Zweitjob „Elternpflege“ – Silver Exit & Silent Drain sind die Folgen
Posted by PM-Ersteller - 06/07/26 at 10:07:04 a.m.Die Pflegeversicherung steckt tief in den roten Zahlen. Der Referentenentwurf sieht nun höhere Beiträge, stren-gere Pflegegrade und Leistungskürzungen vor. Betroffen wären Millionen Versicherte.
Sie ist eine verdrängte Wirtschaftskrise und eine der größten HR-Herausforderung unserer Zukunft: die Pflege eines Angehörigen und ihre Folgen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter.
Die Debatte um den Fachkräftemangel in Deutschland übersieht einen entscheidenden blinden Fleck. Während Unternehmen intensiv über die Vier-Tage-Woche oder Kinderbetreuung diskutieren, rollt im Hintergrund eine weitaus größere demografische Welle auf den Mittelstand zu: Die Pflegebedürftigkeit im Allgemeinen, aber vor allem der Babyboomer-Generation. Wenn die eigenen Eltern ins Alter kommen, geraten berufstätige Kinder in einen unsichtbaren und extrem belastenden Zweitjob: die Versorgung ihrer Eltern. Die Pflegeexpertin und Rednerin Angelika Niedermaier warnt vor den wirtschaftlichen Folgen und fordert ein radikales Umdenken in den Chefetagen. Der gerade neu eingebrachte Referentenentwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) erhitzt aktuell die Gemüter der Gesellschaft und birgt enorme Ängste bei pflegenden Angehörigen, die zu einem hohen Anteil auch Mitarbeiter und Fachkräfte in Unternehmen sind.
Mittelstand im Zangengriff der Demografie
Der deutsche Arbeitsmarkt steht daher unter einem enormen Druck. Dass gut ausgebildete Fachkräfte fehlen, ist längst keine Prognose mehr, sondern spürbare Realität in fast jeder Branche. Doch der aktuelle Fachkräftemangel hat eine weitere Ursache, über die in den Personalabteilungen bisher kaum gesprochen wird: Das steigende Alter der Gesellschaft und die damit einhergehende Pflegekrise. Wenn Leistungsträger im Alter zwischen 45 und 60 Jahren plötzlich die Pflege ihrer Eltern organisieren müssen, betrifft das direkt die wertvollsten Mitarbeiter eines Unternehmens. Es sind die erfahrenen Wissensträger, Führungskräfte und Spezialisten, die durch diese emotionale und organisatorische Belastung an ihre Grenzen stoßen.
„Wir erleben einen schleichenden, unsichtbaren Verlust von Produktivität – den _silent_ _drain_“, erklärt Rednerin Angelika Niedermaier. Die ehemalige Heim- und Regionalleiterin sowie erfahrene Pflegeberaterin kennt beide Seiten: das kollabierende Pflegesystem und die Nöte der Wirtschaft. „Unternehmen verlieren im Zuge der Pflegekrise tagtäglich wertvolle Mitarbeiter, weil diese ihre Arbeitszeit reduzieren oder das Unternehmen ganz verlassen müssen, um die Betreuung der Angehörigen zu sichern. Das verschärft den ohnehin akuten Fachkräftemangel massiv.“
In ihrem Vortrag zu den Themen Pflegekrise, Fachkräftemangel, Mitarbeiter, Alter und Innovationen „Strategien für die Pflege der Zukunft“ greift sie in ihre Erfahrungs-Schatzkiste und zeigt die Szenarien schonungslos auf. Sie holt im Vortrag das Thema Pflege und Alter aus der sozialen „Mitleidsecke“ und bringt es dort hin, wo es hingehört – auf die strategische Agenda der Geschäftsführung.
Vom „Silent Drain“ zum wirtschaftlichen Risiko
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Wenn das Alter der Eltern eine Fortführung der normalen Arbeitszeit unmöglich macht, geraten Betroffene in das sogenannte „Sandwich-Management“: Sie werden zwischen den Anforderungen des Berufs, der eigenen Familie und der Pflege der Eltern aufgerieben. Für Arbeitgeber bedeutet dies ein immenses Risiko. Zum einen droht der „Silver-Exit“ – der plötzliche Ausfall von Fachkräften, deren langjähriges Know-how unersetzbar ist. Zum anderen führt die Pflegekrise zu einem Phänomen, das Niedermaier als „Silent Drain“ bezeichnet: Mitarbeiter sind zwar körperlich im Büro anwesend, mental aber völlig blockiert durch den Bürokratie-Dschungel des Pflegesystems. Die Folge sind Fehler, Fehlzeiten und ein dramatischer Abfall der Leistungsfähigkeit.
Um in Zeiten, in denen Fachkräfte Mangelware sind, wettbewerbsfähig zu bleiben, reicht die klassische familienfreundliche Ausrichtung mit Fokus auf Elternzeit nicht mehr aus. Das Thema Alter muss strategisch in die HR-Prozesse integriert werden. Wer als Arbeitgeber heute keine Lösungen für die Pflegekrise der eigenen Belegschaft anbietet, verliert im „War for Talents“ wertvollen Boden.
Gefragt sind echte Innovationen im Personalmanagement
Wie sieht also die Lösung aus? In ihrem Vortrag plädiert Rednerin Angelika Niedermaier für den raschen Aufbau einer „pflegerobusten Unternehmenskultur“. Hierfür braucht es soziale und organisatorische Innovationen in den Betrieben. Unternehmen müssen aufhören, das Thema Pflege als reines Privatsache-Problem zu betrachten. Zu den notwendigen Innovationen gehören flexible, pflegesensible Arbeitszeitmodelle, die Schulung von Führungskräften und die Etablierung von internen Erstansprechpartnern für Betroffene.
„Wir brauchen mutige Innovationen statt starrer Muster“, so Rednerin Angelika Niedermaier. „Betriebe, die hier innovative Wege gehen, sichern sich einen unschätzbaren Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Sie fangen ihre Mitarbeiter auf, bevor der Burnout droht, und positionieren sich im Employer Branding als echte Vorreiter.“ Letztlich zeigt sich: Die Bewältigung der Pflegekrise ist kein reines Wohlfühlthema, sondern ein knallharter Business-Case für jedes zukunftsorientierte Unternehmen. Nur durch gezielte Innovationen im Umgang mit dem demografischen Wandel lässt sich der Fachkräftemangel langfristig abfedern und die Leistungsfähigkeit der wichtigsten Mitarbeiter sichern.
Über Angelika Niedermaier: Angelika Niedermaier ist Impulsrednerin, zertifizierte Pflegeberaterin, Buchautorin und strategische Partnerin für Unternehmen. Als ehemalige Heimleiterin und langjährige Pflegeberaterin bringt sie exklusives Insider-Wissen auf die Bühne. Sie zeigt Vorständen, Geschäftsführern und HR-Verantwortlichen, wie sie durch eine pflegerobuste Unternehmenskultur den demografischen Wandel meistern, den Fachkräftemangel entschärfen und ihre wirtschaftliche Resilienz sichern.
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Pflegeberatung Regensburg – HilDa UG (hb)
Angelika Niedermaier
Am Galgenberg 6
93164 Laaber
Deutschland
fon ..: 016090156245
web ..: https://www.rednerin-pflege-alter-veraenderung.de/
email : impulsrednerin@angelikaniedermaier.com
Die vielen Biographien ihrer Klienten und Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Tätigkeit in der Pflegebranche haben nicht nur das eigene Leben von Angelika Niedermaier stark beeinflusst, sondern haben sie auch dazu inspiriert, mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Als Rednerin will sie den Fokus noch mehr auf brisante Themen legen und sowohl Gesellschaft als auch Unternehmen aufrütteln, den Blick auf das Alter, das Älterwerden, auf die damit verbundenen gesellschaftlichen und persönlichen Lebensthemen zu verändern. Aus ihren Vorträgen nehmen die Zuhörer wertvolle Impulse mit, die inspirieren und nachdenklich stimmen. Seit 2016 ist Angelika Niedermaier zudem selbständig als zertifizierte Pflegeberaterin § 7a SGB XI. Jahrzehnte vorher war sie selbst pflegende Angehörige, Heimleiterin und vor ihrer Selbständigkeit Regionalleitung von zehn Pflegeheimen bayernweit.
Sie hat daher nicht nur eine hohe Expertise, wenn es um Alter und Pflege geht, sondern bringt auch noch eine hohe Kompetenz als Unternehmerin und Führungskraft mit. Mit Mut und Menschlichkeit zu führen, war stets ihre Haltung, von der nicht nur die Mitarbeiter sondern vor allem auch das Unternehmen sehr stark profitiert haben.
Weitere Informationen erhalten Sie auf ihren Homepages
www.angelikaniedermaier.com
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Pflegereform 2027: Wenn Eigenverantwortung zur Last wird – Wer zahlt den Preis?
Posted by PM-Ersteller - 12/06/26 at 08:06:57 a.m.Die Pflegeversicherung steckt tief in den roten Zahlen. Der Referentenentwurf sieht nun höhere Beiträge, strengere Pflegegrade und Leistungskürzungen vor. Betroffen wären Millionen Versicherte.
Seit wenigen Tagen ist er raus: der Referentenentwurf für die neue Pflegereform 2027. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat ihn vorgelegt und erntet damit harsche Kritik von vielen Seiten.
Was ist der Hintergrund für die neue Reform?
Ein Gutachten des IGES-Instituts im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes hat 2026 festgestellt, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen seit 2017 deutlich stärker gestiegen ist als erwartet.
Die Bundesregierung plant derzeit einen der massivsten Eingriffe in die Pflegeversicherung seit ihrer Einführung. Ein Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium sieht höhere Beiträge, strengere Regeln beim Zugang zu Pflegeleistungen und mehr private Vorsorge vor. Gleichzeitig werden bisherige Leistungen aus der Pflegeversicherung verschoben, miteinander verwoben oder fallen komplett weg. Ein Desaster für die Zukunft im Alter. Laut Aussagen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken soll so die angeschlagene Pflegeversicherung finanziell konsolidiert, Kosten eingespart und die Versorgung von Pflegebedürftigen und im Alter gesichert werden.
Der Handlungsdruck sei unausweichlich: Nach offiziellen Angaben des Ministeriums konnten die Leistungen der Pflegeversicherung zuletzt nur noch mit Bundesdarlehen gesichert werden. Für 2027 rechnet man bereits mit einem Defizit von 7,6 Milliarden Euro. Ab 2028 steigt der finanzielle Bedarf nach Angaben noch weiter an, auf rund 18,6 Milliarden Euro.
Die im Referentenentwurf vorgestellten Pläne des Bundesgesundheitsministeriums sorgen auf vielen Seiten für heftige Reaktionen. Der Gesetzentwurf sieht höhere Beiträge, strengere Regeln beim Zugang zu Pflegeleistungen und mehr private Vorsorge vor, um die finanziell angeschlagene Pflegeversicherung zu stabilisieren. Viele Menschen sehen sich dadurch als Arbeitnehmer, Rentner oder pflegende Angehörige noch weiter belastet. Auch Unternehmer sind betroffen, denn zusätzlich zu leistende Beiträge in die Pflegeversicherung bei Minijobs sorgen künftig für erhöhte Ausgaben. Eine Lösung für den sowieso schon vorhandenen Fachkräftemangel ist das nicht.
Was sind grundlegende Änderungen im Entwurf:
Kinderlose und Gutverdiener werden verstärkt zur Kasse gebeten. Um zusätzliche Einnahmen zu erzielen, plant die Bundesregierung mehrere Maßnahmen. So soll der Beitragssatz für Kinderlose Anfang 2027 von derzeit 4,2 auf 4,3 Prozent steigen. Außerdem soll die Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung angehoben werden. Neu ist zudem eine Beitragspflicht für Minijobs, die laut Entwurf aber nur von Unternehmern getragen werden muss.
Kostenlose Mitversicherung steht auf dem Prüfstand. Auch die bislang beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern soll eingeschränkt werden. Der Gesetzentwurf bezeichnet dies ausdrücklich als Finanzierungsmaßnahme.
Pflegeversicherung soll keine Vollabsicherung für das Alter mehr sein. Die Bundesregierung fordert im Entwurf ganz klar, dass Pflegebedürftige künftig stärker selbst vorsorgen müssen. Die Pflegeversicherung könne auch künftig nur einen kleinen Anteil an der Versorgung von Pflegebedürftigen und im Alter leisten. Deshalb setzt die Regierung verstärkt auf Eigenverantwortung und private Vorsorge. Geplant sind steuerliche Vorteile für private Pflegezusatzversicherungen sowie neue Möglichkeiten der betrieblichen Pflegevorsorge.
Pflegegrade könnten schwerer erreicht werden. Das Bundesgesundheitsministerium um Nina Warken plant Änderungen bei der Begutachtung zur Einstufung in einen Pflegegrad. Ziel sei eine „Verlangsamung des Anstiegs der Zahl der Pflegebedürftigen“, heißt es im Entwurf. Kritiker dürften in den Änderungen durchaus berechtigt strengere Voraussetzungen für die Anerkennung von Pflegebedürftigkeit sehen.
Auch auf der Ausgabenseite will die Bundesregierung sparen. Besonders betroffen wären Menschen mit Pflegegrad 1. Demnach soll der bisherige Entlastungsbetrag entfallen. Stattdessen will die Bundesregierung einen Anspruch auf Pflegebegleitung einführen und Leistungen stärker auf Prävention und Selbstständigkeit ausrichten. In Frage zu stellen ist hierbei, dass die Einsparungen der Kosten durch den Wegfall bereits in 2027 erfolgen, die Bereitstellung der neuen Angebote aber erst in 2028 geplant sind. Pläne für die Umsetzung oder Richtlinien hierfür sind noch in weiter Ferne. Zudem soll das Entlastungsbudget bei Pflegegrad 2 und 3 in den ersten Monaten nach der Einstufung nur noch teilweise ausgezahlt werden.
Weitere Einsparungen sind bei Pflegeheimbewohnern geplant. Die Zuschläge zu den Eigenanteilen, die Kosten für Heimbewohner bislang etwas senkten, sollen künftig erst nach längerer Aufenthaltsdauer in einem Heim in progressiver Form erfolgen. Dadurch sollen die Ausgaben der Pflegeversicherung deutlich sinken. Inwieweit Pflegeheimbewohner im hohen Alter diese Zeiträume allerdings überhaupt erleben, ist auch hier in Frage zu stellen.
Wichtige Rentenbeiträge für pflegende Angehörige werden massiv gekürzt. Bis zu 30 % der bisher gezahlten Beiträge der Pflegeversicherung in die Rentenversicherung sollen ab 2027 wegfallen.
Pflegebegleitung wird zur neuen Pflicht. Eine der weitreichendsten Neuerungen des Gesetzentwurfs betrifft die sogenannte Pflegebegleitung. Künftig sollen Pflegebedürftige nach der erstmaligen Einstufung automatisch Besuch von speziell geschulten Pflegebegleitern erhalten. Für bestimmte Leistungsbezieher bleibt es nicht bei einem freiwilligen Angebot. Wer das sogenannte Entlastungsbudget – das vorherige Pflegegeld – nutzt, soll die Pflegebegleitung regelmäßig in Anspruch nehmen müssen. Wird ein Termin nicht wahrgenommen, kann die Pflegekasse das Budget zunächst kürzen und im Wiederholungsfall sogar vollständig entziehen. Wie die Umsetzung von Pflegebegleitung aussieht, ist noch unklar.
Budget für Pflege-Notfälle. „Scheinbar neu“ ist zudem ein Überbrückungsbudget für Notfälle. Es soll einspringen, wenn die Hauptpflegeperson plötzlich ausfällt – etwa wegen Krankheit oder eines Unfalls. Dann sollen kurzfristig Ersatzangebote organisiert und finanziert werden können. Dafür entfällt die bisher so wertvolle Verhinderungspflege. Bitter ist, dass diese bislang sogar über private Personen geleistet werden konnte. Nun dürfen nur noch professionelle Anbieter einspringen. Dass es auch hier Fachkräftemangel gibt und Mitarbeiter nur noch schwer zu finden sind, verschärft die Problematik und zeichnet ein weiteres Bild der Pflegekrise.
Dass gerade die häusliche Pflege so intensiv im Mittelpunkt steht, kommt nicht von ungefähr: Bereits heute werden mehr als 80 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Die Bundesregierung will diesen Weg stärken – auch weil die Versorgung im Heim deutlich teurer ist und zudem mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Sozialsysteme auf einem anderen Wege belasten würden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Reform ist die Digitalisierung. Geplant ist ein sogenanntes digitales „Pflege-Cockpit“. Darüber sollen Pflegebedürftige künftig Leistungen verwalten, Anträge stellen, Anbieter vergleichen und Informationen zur Pflege abrufen können. Dies wirft allerdings die berechtigte Frage auf, ob Pflegebedürftige den Umgang mit dieser Form der Digitalisierung überhaupt bewältigen können.
Pflegeberaterin und Rednerin Angelika Niedermaier warnt vor weiteren Belastungen von Pflegebedürftigen. Die Eigenanteile in Pflegeheimen sind heute schon extrem hoch. Daher werden mehr als 80 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt, mehr als die Hälfte sogar ohne professionelle Unterstützung durch ambulante Pflegedienste. Viele Angehörige sind dabei längst an ihren Belastungsgrenzen oder, so die Erfahrungen von Rednerin Angelika Niedermaier, bereits weit darüber. Hier den Rotstift in dieser Form anzusetzen, senkt die Belastungsgrenzen noch weiter. Was in den öffentlichen Debatten über die Reform übersehen wird, sind die Folgen für Unternehmen: Mitarbeiter zu finden, ist heute schon eine Mammutaufgabe, der Fachkräftemangel ist hoch. Werden die Unterstützungsleistungen von Seiten der Pflegeversicherung gekürzt, fallen höchstwahrscheinlich Mitarbeiter und damit weitere notwendige Fachkräfte weg, weil sie sich um die Pflege der Angehörigen kümmern müssen. Eine Verringerung der Pflegekrise ist somit nicht in Sicht.
In ihrem Vortrag zu den Themen zu den Themen Pflegekrise, Fachkräftemangel, Mitarbeiter finden, Alter und Innovationen „Strategien für die Pflege der Zukunft“, geht es nicht um einen erhobenen Zeigefinger, so Rednerin Angelika Niedermaier. Sie weiß, wovon sie spricht. Seit Jahrzehnten setzt sie sich als Pflegeberaterin für die Pflegebedürftigen und ihre Rechte ein, beschäftigt sich dauerhaft mit dem Thema Pflegekrise, Alter und Fachkräftemangel im Pflegebereich. Als ehemalige Einrichtungsleiterin in der Altenpflege weiß sie ganz genau, wie krass die Herausforderung ist, ausreichend Mitarbeiter zu finden – und dazu noch gut ausgebildete Fachkräfte. Vielmehr legt sie daher mit ihrem Vortrag die Finger in die Wunden der Politik, aber auch der Gesellschaft. Eine Reform der Pflegeversicherung ist durchaus berechtigt. Allerdings braucht es vor allem auch eine Personalpolitik mit Biss: Wir brauchen eine Offensive für Fachkräfte, die Fachkräfte auch tatsächlich anzieht, dauerhaft bindet und vor allem wertschätzt. Im aktuellen Referentenentwurf finden sich hier keine konkreten Ansätze, wie dies gewährleistet werden kann. Im Gegenteil: die Tarifbindung für die Löhne von Mitarbeitern im Pflegebereich soll aufgeweicht werden. Finanzierungsgerechtigkeit statt Haushaltsakrobatik: Pflege darf kein Spielball der Etatdebatte sein. Alles auf dem Tisch, solange die Lasten fair verteilt sind und keine verschlossenen Türen Schönrechnungen zulassen. Weiter im politischen Sinkflug zu bleiben bedeutet, Lebensqualität für Pflegebedürftige und Pflegekräfte wird weiter sinken. Der Fachkräftemangel verschärft sich, wenn Mitarbeiter keine Perspektive sehen.
Ist die Regierung bereit, das Ruder wirklich herumzureißen? Werden in den kommenden Monaten Mut und wirkliche Innovationen gezeigt, um die Pflege der Zukunft zu gestalten – oder bleiben es abgestandene Phrasen, während Mitarbeiter, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige weiter auf Verbesserungen warten? Die Vorschläge im Entwurf von Nina Warken sind wie ein Alarm: Jetzt zählen Taten statt Floskeln. Wer nicht liefert, riskiert, dass die Pflegekrise zum Grundproblem der gesamten Sozialordnung wird.
Fazit: Der Ruf nach Gerechtigkeit, Effizienz und Menschlichkeit in der Pflege war noch nie lauter. Wer nicht liefert, verliert nicht nur Vertrauen, sondern auch Zukunftsmöglichkeiten, notwendige Versorgungsstrukturen und nicht zuletzt auch kompetente wichtige Fachkräfte. Die Pflegekrise wird weiter verschärft. Es braucht sichtbare Ergebnisse, die man fühlen kann – sofort. Pflegekrise, Fachkräfte, Fachkräftemangel, Mitarbeiter, Alter, Innovationen – diese Begriffe müssen laut Rednerin Angelika Niedermaier in jeder Debatte über Pflegepolitik auftauchen und in konkrete, sofort umsetzbare Maßnahmen übersetzt werden.
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Die vielen Biographien ihrer Klienten und Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Tätigkeit in der Pflegebranche haben nicht nur das eigene Leben von Angelika Niedermaier stark beeinflusst, sondern haben sie auch dazu inspiriert, mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Als Rednerin will sie den Fokus noch mehr auf brisante Themen legen und sowohl Gesellschaft als auch Unternehmen aufrütteln, den Blick auf das Alter, das Älterwerden, auf die damit verbundenen gesellschaftlichen und persönlichen Lebensthemen zu verändern. Aus ihren Vorträgen nehmen die Zuhörer wertvolle Impulse mit, die inspirieren und nachdenklich stimmen. Seit 2016 ist Angelika Niedermaier zudem selbständig als zertifizierte Pflegeberaterin § 7a SGB XI. Jahrzehnte vorher war sie selbst pflegende Angehörige, Heimleiterin und vor ihrer Selbständigkeit Regionalleitung von zehn Pflegeheimen bayernweit.
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Weiblich, bis 40 Jahre.
Posted by PM-Ersteller - 28/07/25 at 09:07:15 a.m.Viele Anfragen für Moderatoren und Moderatorinnen beinhalten diese Vorgabe – warum eigentlich?
Der moderatorenpool-deutschland als größte Moderatorenvermittlung im deutschsprachigen Raum möchte neue Impulse setzen und die große Expertise der älteren Moderatoren und Moderatorinnen in den Fokus stellen. Diese Gruppe ist so erfahren, souverän und sicher, dass sie die ganze Veranstaltung in ein Wohlfühl-Erlebnis verwandeln können, denn ihre Stimmung ist die Grundlage für alles, was passiert. Und sie sind auf Augenhöhe mit Politikern, CEOs, Experten. Möchten die Teilnehmenden von Kongressen, Fachtagungen, Gesprächen, Workshops, und internen Arbeitsgruppen wirklich viel jüngere Moderatoren begleitet werden?
In der Branche ist es üblich, bei Anfragen für Moderatorinnen vorrangig junge und weibliche Profile zu berücksichtigen. Doch es lohnt sich, offen für alle Moderatoren und Moderatorinnen. Gerade bei Veranstaltungen, bei denen die Zielgruppe und / oder die Inhalte eine besondere Souveränität und Erfahrung erfordern, können Moderatoren und Moderatorinnen mit langjähriger Expertise eine wertvolle Bereicherung sein.
Wir möchten Automatismen verändern, auch in den Eventagenturen, die als Ratgeber für die Kunden agieren.
Ab jetzt könnte umgedacht werden. Wer hat die Altersbegrenzungen eigentlich festgelegt? Wäre es verrückt, wenn auch 60-jährige ModeratorInnen für Videos in den sozialen Medien gebucht würden? Statistisch gesehen sind längst nicht mehr nur junge Leute in den sozialen Medien unterwegs.
Katharina Gerlach, CEO des moderatorenpool-deutschland, moderiert selber: „Ich war nie besser, als heute – und so geht es allen erfahrenen, souveränen, kompetenten Moderatoren und Moderatorinnen.“ Oft wird bei Anfragen festgelegt, ob es ein Fachmoderator sein soll, ein regionaler, ein bekannter, ein native speaker etc. Genau diese Sachfragen könnten auch für das Alter gelten. Zu selten wird das Alter der Moderatoren und Moderatorinnen mit dem der Zielgruppe abgeglichen und mit der Augenhöhe zu den Vortragenden, Politiker und CEOs.
Die durch Kompetenz und Erfahrung begründete Haltung und Ausstrahlung von Moderatoren und Moderatorinnen beeinflusst maßgeblich, wie eine Veranstaltung wahrgenommen wird und wie zufrieden die Teilnehmenden sind.
Der moderatorenpool-deutschland verfügt derzeit über 300 Moderatorinnen mit vielfältigen Hintergründen, Kompetenzen und Erfahrungen. Ziel ist es, die gesamte Bandbreite an Fähigkeiten sichtbar zu machen und zu fördern. Wir hoffen, dass durch eine bewusste Wertschätzung älterer Moderatoren und Moderatorinnen die vielfältigen Möglichkeiten noch stärker genutzt werden.
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Wir vermitteln professionelle Moderator*innen für Veranstaltungen in ganz Deutschland und weltweit. Darunter eine große Anzahl von native speakern, außerdem Moderator*innen, die mehrere Sprachen perfekt bis fließend beherrschen: von englisch und französisch über spanisch bis chinesisch und russisch ….. gerade bei internationalen Messen und Kongressen sind diese Profis unsere erste Wahl.
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Sie haben nur einen Ansprechpartner, der Ihnen eine individuelle Vorauswahl im unübersichtlichen Markt liefert. Der moderatorenpool-deutschland fungiert als Vermittler zwischen Ihnen und dem gewünschten Moderator*in. Wir klären alle Fragen, die Zeiten, die Themen, die Verträge.
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