den Standorten Osnabrück, Bremen, Dortmund, Bochum und Pristina. Mit deutlich mehr als 50 Millionen Euro Umsatz hat sich KiKxxl als eines der größten inhabergeführten Contact Center etablieren können.

Im Auftrag der Kunden führen die hochqualifizierten Mitarbeiter monatlich fast 2,5 Mio. Telefongespräche. Im Rahmen des Kundenservice („Inbound“) steht die Service Hotline für technischen Support und verschiedenste Anfragen zur Verfügung. Kundengewinnung und die zielgruppengerechte Ansprache sind Kernthemen des Schwerpunkts „Outbound“. Als Backoffice steht KiKxxl seinen Kunden u.a. für die Abwicklung von Reklamationen und das Vertragsmanagement zur Verfügung.
www.kikxxl.de

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Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
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Vertriebspartner für Südostasien – über typische Fehler und den richtigen Weg bei der Suche

Die Auswahl und gemeinsame Marktvorstellung eines Vertriebspartners entscheidet über den Markterfolg eines Unternehmens in neuen Märkten. Die Suche verlangt Sorgfalt und Professionalität.

BildDie Trennung von einem Vertriebspartner bei ausbleibendem Erfolg bringt stets Unruhe in den Kundenkreis. Oft – und gerade in Asien – ist sie mit Gesichtsverlust für beide Seiten, Serviceproblemen für bestehende Kunden oder sogar dem Verlust von Zulassungen verbunden. Oft ist der Ruf für Jahre beschädigt, denn die Märkte Südostasiens sind geprägt von intensivem Informationsaustausch gerade über Auslandsunternehmen.

Die Industrieberater der SANET ASEAN ADVISORS in Bangkok (www.sanet.eu) haben seit 2004 Hunderte von Vertriebspartnern für westliche Unternehmen identifiziert und bewertet und schließlich ihre Kunden bis zum Vertragsschluss begleitet.

Sie beschreiben hier die typischen Fehler und zeigen, wie richtiges Vorgehen aussieht.

Fehler 1: Auf Messekontakte und bestehende Verbindungen hoffen

Gute Hersteller haben bereits gute Vertretungen und umgekehrt. Diejenigen, die auf Messen herumlaufen und Vertretungen suchen, gehören in aller Regelungen nicht zu den erfolgreichen Vertriebsgesellschaften. Und wer ein Schild „Vertretung gesucht“ am Messestand befestigt, lockt allenfalls die „dritte Garnitur“ an. Nicht anders ist es mit Kontakten und Empfehlungen, die auf Geschäftsreisen mehr oder weniger zufällig geknüpft wurden. Wer auf diesem Weg den richtigen Partner zu treffen sucht, dessen Chancen gleichen denen einer Lotterie.

Fehler 2: Der symphytische Partner

Gerade Asiaten verstehen es ausgezeichnet, einen guten Eindruck zu erwecken. Sie sind höflich und gastfreundlich. Sie erzählen über ihre so typisch asiatischen Netzwerke. Ein wundervolles Abendessen und der Besuch von zwei Großkunden tun das Übrige: Jetzt scheint man den richtigen Partner gefunden zu haben. Doch die Realität entwickelt sich anders und offenbart die Schwächen schnell: Der Gute hat vielleicht nicht das Kapital, um ausreichend Waren und Ersatzteile zu bevorraten. Oder sein „Netzwerk“ umfasst leider keine Entscheider, sondern einen sehr begrenzten Kreis von „guten Bekannten“. Kundendienst kann er vielleicht nur in beschränktem Umfang leisten. Schon die erste Absatzplanung erweist sich als Illusion – und der „symphytische Kerl“ hat wunderbare Ausreden, die niemand faktisch überprüfen kann.

Fehler 3: „Wir haben ja eigentlich nichts zu verlieren!“

Dieser Satz ist ebenso bequem wie falsch. Da freut man sich zwar über den plötzlich interessierten Kunden, der sogar einen konkreten Auftrag erteilen möchte. „Natürlich“ möchte er im Gegenzug auch die möglichst exklusive Vertretung in seinem Land erhalten. Über die Freude vergisst man alle Sorgfalt: Oft kann man sogar erleben, dass zum Beispiel die bestellten Maschinen dem Eigenbedarf dienen – und dazu auch noch mit der guten Marge eines Importeurs geliefert wurden. Außenverkäufe aber bleiben dünn, weil Handel nicht das Kerngeschäft des Partners ist.

Im ersten Jahr bringt so ein Partner natürlich noch ein Umsatzplus. Wenn dann nichts mehr passiert, gibt man ihm eben noch ein Jahr der Bewährung. Im dritten Jahr hat man dann schon etwas zu verlieren! Kündigt man, hat man vielleicht gar keinen Umsatz mehr. Vielleicht bringt es auch schlechte PR oder eine Vertragskündigung bringt andere Probleme. Und so verliert man Jahre, während derer man den Partner dann „wursteln“ lässt, während Mitbewerber sich professionell ihre Marktanteile sichern.

Fehler 4: Sich selbst auf die Suche machen

In neuen Märkten helfen natürlich auch „Best Practice“-Erfahrungen aus anderen Ländern. Es gibt internationale Kunden, die man auch im neuen Markt erobern kann. Auch geben sie vielleicht Hinweise auf mögliche Vertriebspartner. Wie man Verträge verhandelt, hat man ja auch in anderen Ländern gelernt. All das mag zutreffen.

Man darf darüber aber nie vergessen, dass alle Empfehlungen, Rückschlüsse und Erfahrungen aus anderen Regionen eben nur subjektive Teilerkenntnisse sind und sich für den neuen Markt als unvollständig oder sogar falsch und irreführend erweisen können. Ein professionelles Erfassen der Chancen, Optionen und Risiken ersetzten sie jedenfalls nicht.

Besonders die direkte Ansprache möglicher Partner hat dazu Nachteile. Letztlich tritt man als „Suchender“ auf, der seine Produkte im Markt unterbringen möchte. Das schwächt die eigene Position.
Als beauftragter Industrieberater hingegen bietet man schon in der Ansprache dem möglichen Vertriebspartner die Chance einer hervorragenden Vertretung, um die er sich nun bewerben kann. Welch ein Unterschied in der Ausgangsposition für Verhandlungen!

Die professionelle Vertriebssuche.

Zunächst sollte man mit einem Irrtum aufräumen: Eine professionelle Vertriebssuche hängt nicht zwingend davon ab, ob der Suchende tief in der entsprechenden Industrie vernetzt ist. Dies kann von Vorteil, muss aber nicht.
Es verleitet nämlich dazu, immer wieder die „bekannten und Bewährten“ Vertriebspartner zu empfehlen und eine stets objektive Neubewertung zu vernachlässigen.

Die Auftraggeber der SANET ASEAN ADVISORS in Thailand kommen dabei aus den verschiedensten Branchen, von Investitionsgütern über Kfz-Zubehör bis hin zu Haarpflege und Food-Bereich.

Nach speziellen Branchenerfahrungen gefragt, antwortet der Sanet Gründer und gelernte Rechtsanwalt, Dr. Gunter Denk, gerne mit einem Vergleich: „Ich muss als Rechtsanwalt nicht unbedingt selbst eine Bank überfallen haben, um einen Räuber erfolgreich vor Gericht zu verteidigen. Wichtig ist, dass man die Regeln kennt und die Tatsachen richtig ermittelt.“

Und genau so geht Sanet dann auch bei der Suche eines Vertriebspartners vor (https://www.sanet.eu/unternehmensberatung/vertriebspartnersuche/)

Schritt 1: Die eigenen Leistungen und die Anforderungen an den Partner definieren

Gemeinsam zwischen dem Unternehmensmanagement und dem Industrieberater werden in einem Workshop die Kriterien für die Partnersuche definiert.
Allerdings geht es dabei nicht nur um die Anforderungen an den Partner. Vielmehr wird auch kritisch bewertet, was die eigene Attraktivität des Unternehmens für einen Vertriebspartner ausmacht.

Aus beiden Kriterien entsteht dann ein komplettes Kommunikationskonzept zu den möglichen Partnern. Bei deren Ansprache hat man nämlich jeweils nur „einen Schuss“, wie Sanet-Chef Alexander Alles aus Erfahrung weiß.
Einmal falsch angesprochen und auf eine untere Entscheidungsebene verwiesen, sind starke Vertriebsunternehmen für die Suche „verbrannt“.

Schritt 2: Potenzial- und Wettbewerbsanalyse
Der Aufwand der professionellen Suche eines Vertriebspartners lohnt nur dann, wenn die Erwartungen an den Markt und an den eigenen Umsatzerfolg realistisch sind. Wenn konkrete Daten noch nicht vorliegen, ermittelt Sanet diese durch eine bereits recht konkrete „Bird-View Analyse“.

Sie ermittelt die Größe des Gesamtmarkts und die wichtigsten lokalen und internationalen Mitbewerber des Auftraggebers. Dabei gilt es nicht nur, Daten Umsatz und Kunden der Mitbewerber zu ermitteln. Vielmehr ist es wichtig, die Art und Weise ihrer Vertriebsstruktur zu erkennen. Hieraus schließt man auf Marktmechanismen, die wiederum für die Suche des Vertriebspartners entscheidend sein können.

Schritt 3: Die Suche, Ansprache und Bewertung der möglichen Partner

Sanet identifiziert möglichst nahe an 100 % aller Unternehmen, die dem Anforderungsprofil des Pflichtenheftes entsprechen. So entsteht eine „Long-List“. Die Kandidaten der „Long-List“ werden über Auskünfte, Interviews und ausgeklügelten Befragungen stufenweise reduziert.

Sodann wird nach einem intern festgelegten System gemeinsam mit Meinungsführern eine Auswahl an Kandidaten getroffen, mit denen ein Managementgespräch geführt wird.

Diese Gespräche müssen auf der Ebene der Entscheider stattfinden. Sie sind vorentscheidend.

Es wird nicht nur das Interesse und das Potenzial des Kandidaten als Partner exakt ermittelt. Auch „Soft-Facts“, wie zum Beispiel dessen Motivation für eine mögliche Zusammenarbeit, eine „Cultural Due Diligence“ der Firmenkultur und die konkrete Diskussion des Entscheidungsprozesses werden in diesen Interviews ermittelt und definiert.

Schritt 4: Short-List und Verhandlungen

Zusammen mit einem umfassenden Ergebnisbericht bildet eine „Short-List“ von in der Regel drei bis fünf bestens qualifizierten Kandidaten dann die Grundlage des weiteren Vorgehens.
Dies besteht dann in der Regel aus einer wohl organisierten Besuchs- und Gesprächsrunde über etwa eine Woche mit allen Kandidaten. An deren steht eine gemeinsame Auswertung der Gespräche zwischen Auftraggeber und Sanet. Danach organisiert die Industrieberatung den weiteren Prozess mit dem Favoriten und sichert den Kontakt auch mit den weiteren Partnern.

Zusammenfassend bietet eine so strukturierte Partnersuche die größtmögliche Sicherheit, den idealen Vertriebspartner in einem Land zu finden. Nichts wird dem Zufall überlassen. Nicht selten entwickelt sich aus der Zusammenarbeit später eine engere Kooperation bis hin zu einem Joint Venture. Die Übernahme der Ergebnisverantwortung von Sanet drückt sich übrigens auch darin aus, dass das Projekt erst mit Abschluss einer Vereinbarung beendet wird. Dabei ist der Auftraggeber nach jedem Schritt und den damit verbundenen Erkenntnissen berechtigt ist, die Fortführung des Projekts in die eigene Hand zu nehmen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sanet (Thailand) Co. Ltd.
Herr Gunter Dr Denk
2/1 Rom Klao 25/2 2/1 Rom Kl
Bangkok Bangkok
Thailand

fon ..: +66819117677
fax ..: 006627376425
web ..: https://www.sanet.eu
email : info@sanet.co.th

Die thailändisch-deutsch geführte Sanet Gruppe in Bangkok konzentriert sich seit 15 Jahren auf praxisnahe Beratung internationaler europäischer Mittelständler in Thailand und Südostasien.

Gegründet von dem Unternehmer und Rechtsanwalt Dr. Gunter Denk, bewährt sich Sanet heute als „One-Stop-Dienstleister“ für Thailand und ASEAN.
Zur Gruppe gehören in Bangkok die Management- und Marktberatung SANET ASEAN ADVISORS, das Handelsunternehmen Sanet Trade & Services, das thailändische-deutsche Anwaltsbüro Sanet Legal. Ltd (legal.sanet.eu) und der Recruiting Service CREATING CAREERS.

Pressekontakt:

Sanet Group
Frau Alexander Alles
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