AVERVO untersucht 804 SEO-Agenturen: 55,7 Prozent ohne Top-10-Ranking
Posted by PM-Ersteller - 10/08/26 at 07:08:05 a.m.Neue Sichtbarkeitsanalyse zeigt große Unterschiede im deutschen SEO-Agenturmarkt – jede zweite untersuchte Agentur-Website weist im Datensatz einen geschätzten organischen Trafficwert von 0 auf.
Hamburg, August 2026. Wie sichtbar sind Unternehmen, die anderen Unternehmen bessere Sichtbarkeit bei Google verkaufen, eigentlich selbst? Die unabhängige Prüfinstanz AVERVO hat 804 SEO-Agentur-Websites aus einem eigenen Datenbestand hinsichtlich organischer Sichtbarkeit untersucht.
Das Ergebnis zeigt eine große Spannbreite innerhalb des Marktes. 55,7 Prozent der untersuchten SEO-Agenturen verfügen im ausgewerteten Datensatz über kein einziges Top-10-Ranking. 75,7 Prozent erreichen weniger als zehn Top-10-Platzierungen.
Auch beim geschätzten organischen Traffic zeigt sich ein ähnliches Bild: Bei 50,0 Prozent der untersuchten Websites liegt der gespeicherte Trafficwert bei 0, 63,8 Prozent bleiben unter einem Wert von 10. Lediglich 5,1 Prozent der analysierten Anbieter erreichen einen Wert von mindestens 1.000.
Bei der Anzahl organischer Keywords liegt der Median aller 804 untersuchten Websites bei lediglich fünf Keywords. 43,2 Prozent weisen im Datensatz keinen organischen Keywordwert auf.
Technische Grundlagen häufig vorhanden
Die geringe Sichtbarkeit lässt sich allerdings nicht pauschal auf technische Grundprobleme zurückführen. Für 736 der untersuchten SEO-Agentur-Websites lagen zusätzlich technische Website-Checks vor.
Davon waren:
* 98,2 Prozent indexierbar
* 79,9 Prozent mit Schema-Markup ausgestattet
* 82,6 Prozent mit Open-Graph-Angaben versehen
* 88,3 Prozent mit einer H1 ausgezeichnet
Der Median der erfassten Wortzahl auf den geprüften Seiten lag bei rund 939 Wörtern.
Damit zeigt sich ein differenzierteres Bild: Viele Anbieter verfügen über grundlegende technische Voraussetzungen, erreichen damit jedoch nur eine geringe eigene organische Sichtbarkeit.
Eigene Sichtbarkeit ist ein Prüfsignal, kein Qualitätsurteil
AVERVO warnt ausdrücklich davor, die Ergebnisse als pauschales Qualitätsranking von SEO-Agenturen zu interpretieren.
„Eine schwach sichtbare Agentur kann sehr gute Kundenarbeit leisten. Umgekehrt beweist eine starke eigene Website noch keine hohe Beratungsqualität. Die eigene Sichtbarkeit ist deshalb kein Qualitätsnachweis, aber bei einem Unternehmen, das Suchmaschinenoptimierung als Kernleistung verkauft, ein relevantes Prüfsignal.“
Besonders interessant werde die eigene Sichtbarkeit dann, wenn ein Anbieter gleichzeitig außergewöhnliche SEO-Erfolge verspricht, weitreichende Kompetenzbehauptungen aufstellt oder mit Referenzen wirbt, deren Ergebnisse nur schwer überprüfbar sind.
Bei einer Agenturauswahl sollten deshalb eigene Marktpräsenz, Referenzen, Methodik, fachliche Kompetenz und die konkrete Eignung für das Unternehmen gemeinsam bewertet werden.
Über die Untersuchung
Für die Analyse wurden 804 eindeutige SEO-Agentur-Websites aus dem AVERVO Sichtbarkeitsradar ausgewertet. Berücksichtigt wurden aktive Anbieter mit eigener Domain.
Analysiert wurden die im Datenbestand gespeicherten Werte für geschätzten organischen Traffic, organische Keywords und Top-10-Rankings. Da einzelne sehr große Domains Mittelwerte stark beeinflussen, arbeitet die Studie überwiegend mit Medianen, Häufigkeiten und Anteilswerten.
Für 736 Websites standen zusätzliche technische Website-Checks zur Verfügung.
Geschätzter Traffic und Keyworddaten stellen modellierte Sichtbarkeitswerte und keine Analytics-Daten der jeweiligen Unternehmen dar. Die Untersuchung bewertet keine einzelnen Agenturen und enthält keine Rangliste.
Erhebungsstand der Sichtbarkeitsdaten: März 2026
Auswertung: August 2026
Stichprobe: 804 SEO-Agentur-Websites
Technische Teilstichprobe: 736 Websites
Die vollständige Studie ist unter https://avervo.de/studien/seo-agenturen-sichtbarkeit/ abrufbar.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
AVERVO
Herr Stefan Gerlach
Berliner Straße 42, UG
21514 Büchen
Deutschland
fon ..: 04155499859
web ..: https://avervo.de/
email : info@avervo.de
AVERVO ist eine unabhängige Prüfinstanz für digitale Angebote, Verträge, Anbieter und laufende Agenturleistungen. Unternehmen nutzen AVERVO, um digitale Investitionsentscheidungen fachlich und wirtschaftlich abzusichern. AVERVO verkauft keine operative Umsetzung, vermittelt keine Agenturen und erhält keine Vermittlungs- oder Erfolgsprovisionen.
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91 Prozent der potenziellen Medikamente scheitern trotz erfolgreicher Tierversuche
Posted by PM-Ersteller - 05/08/26 at 12:08:09 p.m.Ein internationales Autorenteam mit 13 Forschenden aus 6 Ländern untersuchte die Fehlerquoten und Fehlerursachen der klinischen Arzneimittelentwicklung von den 1960er-Jahren bis 2017.
Neue Analyse zeigt dringenden Bedarf an tierversuchsfreien Methoden in der Medikamentenentwicklung
Eine vom bundesweiten Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) geleitete wissenschaftliche Studie eines internationalen Forschungsteams zur Erfolgsquote der Medikamentenentwicklung zeigt: Obwohl immer mehr Tierversuche durchgeführt wurden, ist die Medikamentenentwicklung seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht erfolgreicher darin geworden, wirksame und sichere Medikamente für Menschen zu entwickeln. In den 2000er- und 2010er-Jahren scheiterten durchschnittlich rund 91 Prozent der Wirkstoffkandidaten trotz zuvor erfolgreicher Tierversuche in klinischen Studien am Menschen. Rund 77 Prozent dieser Fehlschläge basieren auf biologischen Gründen, wie mangelnde Wirksamkeit oder unzureichende Sicherheit – genau jene Faktoren, die Tierversuche vorhersagen sollen. Beide Quoten belegen das systematische Versagen von Tierversuchen und den dringenden Bedarf an humanrelevanten, tierversuchsfreien Methoden.
Die Entwicklung neuer Medikamente verläuft in mehreren Stufen: Bevor ein Wirkstoff erstmals am Menschen geprüft werden darf, muss er umfangreiche präklinische Untersuchungen durchlaufen. Dazu gehören insbesondere Tierversuche, die Aussagen über Wirksamkeit, Sicherheit und pharmakologische Eigenschaften liefern sollen. Erst danach folgen klinische Studien am Menschen.
Dennoch scheitert die große Mehrheit in den anschließenden klinischen Studien. Ärzte gegen Tierversuche e.V. kritisiert die geringe Übertragbarkeit tierexperimenteller Ergebnisse seit Langem.
Ein internationales Autorenteam mit 13 Forschenden aus sechs Ländern unter Leitung von Ärzte gegen Tierversuche e.V. untersuchte die Fehlerquoten und Fehlerursachen der klinischen Arzneimittelentwicklung von den 1960er-Jahren bis 2017. Zu den Autoren gehört auch Dr. Wolfgang Boomgaarden, Träger des Herbert-Stiller-Preises 2021 für seine Arbeiten zu computergestützten, tierversuchsfreien Methoden der Medikamentenentwicklung.
Die Analyse zeigt, dass die Fehlerquote seit den 1980er-Jahren in jedem folgenden Jahrzehnt sogar zunahm. In den 2000er- und 2010er-Jahren scheiterten durchschnittlich 91 Prozent der Wirkstoffkandidaten nach erfolgreicher präklinischer Prüfung in den klinischen Studien an Menschen.
Rund 77 Prozent der gescheiterten Medikamentenkandidaten versagten aufgrund biologischer Faktoren – etwa mangelnder Wirksamkeit, unerwarteter Nebenwirkungen oder unzureichender Sicherheit. Dabei handelt es sich um Eigenschaften, die insbesondere in den späten präklinischen Tierversuchen bewertet werden, bevor ein Wirkstoff am Menschen getestet wird.
„Seit Jahrzehnten wird behauptet, Tierversuche seien eine notwendige und verlässliche Grundlage für die Entwicklung neuer Medikamente. Unsere systematische Auswertung zeigt jedoch, dass sich die Situation nicht verbessert hat – sie hat sich sogar verschlechtert“, sagt Dr. Dilyana Filipova, wissenschaftliche Referentin bei Ärzte gegen Tierversuche und eine der beiden führenden Autorinnen der Studie.
„Unsere Analyse macht sichtbar, dass Tierversuche die entscheidenden Risiken für den Menschen häufig nicht erkennen. Ein Wirkstoff kann bei Tieren als sicher und wirksam erscheinen und dennoch beim Menschen wirkungslos sein oder erhebliche Nebenwirkungen verursachen“, erklärt Filipova.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Medikamentenentwicklung dringend neu ausgerichtet werden muss. Statt ineffizienter Tierversuche sollten verstärkt tierversuchsfreie Methoden eingesetzt werden, die menschliche Krankheitsmechanismen und Wirkstoffreaktionen präziser abbilden und verlässlichere Vorhersagen ermöglichen. Das wachsende Interesse von Zulassungsbehörden und Pharmaunternehmen sowie Ausstiegspläne aus Tierversuchen (Roadmaps) der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA, der britischen Regierung und der Europäischen Kommission zeigen, dass das internationale Bewusstsein für das fehlerhafte System Tierversuch zunehmend wächst. Humanrelevante und sinnvolle Methoden müssen daher auch in Deutschland zur zentralen Grundlage einer modernen, auf den Menschen fokussierte Arzneimittelforschung werden und Tierversuche ersetzen.
„Wir brauchen einen Paradigmenwechsel: weg von Tierversuchen, die biologische Unterschiede zwischen Tier und Mensch festschreiben, und hin zu präzisen Methoden, die auf menschlichen Zellen, Geweben und Krankheitsprozessen beruhen“, fordert Filipova. „Die vorliegenden Daten zeigen, dass dieser Wechsel nicht irgendwann, sondern jetzt erfolgen muss – im Interesse der Patienten, der wissenschaftlichen Qualität und der Tiere.“
Ärzte gegen Tierversuche e.V. fordert, die Entwicklung und Zulassung humanrelevanter, tierversuchsfreier Methoden konsequent zu fördern und sie zur zentralen Grundlage der Krankheits- und Arzneimittelforschung zu machen.
Quelle
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Melanie Seiler
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
Deutschland
fon ..: 02204-99902-24
web ..: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
email : seiler@aerzte-gegen-tierversuche.de
„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ – Unter diesem Motto setzt sich Ärzte gegen Tierversuche e. V. seit 1979 für eine tierversuchsfreie Forschung ein, die auf dem Einsatz von modernen Methoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Organchips sowie der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten basiert. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch
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Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Gaby Neumann
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
fon ..: 02204-99902-32
email : neumann@aerzte-gegen-tierversuche.de
Kaufkraft 2026: Wachstum auf dem Papier – reale Kaufkraft bleibt unter Druck
Posted by PM-Ersteller - 24/04/26 at 08:04:10 a.m.Nominale Kaufkraft steigt 2026 auf Ø 31.650 EUR, doch Inflation schmälert reale Einkommen. Trotz Plus bleibt vielen Haushalten weniger verfügbar – regionale Unterschiede bleiben deutlich.
Bonn, den 15.04.2026
Nominale Einkommen steigen weiter, doch Inflation belastet Verbraucher – regionale Unterschiede bleiben deutlich_
Die Kaufkraft in Deutschland steigt auch im Jahr 2026 – allerdings nur auf den ersten Blick. Nach aktuellen Berechnungen von Nexiga liegt die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft bei rund 31.650 Euro und damit etwa 1.650 Euro über dem Vorjahr.
Trotz dieses nominalen Zuwachses bleibt die reale Kaufkraftentwicklung angespannt. Steigende Lebenshaltungskosten und die anhaltenden Auswirkungen der Inflation führen dazu, dass vielen Haushalten tatsächlich weniger frei verfügbares Einkommen bleibt.
„Die nominal steigende Kaufkraft täuscht über die reale Belastung vieler Haushalte hinweg. Für viele Menschen ist die finanzielle Situation trotz höherer Einkommen spürbar angespannter als noch vor wenigen Jahren“,_ sagt Dirk Schneider, Geschäftsführer bei Nexiga.
Deutschland bleibt ein Kaufkraft-Mosaik
Die Analyse zeigt weiterhin deutliche regionale Unterschiede. Besonders hohe Kaufkraftwerte konzentrieren sich in wirtschaftsstarken Regionen und Metropolräumen. Ein charakteristischer „Halbmond“ erstreckt sich von Norddeutschland über die Rheinschiene bis nach Süddeutschland – mit Schwerpunkten rund um Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München.
Spitzenwerte erreichen erneut Gemeinden wie Grünwald bei München oder Wohltorf bei Hamburg, deren Kaufkraft deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt.
Demgegenüber stehen strukturschwächere Regionen – insbesondere in Teilen Ostdeutschlands, aber auch einzelne Städte im Westen -, in denen die Kaufkraft signifikant niedriger ausfällt.
Kaufkraft als Schlüsselindikator für Standortentscheidungen
Die Kaufkraft gilt als zentraler Indikator für das Konsumpotenzial einer Region und basiert auf dem verfügbaren Einkommen der Bevölkerung, einschließlich Löhnen, Renten und Transferleistungen.
Für Unternehmen liefert die Analyse wichtige Entscheidungsgrundlagen:
* Identifikation attraktiver Standorte
* zielgerichtete Marketing- und Vertriebsplanung
* präzisere Ansprache kaufkräftiger Zielgruppen
Die kleinräumige Betrachtung auf Gemeindeebene ermöglicht dabei eine besonders differenzierte Bewertung regionaler Märkte.
Fazit
Die Kaufkraft in Deutschland wächst – jedoch überwiegend nominal. Real bleibt sie durch Inflation und steigende Preise unter Druck. Gleichzeitig verstärken sich regionale Unterschiede, die sowohl Risiken als auch Chancen für Unternehmen darstellen.
Das Dashboard „Kaufkraft in Deutschland 2026“ steht unter diesem LINK zur Verfügung.
Das Dashboard „Kaufkraft in Deutschland 2026“ bietet eine interaktive, kleinräumige Analyse der regionalen Kaufkraft auf Gemeindeebene. Es visualisiert den Kaufkraftindex für ganz Deutschland, zeigt die Top-Regionen mit besonders hoher Kaufkraft und macht regionale Unterschiede auf einen Blick sichtbar.
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Nexiga GmbH
Herr Dirk Schneider
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Als ein führender Anbieter von Location Intelligence und Geomarketing unterstützt Nexiga seit über 40 Jahren Unternehmen bei der datenbasierten Planung und Bewertung von Standorten, Versorgungsnetzen, Vertriebsgebieten und Zielgruppen. Mit einem umfassenden Datenportfolio, individuellen SaaS-Lösungen und intelligenten Analyseverfahren ermöglicht Nexiga fundierte Entscheidungen für strategische Planung, zielgerichtete Marktbearbeitung und effiziente Vertriebssteuerung.
Das Unternehmen ist Mitglied der GSG GENII Software Gruppe, die führende, branchenspezifische Softwarelösungen und Dienstleistungen für mittelständische Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen anbietet.
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