Warum Schulen nicht auf Distanzlernen vorbereitet sind

Trotz des langen Vorlaufs gibt es weder Strategie noch Lösung für die zweite Lockdown-Phase

BildStolberg, 19.01.2021.- Als im letzten Jahr die große Ernüchterung bezüglich der Ergebnisse der ersten Lockdown-Phase und des Distanzunterrichts eintrat, gelobte die Politik Besserung und versprach mehr Geld und Unterstützung. Die große Frage lautet also: Sind die Schulen für das Jahr 2021 besser vorbereitet und gerüstet? Oder fehlen noch immer wichtige Bausteine zum Gelingen?

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Ist die Schule für den Lockdown gerüstet?

Man kann nicht umhin, den Start des zweiten Lockdowns der Schulen als chaotisch zu bezeichnen. Bundesweit einheitliche Regeln gibt es nicht, die Verantwortung liegt wieder bei den Ländern und wird von diesen weiter an die Schulen und damit das Lehrpersonal übertragen. Und ja, auch wenn bereits ein – viel zu kleiner – Teil der Förderungen abgerufen wurde, sind wir immer noch zu weit davon entfernt, digitales Lernen als integralen Bestandteil der Unterrichtsplanung zu nutzen, als dass man von einer erfolgreichen Umsetzung sprechen könnte. Im Gegenteil: Viele der Basisprobleme sind nach wie vor nicht gelöst, bis auf Ausnahmen sind kaum flächendeckende Aus- und Fortbildungen der Kollegien durchgeführt und die so gepriesenen „Landeslösungen“ für Schulen haben versagt.

Man fragt sich, wie das sein kann, wurden doch seit Mai 2019 fünf Milliarden Euro des Bundes für den Digitalpakt Schule zur Verfügung gestellt. Bis Juli 2020 haben die Länder jedoch nur 15,7 Millionen Euro abgerufen, bis Ende 2020 sind gerade mal 18 Prozent der Mittel bewilligt. In manchen Ländern waren es sogar weniger als 5 Prozent. Ein selbst geschaffenes Bürokratiemonster hemmt die Bildung unserer Schüler*innen.

Langfristige Strategie gefragt

Das Problem ist jedoch nicht die Technik oder die Angst vor dem Homeschooling, sondern die Notwendigkeit einer technischen, pädagogischen und didaktischen Strategie und Lösung, die generell Unterricht ermöglicht – und zwar unabhängig von Präsenz- oder Distanzlernen. Eine Strategie, bei der die jeweiligen Spezialisten aus der Praxis die potenziell beste Lösung gemeinsam erarbeiten. Spezialist*innen für didaktische Fragen mit exzellenten Vor-Ort Kenntnissen sind die Schulleiter*innen und Lehrer*innen – nicht die Ministerpräsident*innen und auch nicht die Bildungsminister*innen.

Für den technischen Teil benötigt man einen Projektplan, der von und mit praxiserprobten Profis wie zum Beispiel AixConcept entwickelt und konsequent überprüft wird. Ein Plan, der Schritt für Schritt vom WLAN bis zur Fortbildung der Lehrkräfte, vom Endgerät bis zum Service, vom Gerätemanagement bis zum Lernmanagement und von der Motivation und Bereitschaft bis zur professionellen Unterstützung durch Fachleute abgearbeitet wird. Ein Plan, der auch nicht davor Halt macht, ungeeignete oder nicht die Anforderungen erfüllende Teillösungen auszusondern, unabhängig von politischen Vorgaben. Letztlich werden bundesweite Entscheidungen benötigt, in Bezug auf Datenschutz ebenso wie in operativen Fragen.

In diesem Zusammenhang muss man sich auch die Frage stellen, warum ein großer Teil der bisherigen Schullösungen serverbasiert läuft oder nicht schnell genug skaliert. Natürlich sind Engpässe vorhersehbar, wenn sich zigtausend Schüler*innen gleichzeitig anmelden und Video-Conferencing nutzen. Dazu braucht man skalierbare Cloud-Lösungen, die innerhalb von Minuten den Bedarf durch Bereitstellung von beinahe beliebig viel Rechenpower auf Knopfdruck ermöglichen. Schulen, die MNSpro Cloud von AixConcept eingesetzt haben, sprechen durchweg von positiven Erfahrungen, weil sie keine stunden- oder tagelangen Ausfälle haben. Denn die dahinterliegende Cloud-Technologie ermöglicht eine schnelle Reaktion auch bei hoher Auslastung. Das sollte nachdenklich machen.

Was zur Orientierung und Umsetzung unbrauchbar ist, sind Dutzende unterschiedliche, schlecht skalierbare Lösungen und Herangehensweisen aus 16 Ländern, die situativ, nicht aber mit Blick auf Nachhaltigkeit, Operabilität und Rechtssicherheit vorgeschlagen werden.

Kein kommerzielles Unternehmen, ob groß oder klein, würde bei IT-Fragen auch nur annähernd so handeln, wie es in den Schulen heute passiert. Das wäre fahrlässig, unverantwortlich und zum Scheitern verurteilt, denn „Wer das Ziel nicht kennt, wird den Weg nicht finden“ gilt seit Morgenstern nach wie vor.

Für Schulen, die digitale Bildung vorangetrieben haben, sind weder Lockdown noch Distanzunterricht ein Problem

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Einige Schulen haben seit Jahren digitale Bildung in ihrem Umfeld vorangetrieben und sie haben jetzt weder mit dem Lockdown noch mit dem Distanzunterricht ein echtes Problem. Aber: Das sind und bleiben eben Ausnahmen oder es handelt sich um hoch motivierte Einzelpersonen oder Schulen, die sich gegen alle Widerstände „ihre“ Lösung erkämpft haben und konsequent verbessern.

Volker Jürgens, Gesellschafter-Geschäftsführer der AixConcept, führt aus: „Es gibt genügend gute Konzepte des Mittelstands jenseits von Landeslösungen und millionenschwer geförderten Neuerfindungen des digitalen Rades. Aber: Darüber wird entweder nicht oder sehr subjektiv gesprochen. Bildungsdiskussionen finden heute fast immer polarisierend und politisierend statt: Einerseits besteht der Wunsch, angestrebte Ziele wie Partizipation, Inklusion und selbstgesteuertes Lernen digital zu verwirklichen, auf der anderen Seite gibt es die Kritik, dass wirtschaftliche Interessen großer IT-Konzerne zu großen Einfluss auf die Entwicklung von Schulen und Lehrplänen haben – gerne auch hinter pseudo-datenschutzrechtlichen Argumenten versteckt. Und nicht zuletzt werden oft genug auch rein politische Interessen verfolgt. Wir sollten das im Sinne der nachwachsenden Generation nicht nur überdenken, sondern auch ergebnisoffen diskutieren. Und wir sollten Schulleiter*innen entscheiden lassen, denn sonst sind leider wie immer die Leidtragenden am Ende die Lernenden.“

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AixConcept liefert als Experte für digitale Bildung seit 2003 schlüsselfertige IT-Lösungen für Bildungseinrichtungen. Mehr als 2500 Schulen und andere pädagogische Institutionen in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland erhalten Beratung, Konzeption, Umsetzung und Wartung aus einer Hand. Cloudbasierte Lösungen unterstützen die pädagogischen Anforde¬rungen an Distanzunterricht. Aus der Firmenzentrale in Stolberg bei Aachen und mit Partnern sorgt AixConcept für einen reibungslosen Betrieb der Schul-Netzwerke und ist führender Lieferant für Schul-IT im deutschen Markt. AixConcept ist mehrfach zertifizierter Microsoft Goldpartner. www.aixconcept.de

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Mit professioneller Schullösung durch die Krisenzeit

MNSpro Cloud gibt Struktur und Sicherheit statt Improvisation und Stückwerk

BildDurch Corona wurde deutlich, wie groß der digitale Rückstand im Bildungswesen derzeit tatsächlich ist. Von Unwissenheit bis zu Datenschutzverstößen reichte die Palette von Defiziten, mit denen verzweifelte Schulen und Lehrkräfte zu kämpfen hatten, um auch nur minimalen digitalen Unterricht durchführen zu können.

Standards für digitalen Unterricht

Schulen benötigen Standards, um digitalen Unterricht planen und umsetzen zu können. Standards sind das Gegenteil von persönlichen Präferenzen oder politischen Alleingängen in Bundesländern. Standards stellen sicher, dass minimale Leistungsanforderungen an Infrastruktur, Endgeräte, Peripherie, Aus- und Fortbildung, Administration, Sicherheit und Datenschutz definiert sind.

„Kein seriöses Unternehmen würde nur im Entferntesten daran denken, sich nach Gutdünken einen ‚digitalen Zoo‘ anzuschaffen, der Arbeit und Administration durch Ungleichheit der Komponenten exponentiell vervielfacht. Genau das tun aber viele Schulen, Städte, Gemeinden und Kommunen“, sagt Volker Jürgens, Schul-IT-Experte und Geschäftsführer von AixConcept. „Sie müssen es, weil sie von divergierenden Politik- und Datenschutzentscheidungen heute so verunsichert sind, dass kaum jemand wagt, eigene Wege zu gehen.“

Das „Einfach-laufen-lassen“ der letzten Jahre hat eher kontraproduktiv gewirkt: Kaum eine Pädagogin oder ein Pädagoge fühlt sich wirklich sicher im Umgang mit IT, kaum jemand weiß, welche sinnvollen Alternativen auf dem Markt existieren, kaum jemand traut sich, einen eigenen Weg zu gehen, der von den „Vorgaben“ der Behörde abweicht. Dabei wäre es sehr wohl möglich.

Private Lösungen als vermeintliche Retter in der Not

In Krisenzeiten rächt sich das. Plötzlich werden Programme aus dem Privatbereich eingesetzt („Die kenne ich wenigstens“), nur um eine minimale Bildungsversorgung zu gewährleisten. DSGVO? Datenschutz? Datensparsamkeit? Fehlanzeige.

Stattdessen freuen sich große und kleine Anbieter von Kommunikations- und Ablage-Apps über den regen Zuwachs von Nutzern und deren Daten. Das hat mit einer professionellen pädagogischen Lösung nichts zu tun, sondern mit Verzweiflung, da in der Not plötzlich alles gut genug scheint.

Funktionierende Schullösungen haben sich bewährt

Es gibt seit Jahrzehnten schulspezifische Alternativen, die nicht nur Datenschutz, sondern auch pädagogische Anforderungen und zum Teil betriebssystemübergreifende Administration für schulische Endgeräte anbieten. Und diese Lösungen sind nicht landesspezifisch, sie werden nicht neu „erfunden“ oder mit milliardenschwerer Unterstützung vom Bund von Null auf entwickelt.

Im Gegenteil: Sie tun seit Jahr und Tag ihren Dienst in den Schulen und haben sich gerade in Corona-Zeiten bewährt. Weil sie auf Standards setzen und als Lernplattform und Administrationswerkzeuge passgenau bildungsspezifische Anforderungen abbilden. Weil die Einarbeitung kein Buch mit sieben Siegeln ist. Weil das Programm sich den Pädagogen und der Pädagogik anpasst – und nicht umgekehrt.

In einem offenen Brief an die Bildungministerin haben die Unternehmen AixConcept, H+H Software, IServ, DigiOnline, itslearning und SBE network solutions im April dazu klar Stellung bezogen: „Generell ist der staatliche Markteingriff durch die Entwicklung einer eigenen Schul-Cloud unnötig und kontraproduktiv. Es fehlt dabei nicht an guten Lösungen. Die Probleme liegen vielmehr in der Ausbildung einer gemeinsamen Vision über die verschiedenen Bildungsebenen hinweg, der Qualifizierung des Lehrpersonals, mangelnder Interoperabilität und langen Entscheidungsverfahren. Der Digitalpakt hat hier bereits eine positive Lenkungswirkung übernommen und der Mittelstand spielt dabei eine entscheidende Rolle: Die Unternehmen sind vor Ort verfügbar und somit zentraler Ansprechpartner für die Implementierung und Schulung sowie für den langfristigen Support der eingesetzten Lösungen“, schreiben die Unterzeichner.

„Immer die richtige Lösung für Ihre Schul-IT“

Ausgangspunkt für das Aachener Unternehmen AixConcept war und ist seit mehr als 17 Jahren eine grundlegende, mitdenkende Planung, gefolgt von sorgfältiger Implementierung und – ebenso wichtig – Schulungen und Anschluss-Support. Erst durch umfangreiche Dienstleistungspakete ist gewährleistet, dass die Komponenten aufeinander abgestimmt sind und Schul-IT im Alltag reibungslos funktioniert. Dann lässt sich IT-Vielfalt an Schulen auch ohne besondere Kenntnisse intuitiv managen. Unabhängig von Krisen und ohne Improvisationschaos – dafür aber mit Struktur.

WEITERFÜHRENDE LINKS

+ Unternehmensseite AixConcept www.aixconcept.de
+ Offener Brief an die Bildungsministerin https://aixconcept.de/offener-brief-an-die-bundesministerin-fuer-bildung-und-forschung/
+ MNSpro Cloud https://aixconcept.de/mnspro-cloud/
+ Referenz Ritzefeld-Gymasium https://aixconcept.de/download/ritzefeld-gymnasium-in-stolberg-pilotschule-fuer-mnspro-cloud/

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Homeschooling mit MNSpro Cloud – eine sichere Sache

Datenschutz wird bei AixConcept ernstgenommen: MNSpro Cloud bietet Schulen Rechtsgrundlage für datenschutzgerechte Verarbeitung der Daten und Erfüllung der Informationspflichten

BildStolberg, 24.05.2020.- Die letzten Wochen haben gezeigt, wie schnell auf aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich reagiert werden muss, wenn Unterricht nicht komplett gestrichen werden soll. Die gute Nachricht ist: Homeschooling kann funktionieren – aber bitte sicher.

Anspruch und Wahrheit

Mit klaren Entscheidungen und Einfallsreichtum haben Bildungsverantwortliche und Politik auf die Corona-Krise im Bereich Schule und Unterricht reagiert. Glücklich schätzen konnten sich alle, die bereits vor der Krise digitales Lernen im pädagogischen Prozess eingesetzt und sich für professionelles Schul-IT-Management mit einer Lernplattform wie MNSpro entschieden hatten. Diese Schulen waren vorbereitet.

Leider trifft diese Aussage nach wie vor nur für einen kleinen Teil der deutschen Bildungsinstitutionen zu. Die Mehrheit stand plötzlich vor der Aufgabe, über Nacht eine arbeitsunterstützende Lösung zu finden. Manche Schulen nutzten Mails, andere ungeprüfte Messenger oder Dateiablagen, um Unterricht zu ermöglichen. Oft führte die Improvisation nach kurzer Zeit zu Unzufriedenheit und Frust. Doch das ist nur ein Teil der Nebenwirkungen. Es gibt noch eine gravierendere Komponente, die durch Corona nicht außer Kraft gesetzt wurde: Datenschutz.

Auf datenschutzgerechte Umsetzung achten

Wesentliche Aspekte einer datenschutzgerechten Verarbeitung von Daten in Schulen sind die Schaffung einer Rechtsgrundlage und das Nachkommen der sogenannten Informationspflichten: Wie schaffen Schulen es, automatisiert bei den Schülerinnen und Schülern eine Einwilligung einzuholen? Wie kommen sie nachweisbar den Informationspflichten nach? Auch vor der Auftragsverarbeitung von Daten ist es wichtig, die absolute Zuverlässigkeit des Dienstleisters sicherzustellen und dies auch regelmäßig zu überprüfen.

„Wir nehmen Datenschutz sehr ernst und arbeiten nicht ohne Grund eng mit unserem externen, spezialisierten Datenschutzbeauftragten zusammen“, sagt Thomas Jordans. „Es liegt im eigenen Interesse, unsere Produkte, allen voran MNSpro Cloud, so zu gestalten, dass unsere Kunden sie rechtskonform und bequem nutzen können.“

Schulen sind verpflichtet, datenschutzrechtlich zu prüfen, mit welchen Mitteln sie Daten verarbeiten. Daran ändert auch eine Krise wie Corona nichts.

WEITERFÜHRENDE LINKS

+ MNSpro Cloud Informationen: www.aixconcept.de/mnspro-cloud

+ Kostenloser Test von MNSpro Cloud Basic: aixconcept.de/mit-digitalem-unterricht-gegen-corona/

+ Referenz: aixconcept.de/download/ritzefeld-gymnasium-in-stolberg-pilotschule-fuer-mnspro-cloud/

+ In 3 Schritten zum kostenlosen digitalen Schulnetz: https://aixconcept.de/go/

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