Aerogel löst XPS-Schaum als Dämmmaterial ab: Dreifach verglaste Dachschiebefenster von LiDEKO voll förderfähig
Posted by PM-Ersteller - 19/02/26 at 09:02:59 a.m.Doppelte Einsparungen dank hoher Energieeffizienz: So erhalten Hausbesitzer staatliche Förderungen für den Einsatz neuester Dachfenster bei der energetischen Sanierung
Kurze Zusammenfassung dieser Pressemitteilung:
Wenn Dachgeschosse ausgebaut und saniert werden, ist dies oftmals mit einem deutlich höheren Tageslichteintrag durch den Einbau großzügiger Dachflächenfenster verbunden. Beim Einsatz von dreifach verglasten Dachschiebefenstern von LiDEKO können die Hausbesitzer jetzt erhebliche Investitionskosten einsparen. Hintergrund ist der Einsatz eines neuen Dämmstoffes – Aerogel – in den Fensterprofilen. Aufgrund ihrer hohen Energieeffizienz sind die Fenster inklusive der Installation komplett förderfähig. So trägt der Staat im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung bis zu 12.000 EUR pro Wohneinheit und Kalenderjahr.
Osnabrück. Hohe Funktionalität und der weite Panoramablick fallen bei den Dachschiebefenstern und Balkonausstiegsfenstern von LiDEKO zuerst ins Auge. Weil die Fensterflügel aufgrund ihrer einzigartigen Konstruktion beim Öffnen ganz aus dem Blickfeld gleiten können, ergibt sich eine nutzbare Dachöffnung von bis zu 3,06 x 2,56 Metern – ideal, um bei Bedarf viel Sonne und Frischluft ins Innere zu lassen.
Aus diesem Grund kommen LiDEKO-Produkte – ob in der einflügeligen Classic- oder in der zweiflügeligen Premium-Variante – besonders häufig zum Einsatz, wenn das Dachgeschoss für zusätzlichen Wohnraum genutzt und saniert werden soll.
„Was viele Häuslebauer und Modernisierer dabei unterschätzen, ist die enorme staatliche Förderung, von der sie profitieren können, wenn sie energieeffiziente Produkte verwenden. Auf diese Weise spart man gleich doppelt: einerseits durch den nachhaltig niedrigeren Energiebedarf, andererseits bei der Investition in die Sanierung“, sagt Hendrik Amelingmeyer, Geschäftsführer von LiDEKO in Osnabrück.
Förderfähigkeit auf Grundlage der Energieeffizienz
Hierfür benötigen die einzusetzenden Fenster einen entsprechenden Energieeffizienznachweis. Die zentrale Kenngröße ist dabei der Wärmedurchgangskoeffizient des Fensters, der sogenannte Uw Wert. Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Kelvin Temperaturdifferenz durch das gesamte Fenster verloren geht.
„Für eine Förderfähigkeit müssen die Fenster einen Uw-Wert von maximal 1,0 W/m² aufweisen. Diese Schwelle erreichen inzwischen alle unsere dreifach verglasten Dachfenster-Ausführungen“, ergänzt der LiDEKO-Geschäftsführer.
Modernisierungen und Sanierungen sind noch häufiger als der Neubau klassische Einsatzgebiete der einzigartigen Dachschiebe- und Balkonausstiegsfenster. Dass die Nutzer aktuell verstärkt auf Energieeffizienz achten, um das Klima zu schützen und die Heizkosten zu senken, nimmt Hendrik Amelingmeyer erfreut zur Kenntnis.
Neues Aerogel ersetzt XPS-Schaum
Mit einer kleinen, aber entscheidenden Produktoptimierung hat LiDEKO erreicht, dass sowohl die Classic- als auch die Premium-Versionen jeweils mit Dreifachverglasungen den strengen Vorgaben entsprechen. Seit dem Herbst 2025 setzt LiDEKO bei der Dämmung der Aluminiumprofile, aus denen die Grund-, Aufsatz- und Flügelrahmen bestehen, auf einen besonders nachhaltigen Werkstoff: Aerogel. Diese feinporigen Platten füllen die Profilkammern aus und gelten mit einem Luftanteil von 99,8 Prozent als sowohl der leichteste als auch der effektivste Dämmstoff der Welt.
Verantwortlich hierfür ist u. a. die enorme Wärmeleitfähigkeit von 0,016 W/m²K (Lambda l). Das Material ist zehnmal leichter als Wasser, hydrophob und diffusionsoffen. So kann das flexible und hocheffiziente Aerogel Feuchtigkeit aufnehmen – ohne eine damit verbundene Verschlechterung der Dämmeigenschaft.
„Der vorher bei uns für die Dämmung verwendete XPS-Schaum war bereits sehr effektiv, aber wenn es um die Förderfähigkeit geht, muss man auch schon mal auf die Zahl hinter dem Komma achten“, so Hendrik Amelingmeyer weiter. Mit den dreifach verglasten LiDEKO-Fenstern sind Modernisierer und Sanierer seines Erachtens auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Er weiß außerdem: Wer in den Genuss einer staatlichen Förderung kommen möchte, sollte sich vor der Beauftragung eines Handwerksbetriebs mit einem Energie-Effizienz-Experten – früher einfach „Energieberater“ genannt – in Verbindung setzen. So können Interessenten die Förderung maximieren, indem sie im Vorfeld einen „individuellen Sanierungsfahrplan“ (kurz: iSFP) erstellen lassen.
Im iSFP werden konkrete Maßnahmen definiert, mit denen das Gebäude in den folgenden 15 Jahren energetisch saniert werden kann – wenn auch nicht zwingend saniert werden muss. Die Auftraggeber erhalten damit frühzeitig einen kompletten Überblick, wie Fenster, Fassade, Dach, Kellerdeckendämmung und die Heizung energetisch optimiert werden können.
Wer diese Planung in Anspruch nimmt, kann bei der Sanierung einen Förderzuschuss von bis zu 20 % auf eine Investition von maximal 60.000 EUR pro Wohneinheit und Kalenderjahr erhalten, also bis zu 12.000 EUR pro Wohneinheit und Kalenderjahr. Ohne den iSFP beläuft sich die Förderung auf maximal 15 % der Brutto-Endsumme von maximal 30.000 EUR pro Wohneinheit und Kalenderjahr (4.500 EUR).
Individueller Sanierungsfahrplan wird empfohlen
Mit diesem Thema kennt sich Florian Vornholt vom Planungsbüro Bode, das insgesamt elf Standorte zwischen Düsseldorf, Hamburg, Rostock und Berlin betreibt, bestens aus. Fördermittelberatung bildet in seiner Tätigkeit einen Schwerpunkt. Er empfiehlt, von Beginn an einen Energie-Effizienz-Experten (EEE) hinzuzuziehen, dessen Tätigkeit bei der Erstellung eines iSFP ebenfalls förderfähig ist und je nach Anzahl der betroffenen Wohneinheiten bezuschusst wird.
Den Ablauf beschreibt Florian Vornholt folgendermaßen: „Interessenten finden eine Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) für ihre jeweilige Region ganz einfach unter www.energie-effizienz-experten.de. Der Energie-Effizienz-Experte wird dann das Handwerker-Angebot – beispielsweise für den Einbau eines Fensters – auf seine Förderfähigkeit hin prüfen. In der Regel gibt er dem Hausbesitzer innerhalb weniger Tage Bescheid, ob eine Förderfähigkeit besteht. Der Handwerker erhält dann bei positiver Rückmeldung den Auftrag. Mit der Auftragsbestätigung inklusive des Liefer- und Leistungsvertrags stellt der EEE den Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).“
Sobald dieser Prozess angestoßen ist, kann der Handwerker bereits mit der Ausführung beginnen. Die vom Auftraggeber bezahlte Schlussrechnung geht anschließend an den EEE, der beim BAFA die Auszahlung des Förderzuschusses beantragt.
„Diese Vorgehensweise ist für den Hausbesitzer sehr komfortabel und funktioniert unserer Erfahrung nach völlig unkompliziert. Energie-Effizienz-Experten wie wir stehen außerdem auch vorher schon bei allen Fragen gern zur Verfügung, und die telefonische Erstberatung sollte unseres Erachtens immer kostenlos sein“, sagt Florian Vornholt.
Weitere Infos: www.lideko.de
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
LiDEKO
Herr Hendrik Amelingmeyer
Leyer Straße 150
49076 Osnabrück
Deutschland
fon ..: 0541 / 91 067 12
web ..: http://www.lideko.de
email : info@lideko.de
Kurzprofil: LiDEKO
Unter der Marke LiDEKO produziert und vertreibt das 1913 gegründete Osnabrücker Metallbau-Unternehmen Amelingmeyer seit 2009 verschiedene Fenster für den Einsatz in Dachgeschossen und Wintergärten.
LiDEKO steht für „Licht – Design – Komfort“. Den Schwerpunkt bilden Dachschiebefenster, die als Einflügel-Version „Classic“ und als Zweiflügel-Variante „Premium“ mit einer Breite von bis zu 3 m vor allem in der Modernisierung oder Sanierung für mehr Licht und Wohnlichkeit im Dachgeschoss bei hervorragenden Wärmedämmwerten sorgen. Auch als Balkonausstiegsfenster schaffen sie in Ein- und Mehrfamilienhäusern zusätzliche Offenheit und Transparenz. Flachdachfenster mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten komplettieren das Sortiment.
Die hochwertigen LiDEKO Aluminiumprofile für Fenster und Wintergärten sind in allen gängigen RAL-Farben lieferbar und lassen sich somit perfekt auf die Gebäudefassade abstimmen. Werkseigene Kontrollen aller Produkte auf dem Fensterprüfstand ergänzen die RAL-Gütesicherung und sind durch das Rosenheimer Prüfzentrum für Bauelemente zertifiziert.
Das Familienunternehmen Amelingmeyer wird mittlerweile in der vierten Generation von Hendrik und Axel Amelingmeyer geführt. Im gesamten D-A-CH-Raum sind LiDEKO Produkte erhältlich.
www.lideko.de
Pressekontakt:
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Herr Frank Beushausen
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Energiewende an das Fassade
Posted by PM-Ersteller - 12/02/20 at 06:02:55 a.m.Innovativer Histobran®®-Aerogel-Hochleistungs-Dämmputz ermöglicht energetische Sanierung von Gebäuden unter Denkmalschutz. Vortragsreihe im Februar 2020
Die jährliche Sanierungsquote im Gebäudebestand stagniert in Deutschland nach wie vor bei einem Prozent. Was aber lässt sich konkret tun, um Millionen ungedämmte Quadratmeter Fassadenfläche in möglichst kurzer Zeit auf Klimaschutzniveau zu bringen? Planer, Techniker und Wissenschaftler setzten sich mit dieser Herausforderung in Fachvorträgen auseinander, zu denen das Düsseldorfer Unternehmen Proceram, Entwickler und Anbieter von Hochleistungsdämmputzen, eingeladen hatte. Im Mittelpunkt der Vorträge in München, Leipzig und Duisburg stand die spannende Frage, wie und womit die energetische Ertüchtigung von Gebäuden unter Denkmalschutz am effizientesten erfolgen kann. Eine Zwischenbilanz nach drei von insgesamt sechs Tagungen, zu denen jeweils bis zu fünfzig Gäste kamen.
„Dass denkmalgeschützte Gebäude von jeglicher Dämmpflicht ausgenommen sind, leistet dem Klimaschutzbestreben einen Bärendienst. Sind CO2-Emissionen aus beheizten Baudenkmälern etwa weniger klimaschädlich als die aus anderen Häusern?“, fragt Proceram-Geschäftsführer Christoph Dworatzyk, der unlängst zum Senator der Wirtschaft ernannt wurde und sich als Bauzulieferer und Unternehmer dem Klimaschutz verpflichtet fühlt.
Dämmstoff für den Denkmalschutz
In seinen Fachvorträgen wies der Experte praxisgerechte Wege, wie Fassaden gedämmt und historische Details dabei erhalten werden können. „Denkmalpflegerischen Erwägungen, die auf Bewahrung historischer Fassadenmerkmale zielen, steht das Dämmen von Außenwänden nicht länger entgegen: Mit Cerabran®-Dämmputzen auf Aerogel-Basis genügen vergleichsweise geringe Schichtdicken von nur 20 bis 25 mm, um den Mindestwärmeschutz zu erzielen. Die aktuelle Gesetzeslage, wonach Gebäude unter Denkmalschutz zwecks Erhalts sichtbarer Baukultur auch im Sanierungsfall weder fassadenseitig noch von innen gegen Transmissionswärmeverluste gedämmt werden müssen, erscheint mir daher revisionsbedürftig.“, betonte Christoph Dworatzyk, www.cerabran.com.
Aerogel inside
Zu den von Proceram entwickelten Cerabran®-Systembaustoffen gehört unter anderem der Aerogel-Hochleistungs-Dämmputz Histobran®®, der mit einem Lambda-Wert von nur 0,028 W/mK eine geradezu sensationelle Dämmwirkung erzielt. „Mit dem speziell für Baudenkmäler konzipierten Histobran®-Dämmputzsystem entbehren Ausnahmeregelungen im GebäudeEnergieGesetz der Grundlage. War es bisher so, dass sich die gesetzlichen Vorgaben zur Energieeinsparung bei Bestandsgebäuden fassadenseitig zumeist nur durch Aufbringen dicker Dämmplatten erfüllen ließen, genügt mit Histobran® dank Aerogel-Füllstoff eine Spritzbeschichtung von geringer Dicke, um eine gemauerte Außenwand energetisch nahezu auf Neubau-Standard zu bringen.“, bestätigt Dipl.-Bauing. Markus Blau, Manager für Marktentwicklung in der deutschen Niederlassung des amerikanischen Füllstoff-Herstellers Cabot Aerogel Inc. mit Sitz in Alpharetta/US-Bundesstaat Georgia. Cabot Aerogel ist der weltgrößte Erzeuger und Anbieter von Aerogelen; die Produktion für den europäischen Markt findet in Frankfurt-Hoechst statt. Einsatzgebiete sind neben der Baubranche unter anderem die Kosmetik- und die Textilindustrie.
Für schlanke, exzellent gedämmte Wände
Bei Aerogelen handelt es sich um winzige Zellen, die Luftmoleküle wie kleine Waben umschließen und die Wärmeweiterleitung dadurch unterbrechen. Sie sind ganz leicht, ungiftig, umweltschonend, emittieren keine flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) und dämmen permanent. Die Applikation von Dämmputzen auf Aerogel-Basis erfolgt wärmebrückenfrei im maschinellen Spritzverfahren. „Mit dem Histobran®-Dämmputz lassen sich sogar Friese, Pilaster, Bossen und Lisenen nachbilden, so dass das ursprüngliche Fassadenbild eines als Baudenkmal geschützten Hauses weitestgehend erhalten bleibt. Unsere Erfahrungen über den Einsatz und die praktische Bewährung dieses zukunftsweisenden Dämmputzsystems beruhen auf mehr als 40.000 qm Fassadenfläche“, berichtet Maximilian T. Sanner, der bei Proceram in Düsseldorf die Entwicklung von Cerabran®-Systembaustoffen leitet.
Heute ist in Zukunft Bau-Geschichte
„Als Architekt habe ich mich eingehend mit der Sanierung historischer Außenwände befasst. Von daher weiß ich, welche Anforderungen an die Planung und Umsetzung zu stellen sind, damit die Bauphysik am Ende richtig funktioniert.“, hob Dr.-Ing. Ronald Franke hervor. In seinen Betrachtungen schlug der Baumeister aus Dresden einen weiten Bogen vom Palast des Herodes in vorchristlicher Zeit über die Baukulturen der Antike und des Mittelalters zur fabrikmäßigen Herstellung von Ziegeln während der Industrialisierung bis in unsere Gegenwart. „Bis 1000 v.Chr. wurden Häuser praktisch nicht beheizt. Das musste man auch nicht, denn die Räume wurden damals zumeist nur kurzzeitig genutzt. Erst ab 1100 n.Chr. kommen im Erzgebirge und in Nordeuropa Kachelöfen zum Einsatz, mit denen eine Kammer im Winter allerdings nur auf etwa 6 bis 8 Grad gewärmt werden konnte. Seither verlegen wir unser Leben immer mehr in den Innenraum. Daraus folgt, dass wir für ein relativ konstantes Temperaturniveau im Haus sorgen müssen. Da wir die Räume heute wesentlich länger und intensiver nutzen als früher, ist die Anwendung neuer Instandhaltungstechnologien unter Einsatz innovativer Materialien folgerichtig und notwendig.“
Den Passivhausstandard im Blick
Dipl.-Ing. Arch. Helmut Brouwers, Geschäftsführer des Berliner Planungsbüros Blue Energy Solutions, befasste sich mit der Sanierung vorzugsweise großer Mehrgeschossgebäude. Mehr als 2000 Objekten hat er schon zu einem neuen Energiebedarfsniveau verholfen. „Wir haben aus einem elfgeschossigen Plattenbau, Baujahr um 1990, mit dem Cerabran-Aerogel-Dämmputzsystem ein energetisches Vorzeigeobjekt gemacht, das die Anforderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an ein Effizienzhaus 85 erfüllt.“, berichtet der Gebäudeenergieexperte. Der Energiebedarf pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr sank bei dem betreffenden Objekt von 100 kW/m²a vor der Sanierung auf 34 kW/m²a danach, was einer Einsparung von zwei Dritteln Energie gleichkommt. Über die Fassadendämmung hinaus sieht Helmut Brouwers als weitere sinnvolle Anwendungsmöglichkeit für Aerogel-Dämmputze die Innendämmung: „Gegenüber vielen anderen Systemen führt die geringe Wärmeleitfähigkeit des Cerabran-Dämmputzes zu schlankeren Dämmstärken.“ Durch lückenlosen Verbund des homogenen Putzes mit dem mineralischen Untergrund können keine Hohlräume entstehen, in denen sich Tauwasser ansammeln könnte; auch nicht in kritischen Bereichen wie Fensterlaibungen oder Deckenanschlüssen. Im Neubau lassen sich nach Brouwers Worten einschalige gemauerte Außenwände mit einem Cerabran-Aerogel-Dämmputz beschichten, wodurch sich sogar der Passivhausstandard erzielen lässt.
Innendämmung auf historischem Mauerwerk
Einen wissenschaftlichen Vergleich Aerogel-haltiger Dämmputze in hygrothermischer Raumsimulation mit konventionellen Dämmputzen unternahm Dr. Dipl.-Phys. ETHZ Karim Ghazi-Wakili, Geschäftsführer des Instituts für angewandte Bauphysik (IABP) in Winterthur/Schweiz: „Die Überlegenheit Aerogel-haltiger Dämmputze gegenüber Plattendämmstoffen ist im Hinblick auf die untersuchten Merkmale unverkennbar“, resümierte der Wissenschaftler, der im Rahmen seines faktenreichen Vortrags auch das Simulationsprogramm WUFI vorstellte. Mit WUFI lässt sich der gekoppelte Wärme- und Feuchtetransport in Bauteilen instationär darstellen und berechnen.
Dämmputz auf ganzer Fläche
Anschauliche Beispiele für gelungene energetische Sanierungen von Wohngebäuden in bewohntem Zustand präsentierte Johannes Schwinn, Projektsteuerer des Planungsbüros gfp aus Berlin. „Bei einem besonders augenfälligen Ensemble haben wir 15 vier- bis sechsgeschossige Häuser mit insgesamt 550 Wohnungen saniert. Dabei wurden rund 28.000 qm Fassadenfläche mit Cerabran-Aerogel-Hochleistungs-Dämmputz in Rekordzeit beschichtet. Die gesamte Sanierung dauerte lediglich ein Dreivierteljahr.“, berichtete der Baupraktiker.
Neues erproben, Tradiertes bewahren
Mit der Entwicklung innovativer Materialien und angewandter industrienaher Verfahrenstechnik beschäftigt sich am Fraunhofer-Institut für Umwelt, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT Dipl.-Ing. Andreas Sengespeick aus Oberhausen: „Wir streben effiziente Prozesse, umweltschonende Technologien und nachhaltige Produkte an. Deshalb wollen wir Menschen motivieren, mit uns den Übergang in eine nachhaltige Gesellschaft zu begleiten.“, informierte er über die Arbeit der Fraunhofer Gesellschaft. In seinem Vortrag widmete sich der Forscher Möglichkeiten zur Optimierung der U-Wert-Bestimmung: „Der Wärmedurchgangskoeffizient von Außenwänden wird von bauphysikalischen Faktoren beeinflusst, die zueinander in Beziehung stehen. Diese gilt es bei der Evaluation von Messdaten nachvollziehbar zu berücksichtigen.“, führte Andreas Sengespeick aus.
Theorie und Praxis der Aerogele
Die nächsten Proceram-Fachveranstaltungen finden am 11.02. in Lübeck sowie am 18.02. in Frankfurt am Main statt. Interessenten können sich ab sofort vormerken lassen. Anmeldungen nimmt Proceram-Geschäftsführungsassistentin Nicole Stachorra unter info@cerabran.com bzw. 0211/247 925-0 entgegen.
Weitere Informationen: Maximilian Sanner, GL und Leitung Produktentwicklung, Tel. 0211 247 925.0
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Proceram GmbH & Co.KG
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Tiefenbroicher Weg 35
40472 Düsseldorf
Deutschland
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