Der Expartner ist tot – die Rentenkürzung bleibt
Posted by PM-Ersteller - 07/07/26 at 08:07:24 a.m.Kaum bekannt, aber Realität: Warum die eigene Rentenkürzung auch nach dem Tod des Expartners bestehen bleibt
Witwenrentendebatte ohne Geschiedene: ISUV fordert Ende der lebenslangen Kürzung Nürnberg, 07. Juli 2026 — Der Versorgungsausgleich soll gerecht sein: Wer in der Ehe zurücksteckte, um Kinder zu betreuen oder den Haushalt zu führen, soll im Alter nicht leer ausgehen. Dieses Prinzip ist in der Gesellschaft weitgehend akzeptiert – und es stellt auch der ISUV nicht in Frage. Doch eine wenig beachtete Regelung im deutschen Rentenrecht kehrt dieses Prinzip in sein Gegenteil: Stirbt der Expartner, an den Rentenpunkte abgegeben wurden, läuft die eigene Rentenkürzung in aller Regel trotzdem weiter – ein Leben lang. Und weil Betroffene vom Tod ihres Expartners oft gar nicht erfahren, behält der Staat die freigewordenen Ansprüche faktisch ein. Geschiedene zahlen so für eine Versorgung, die längst niemanden mehr erreicht.
Aktuell diskutiert die Bundesregierung über eine Reform der Witwenrente. Die Frage, ob und wie Hinterbliebene abgesichert werden sollen, steht im öffentlichen Mittelpunkt. ISUV, der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht, macht darauf aufmerksam, dass Geschiedene in dieser Debatte systematisch übersehen werden – obwohl sie von strukturell ähnlichen Ungerechtigkeiten im Rentensystem betroffen sind.
Die 36-Monats-Regelung: Ein Sonderfall mit großer Lücke
Nach geltendem Recht (§ 37 VersAusglG) kann eine Rentenkürzung nur dann rückgängig gemacht werden, wenn der verstorbene Expartner die übertragenen Rentenanwartschaften höchstens 36 Monate lang bezogen hat. Wer länger lebt, nimmt die Kürzung mit ins Grab – und der andere zahlt weiter, unabhängig davon, ob er selbst noch ausreichend versorgt ist.
Besonders brisant: Selbst innerhalb der 36-Monats-Frist passiert nichts von allein. Die Rückgängigmachung der Kürzung muss aktiv bei der Rentenversicherung beantragt werden – und sie wirkt erst ab dem Monat nach Antragstellung, nicht rückwirkend ab dem Todestag. Wer vom Tod des Expartners nichts erfährt – etwa weil seit der Scheidung kein Kontakt mehr besteht -, lässt die Frist verstreichen und zahlt in der Zwischenzeit weiter eine Kürzung, der gar keine Versorgung mehr gegenübersteht. Eine Benachrichtigung über den Tod des Expartners ist nicht vorgesehen. Im Ergebnis verbleiben die freigewordenen Ansprüche beim System – zulasten der Geschiedenen.
„Die zeitliche Limitierung der Rücknahmemöglichkeit auf 36 Monate ist aus Sicht des ISUV nicht akzeptabel“, erklärt Monika Roth, Fachanwältin für Familienrecht und rechtspolitische Sprecherin des ISUV. „Eine Gesetzesänderung ist dringend geboten. Es kann nicht sein, dass ein Mensch im Pflegefall nicht auf seine eigenen Rentenansprüche zurückgreifen kann, weil diese dauerhaft abgetreten wurden – und das auch dann noch, wenn der Empfänger längst verstorben ist.“
Mitglieder berichten: Wenn die Gerechtigkeit auf der Strecke bleibt
Der ISUV-Newsletter hatte das Thema aufgegriffen – und die Resonanz war groß. Mitglieder schilderten teils drastische Einzelfälle, die zeigen, wie weit die Realität vom ursprünglichen Gerechtigkeitsgedanken des Gesetzes entfernt ist.
Ein Mitglied berichtet von 17,5 Rentenpunkten, die er bei der Scheidung im Jahr 2000 abgeben musste – Punkte, die er sich durch jahrelange Vollzeitarbeit erarbeitet hatte. Seine geschiedene Frau heiratete Jahre später erneut, ihr neuer Mann ist wohlhabend. Die abgetretenen Rentenpunkte fließen allerdings weiterhin in ihre Versorgung. Und: Sollte sie vor ihm sterben, würde ihr neuer Mann Witwerrente aus eben diesen Punkten beziehen. „Wenn dem Gesetzgeber das Wort Gerechtigkeit überhaupt noch etwas bedeutet, müsste er dringend am Versorgungsausgleich nachregulieren“, so das ISUV-Mitglied.
Eine weitere Betroffene bringt einen strukturellen Kritikpunkt auf den Punkt: Die Einkommensentwicklung des begünstigten Expartners nach der Scheidung spielt keine Rolle. „Es spielt überhaupt keine Rolle, ob der begünstigte Partner diesen Ausgleich benötigt oder nicht und wie sich sein Gehalt weiterentwickelt hat“, schreibt sie. Ihr Mann habe in der Ehe die Fortbildung seiner damaligen Frau finanziert, die später eine vergleichbar gut bezahlte Karriere gemacht habe. Dennoch werde monatlich der Versorgungsausgleich abgezogen – während die Familie in zweiter Ehe drei Kinder in der Ausbildung hat. Sie zieht den Vergleich zum Kindesunterhalt: „Das Einkommen des Begünstigten spielt keine Rolle. Man denkt einfach immer noch das Familienmodell der Einverdienerehe, die ja nicht mehr überall so gelebt wird.“
ISUV: Systemdenken muss Lebenswirklichkeit folgen
Der ISUV vertritt rund 5.000 Mitglieder und ist mit 46 Kontaktstellen bundesweit vertreten. Die Organisation setzt sich für ein Familienrecht ein, das der heutigen Lebenswirklichkeit entspricht – und das bedeutet: weg von Pauschallösungen, hin zu individuell angepassten Regelungen.
„Der Versorgungsausgleich hat eine wichtige soziale Schutzfunktion – aber nur dann, wenn er tatsächlich Bedürftigkeit ausgleicht“, so Monika Roth. „Wer gut versorgt ist, weil er nach der Scheidung Karriere gemacht hat oder auf andere Art und Weise Lücken in der Altersvorsorge ausreichend schließen konnte, braucht keine lebenslange Absicherung auf Kosten des Expartners. Und wer selbst zum Pflegefall wird, muss auf seine eigenen Rentenansprüche – zumindest nach dem Tod seines Expartners – zurückgreifen können, auch wenn er einst im Rahmen eines Versorgungsausgleichs Anwartschaften abgegeben hat.“
Der ISUV fordert konkret:
o Abschaffung der 36-Monats-Begrenzung: Die eigene Rentenkürzung muss mit dem Tod des Expartners enden – ohne zeitliche Frist und rückwirkend ab dem Todestag.
o Bedürftigkeitsprüfung: Die Einkommensentwicklung des Begünstigten nach der Scheidung muss berücksichtigt werden können.
o Transparenz und Benachrichtigung: Geschiedene müssen über den Tod des ausgleichsberechtigten Expartners informiert werden, damit ihnen ihre eigenen Ansprüche nicht aus Unwissenheit verloren gehen.
o Schutz vor Altersarmut: Im Pflegefall darf niemand auf Sozialleistungen angewiesen sein, weil seine eigenen Rentenansprüche dauerhaft abgetreten wurden.
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Der ISUV e. V. ist ein gemeinnütziger Interessenverband, der sich seit 50 Jahren dafür einsetzt, dass Eltern in Trennung ihre Kinder gemeinsam großziehen und gemeinsam Elternverantwortung übernehmen. Wir stehen als Verband dafür, dass Trennungseltern selbst entscheiden, welches Betreuungsmodell sie auswählen, da sie selbst am besten wissen, welches Modell am besten zu ihren Lebensumständen passt. Seit unserer Gründung im Jahr 1975 haben wir uns kontinuierlich dafür engagiert, die Rechte und Interessen von Personen in familienrechtlichen Angelegenheiten zu vertreten. Mit über 5.000 Mitgliedern, rund 60 bundesweiten Kontaktstellen und über 100 ehrenamtlichen Helfern bieten wir Betroffenen schnelle und kompetente Hilfe in der emotionalen Zeit einer Trennung.
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Immer mehr Rentnerinnen und Rentner von Altersarmut betroffen – „Ein Herz für Rentner e.V.“ zieht Bilanz
Posted by PM-Ersteller - 01/10/25 at 11:10:52 a.m.Zum heutigen Internationalen Tag der Senioren zieht der Verein eine eindringliche Bilanz: Mittlerweile unterstützt er über 2.500 Rentnerinnen und Rentner.
Altersarmut nimmt zu
Nach aktuellen Zahlen sind in Deutschland rund 20 Prozent aller Rentnerinnen und Rentner von Armut bedroht. Steigende Energiepreise, hohe Mieten und Inflation verschärfen die Lage zusätzlich. Viele Betroffene schämen sich, um Hilfe zu bitten.
„Die Zahl der Rentnerinnen und Rentner, die uns um Hilfe bitten, wächst dramatisch. Es braucht dringend mehr Aufmerksamkeit und Lösungen – damit Altern in Deutschland nicht zum Armutsrisiko wird“, sagt Sandra Bisping, Gründerin und 1. Vorsitzende des Vereins „Ein Herz für Rentner“. „Seit fast zehn Jahren stehen wir Betroffenen zur Seite. Doch die Zahl der Anfragen wächst schneller, als wir helfen können.“
Kontinuität und bundesweite Arbeit
Der Verein wurde 2016 in München gegründet und hat seit 2019 auch einen Standort in Köln. Er agiert bundesweit. Unterstützt werden Seniorinnen und Senioren ab 66 Jahren, die mit ihrer kleinen Altersrente (zwischen 500 und 1.300 Euro) kaum noch ihre alltäglichen Ausgaben stemmen können. Frauen ab 70, mit mindestens zwei Kindern, hilft der Verein auch bei weniger als 500 Euro Rente.
Die finanzielle Hilfe reicht von monatlichen Patenschaften und gesunder Ernährung über gemeinsame Veranstaltungen und Mobilität mit dem Deutschlandticket bis hin zur Anschaffung notwendigster Dinge, wie Brillen, Matratzen oder Medikamente, und der Unterstützung bei der Versorgung geliebter Haustiere, die ein wichtiges Mittel gegen die Einsamkeit sind. Der Verein unterstützt „seine“ Senioren als wertvolle Mitglieder der großen Ein-Herz-für-Rentner-Familie ein Leben lang.
„Wir sprechen hier über Menschen, die dieses Land aufgebaut haben. Sie verdienen Respekt, Unterstützung und Sicherheit – und keine leeren Versprechen.“, betont Sandra Bisping.
Weitere Informationen unter: www.einherzfuerrentner.de
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Ein Herz für Rentner e.V.
Frau Alexandra Domsch
Am Kartoffelgarten 12
81671 München
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fon ..: 0 89 / 413 22 90
web ..: https://www.einherzfuerrentner.de
email : info@einherzfuerrentner.de
EIN HERZ FÜR RENTNER E.V. unterstützt in Armut lebende Rentner, die in Deutschland gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben.
Spendenkonto: Stadtsparkasse München
IBAN: DE03 7015 0000 1004 6597 67
BIC: SSKMDEMMXXX
Pressekontakt:
Keil Kommunikation
Frau Catrin Keil
Radlkoferstr. 2
81373 München
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email : catrinkeil@keilkommunikation.com
Frauen stärken Frauen: Forever Living Products lädt zum zweiten Women Empowerment Day in München ein
Posted by PM-Ersteller - 03/06/25 at 10:06:47 a.m.Veranstaltung setzt Impulse für finanzielle Unabhängigkeit und unternehmerisches Wachstum.
Über 100 Frauen kamen am Wochenende in München zum zweiten Women Empowerment Day von Forever Living Products zusammen. Ein Tag voller Motivation, Inspiration und echter Zukunftsperspektiven. Im Zentrum: die Frage, wie Frauen mit hochwertigen Produkten und unternehmerischem Mut ihre finanzielle Unabhängigkeit gestalten können.
Forever Living Products setzt mit dieser Veranstaltungsreihe ein klares Zeichen: Über 70 % der Vertriebspartner sind Frauen, die mit Leidenschaft und Überzeugung hinter dem qualitativ hochwertigen Produktportfolio stehen. In der Network-Marketing-Branche gilt das Motto: Gleiche Chancen für alle, denn es gibt keinen Unterschied bei den Geschlechtern: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist bei Forever Realität.
Finanzielle Unabhängigkeit – eine Frage der Verantwortung
Die Veranstaltung machte deutlich: Gerade vor dem Hintergrund der drohenden Altersarmut bei Frauen ist es wichtiger denn je, sich ein zusätzliches Einkommen aufzubauen. Forever bietet Frauen hierfür ein erprobtes, ethisch geführtes Geschäftsmodell, das auf nachhaltigem Produktvertrieb basiert.
„Wir wollen Frauen ermutigen, ihr eigenes Einkommen zu generieren – mit hochwertigen Produkten, hinter denen sie stehen, und in einer Gemeinschaft, die sie unterstützt und stärkt. Und gerade bei Frauen sehen wir oft eine starke persönliche Entwicklung durch die Herausforderungen und Erfolge, die sie durch den Aufbau eines eigenen Geschäfts erleben“, sagt Tim Schwander, Director Sales DACH.
Impulse, die bewegen – Inhalte, die stärken
Der Tag bot den Teilnehmerinnen eine gelungene Mischung aus Empowerment, Praxiswissen und Community-Spirit. In inspirierenden Präsentationen zeigten erfolgreiche Vertriebspartnerinnen, wie man mit Forever vom Einstieg über ein nachhaltiges Nebeneinkommen bis zur unternehmerischen Selbstständigkeit wachsen kann, je nach eigenem Lebensplan.
Highlights waren u.a.:
* ein motivierendes Interview zum Thema „Vom Traum zur Realität“,
* Best-Practices zur Nutzung globaler Vertriebsansätze,
* ein inspirierender Vortrag über die neue Logic by Forever(TM) Hautpflegelinie mit Aloe Vera als Hauptinhaltsstoff
* sowie persönliche Einblicke zum Neustart in der Lebensmitte oder zur Frage: Was ist mein Warum?
Die Veranstaltung endete mit einem lebendigen Get-together, das den Netzwerkgedanken nochmals unterstrich. „Ich gehe mit neuen Kontakten, gestärktem Selbstbewusstsein – und klaren nächsten Schritten nach Hause“, so eine begeisterte Teilnehmerin am Ende der Veranstaltung.
Weitere Informationen unter: www.foreverliving.com
Über Forever Living Products
Forever Living Products wurde 1978 von Rex Maughan gegründet und konnte sich als Weltmarktführer für Aloe-Vera-Produkte etablieren. Das Familienunternehmen kontrolliert den gesamten Wertschöpfungsprozess – vom Anbau der Pflanzen über die Fertigung der Produkte bis zum Versand. Unabhängige Tests, Gütesiegel und Bewertungen bestätigen, dass Forever Living Products bei der Produktion auf höchste Qualität und Sorgfalt besteht. So erhielten die Produkte als erste das Siegel des International Aloe Science Councils. Auf einer Fläche von über 3000 Hektar in Texas und in der Dominikanischen Republik werden ca. 40 Millionen Aloe Vera Pflanzen angebaut. Die breite Produktpalette umfasst Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Gesichts- und Körperpflegeprodukte sowie Gewichtsmanagementprogramme.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Forever Living Products Germany GmbH
Frau Tina Tarara
Maria-Josepha-Str. 8
80802 München
Deutschland
fon ..: +49 (0) 89/ 542 435-2323
web ..: https://www.foreverliving.com
email : t.tarara@flp.de
Über Forever Living Products
Forever Living Products wurde 1978 von Rex Maughan gegründet und konnte sich als Weltmarktführer für Aloe-Vera-Produkte etablieren. Das Familienunternehmen kontrolliert den gesamten Wertschöpfungsprozess – vom Anbau der Pflanzen über die Fertigung der Produkte bis zum Versand. Unabhängige Tests, Gütesiegel und Bewertungen bestätigen, dass Forever Living Products bei der Produktion auf höchste Qualität und Sorgfalt besteht. So erhielten die Produkte als erste das Siegel des International Aloe Science Councils. Auf einer Fläche von über 3000 Hektar in Texas und in der Dominikanischen Republik werden ca. 40 Millionen Aloe Vera Pflanzen angebaut. Die breite Produktpalette umfasst Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Gesichts- und Körperpflegeprodukte sowie Gewichtsmanagementprogramme.
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Keil Kommunikation
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