Das Gesetz stuft Abnehmmedikamente als Lifestyle-Arzneimittel ein und viele Befragte denken ähnlich
Posted by PM-Ersteller - 28/07/26 at 10:07:14 a.m.Befragte mit Übergewicht urteilen nicht milder über sich selbst, empfinden aber deutlich mehr Scham
Gut vier von zehn Befragten halten Übergewicht in erster Linie für eine Frage des Willens. Ähnlich viele finden, dass stark übergewichtige Menschen größtenteils selbst schuld an ihrem Gewicht sind. Dass Adipositas eine chronische Erkrankung ist, sehen dagegen nur wenige. Das zeigt eine Umfrage unter 409 Erwachsenen in Deutschland im Auftrag von FIT fürs LEBEN.
Diese Haltung spiegelt sich auch in der Gesetzeslage wider. Medikamente zur Gewichtsreduktion sind seit 2004 grundsätzlich von der Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgeschlossen, da sie als sogenannte Lifestyle-Arzneimittel gelten. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat diesen Ausschluss im März 2024 für Wegovy nachvollzogen. Wer medikamentöse Unterstützung beim Abnehmen nutzen möchte, muss die Behandlung deshalb in der Regel selbst bezahlen.
Acht von zehn Befragten stimmen zu, dass Menschen mit Übergewicht in unserer Gesellschaft häufig diskriminiert werden. Diskriminierung wird also von einer großen Mehrheit wahrgenommen, während deutlich weniger Menschen Adipositas als chronische Erkrankung verstehen.
Die Betroffenen teilen das Urteil und tragen zusätzlich die Last
Die Umfrage erlaubt einen Vergleich zwischen Befragten mit und ohne Übergewicht, berechnet aus selbst angegebener Größe und Gewicht. Dabei zeigt sich eine Verteilung, die man so nicht unbedingt erwarten würde.
Bei der Frage nach Schuld und Willen unterscheiden sich beide Gruppen nicht. Auch unter den Befragten mit Übergewicht halten gut 40 % das Thema für eine Frage des Willens und ebenso viele finden, Betroffene seien größtenteils selbst schuld. Die Werte liegen praktisch gleichauf mit denen der Befragten mit Normalgewicht.
Medizinische Hilfe beim Abnehmen in Anspruch zu nehmen, wird unterschiedlich wahrgenommen. Fast jede zweite Person mit Übergewicht befürchtet, in der Arztpraxis lediglich den Rat zu erhalten, abzunehmen. Bei den Befragten ohne Übergewicht teilt nur etwa jede sechste Person diese Erwartung. Rund ein Drittel der Menschen mit Übergewicht schämt sich zudem, das Thema überhaupt anzusprechen. In der Vergleichsgruppe ist es nur gut jede achte Person. Bei übergewichtigen Befragten besteht deutlich häufiger das Gefühl, gegen das eigene Gewicht ohnehin wenig tun zu können.
Wer selbst betroffen ist, urteilt also nicht milder über sich selbst, berichtet aber deutlich häufiger von Scham und der Sorge, von anderen verurteilt zu werden.
Männer und Frauen schweigen aus verschiedenen Gründen
Auch zwischen Männern und Frauen zeigen sich Unterschiede. Mehr als die Hälfte der befragten Männer hält Übergewicht für eine Frage des Willens, unter den Frauen ist es gut ein Viertel.
Frauen erleben Gespräche über ihr Gewicht häufiger als Bewertung. Von denjenigen, die bereits mit einer Ärztin oder einem Arzt über ihr Gewicht gesprochen haben, berichtet knapp jede Dritte, sich dabei verurteilt oder beschämt gefühlt zu haben. Bei den Männern trifft dies auf weniger als ein Fünftel zu.
Betroffene lehnen Unterstützung nicht kategorisch ab, aber zögern lange, sie in Anspruch zu nehmen. Die größte Hürde scheint weniger das vorhandene Angebot zu sein als die Unsicherheit, ob das eigene Gewicht überhaupt ein Thema für die Arztpraxis ist.
Weitere Ergebnisse der Umfrage finden sich auf der Ergebnisseite: https://fitfursleben.de/#umfrage-juli-2026
Weitere Informationen über FIT fürs LEBEN unter: https://fitfursleben.de/
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Hinweis für Redaktionen
Zur Umfrage:
– Anlage: Online-Fragebogen unter 409 Erwachsenen ab 18 Jahren in Deutschland im Auftrag von FIT fürs LEBEN. Feldzeit am 28. und 29. April 2026. Die Teilnehmenden wurden über die Crowdworking-Plattform Clickworker rekrutiert.
– Genauigkeit: Die maximale Fehlermarge liegt bei ±4,8 Prozentpunkten bei 95 Prozent Konfidenzniveau. Für die Teilgruppen liegt sie höher: Männer (229 Befragte) ±6,5, Frauen (175 Befragte) ±7,4, Befragte mit einem BMI ab 25 (198) ±7,0 Prozentpunkte.
– Gewichtung: Die Ergebnisse sind nicht auf die deutsche Bevölkerung gewichtet. Die genannten Werte sind daher als Anhaltspunkte zu verstehen.
– Zusammensetzung: Bedingt durch die Rekrutierung ist die Stichprobe jünger und formal höher gebildet als die Gesamtbevölkerung. 45,5 Prozent der Befragten haben ein abgeschlossenes Studium, gegenüber rund einem Viertel der 25- bis 65-Jährigen bundesweit. 2,9 Prozent sind 65 Jahre oder älter, 56,0 Prozent sind Männer. Die Ergebnisse sind daher nicht als bevölkerungsrepräsentativ zu lesen.
– Gewichtsklassen: ermittelt aus selbst angegebener Größe und Gewicht. Von 398 auswertbaren Angaben entfallen 198 auf einen BMI ab 25 (49,7 Prozent) und 62 auf einen BMI ab 30 (15,6 Prozent). Bundesweit lag der Anteil 2025 bei 53,4 beziehungsweise 17,9 Prozent (Mikrozensus, Statistisches Bundesamt). In dieser Hinsicht entspricht die Stichprobe der Bevölkerung weitgehend.
– Auskunft: Für Rückfragen zur Umfrage steht eine Behandlerin oder ein Behandler von FIT fürs LEBEN zur Verfügung.
Kernzahlen
Haltung zum Übergewicht, alle Befragten
– Übergewicht ist in erster Linie eine Frage des Willens: 42,5 Prozent
– Stark übergewichtige Menschen sind größtenteils selbst schuld: 41,8 Prozent
– Adipositas ist eine chronische Krankheit: 39,6 Prozent
– Menschen mit Übergewicht werden häufig diskriminiert: 80,2 Prozent
Befragte mit einem BMI ab 25 neben Befragten mit einem BMI unter 25
– Frage des Willens: mit Übergewicht 41,4 Prozent, ohne Übergewicht 43,0 Prozent
– Größtenteils selbst schuld: mit Übergewicht 40,9 Prozent, ohne Übergewicht 41,5 Prozent
– Befürchtet ein knappes „Nehmen Sie einfach ab“: mit Übergewicht 42,4 Prozent, ohne Übergewicht 15,5 Prozent
– Schämt sich, das Thema anzusprechen: mit Übergewicht 31,3 Prozent, ohne Übergewicht 12,0 Prozent
– Gefühl, ohnehin wenig tun zu können: mit Übergewicht 22,2 Prozent, ohne Übergewicht 7,5 Prozent
Haltung zum Übergewicht, Männer neben Frauen
– Frage des Willens: Männer 55,0 Prozent, Frauen 26,9 Prozent
– Größtenteils selbst schuld: Männer 50,7 Prozent, Frauen 31,4 Prozent
Erfahrung der 204 Befragten, die das Gespräch geführt haben
– Mindestens eine positive Erfahrung genannt: 74,0 Prozent
– Mit Verständnis behandelt: 39,2 Prozent. Ernst genommen: 30,4 Prozent
– Verurteilt oder beschämt gefühlt: Männer 17,8 Prozent, Frauen 30,9 Prozent
Über FIT fürs LEBEN:
FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Übergewicht und Adipositas ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm, das online beginnt. Nach einem medizinischen Fragebogen wird gemeinsam geklärt, ob und welche Behandlung infrage kommt.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
FIT fürs LEBEN / Fitfursleben.de
Frau Presse Team
Schönhauser Allee 163
10435 Berlin
Deutschland
fon ..: –
web ..: https://fitfursleben.de/
email : hallo@fitfursleben.de
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Hypnoseinstitut.de übernimmt JederKann.com und erweitert Angebote rund um Abnehmen
Posted by PM-Ersteller - 25/06/26 at 10:06:07 a.m.Mit JederKann.com entsteht ein ergänzender Orientierungspunkt für Menschen, die Abnehmen, Gewohnheitsveränderung und mentale Selbststeuerung bewusster angehen möchten.
Deutschland, 25. Juni 2026 – Hypnoseinstitut.de übernimmt JederKann.com und erweitert damit die thematische Ausrichtung rund um Abnehmen, persönliche Veränderung und mentale Selbststeuerung. Im Mittelpunkt steht ein wachsendes Interesse von Menschen, die sich nicht nur mit Ernährung oder kurzfristigen Diäten beschäftigen, sondern mit den inneren Mustern, Gewohnheiten und Entscheidungen hinter ihrem Verhalten. Gerade beim Thema Abnehmen wird immer deutlicher, dass nachhaltige Veränderung häufig mehr verlangt als reine Willenskraft. JederKann.com soll künftig als Orientierungspunkt für Menschen dienen, die sich bewusst, verantwortungsvoll und ohne übertriebene Versprechen mit Veränderungsprozessen auseinandersetzen möchten.
Viele Menschen verbinden Abnehmen zunächst mit Kalorien, Bewegung, Ernährungsplänen oder Verzicht. Diese Faktoren können eine Rolle spielen, greifen jedoch oft zu kurz, wenn tieferliegende Gewohnheiten, emotionale Auslöser oder wiederkehrende Alltagssituationen unberücksichtigt bleiben. Essverhalten entsteht nicht nur aus Wissen, sondern auch aus Routinen, Stressmustern, inneren Überzeugungen und persönlichen Erfahrungen.
Gerade deshalb suchen viele Betroffene nach Ansätzen, die nicht ausschließlich auf Kontrolle setzen. Wer langfristig Gewicht reduzieren oder den eigenen Lebensstil verändern möchte, braucht häufig mehr Klarheit über die eigenen Auslöser, Bedürfnisse und Verhaltensmuster. Dabei können mentale Methoden, Coaching, Reflexion und bewusste Selbstwahrnehmung unterstützend wirken.
Wichtig ist jedoch eine seriöse Einordnung. Angebote rund um Abnehmen sollten keine schnellen Erfolgsversprechen machen und keine medizinische Beratung ersetzen. Körpergewicht, Essverhalten und Gesundheit sind individuelle Themen. Wer gesundheitliche Beschwerden, Essstörungen, starke psychische Belastungen oder medizinische Fragen hat, sollte dies ärztlich oder therapeutisch abklären lassen. Veränderungsangebote können Orientierung bieten, müssen aber verantwortungsvoll und individuell betrachtet werden.
Der Wunsch nach Veränderung entsteht häufig aus Unzufriedenheit, Leidensdruck oder dem Bedürfnis nach mehr Selbstbestimmung. Gerade beim Abnehmen können Menschen bereits viele Versuche hinter sich haben. Wiederholte Rückschläge, strenge Programme oder unrealistische Erwartungen können das Vertrauen in die eigene Fähigkeit zur Veränderung belasten. Deshalb ist eine respektvolle und nicht wertende Begleitung besonders wichtig.
Mentale Veränderungsarbeit kann dabei helfen, innere Prozesse bewusster wahrzunehmen. Dazu gehören Fragen wie: In welchen Situationen entsteht automatisches Essen? Welche Rolle spielen Stress, Belohnung, Frust oder Gewohnheit? Welche inneren Bilder und Überzeugungen beeinflussen Entscheidungen? Welche Ressourcen sind bereits vorhanden? Solche Fragen können den Blick weg von Schuld und Selbstkritik hin zu mehr Verständnis und Handlungsspielraum lenken.
Hypnose kann in diesem Zusammenhang unterstützend eingesetzt werden, wenn sie seriös, transparent und mit klaren Grenzen angewendet wird. Sie sollte nicht als Wundermittel dargestellt werden. Vielmehr kann sie Menschen dabei unterstützen, Aufmerksamkeit zu fokussieren, innere Ressourcen zu aktivieren und neue Perspektiven auf eingefahrene Muster zu entwickeln. Ob Hypnose im Einzelfall passend ist, sollte individuell geprüft werden.
Mit der Übernahme von JederKann.com erweitert Hypnoseinstitut.de seine thematische Präsenz im Bereich Abnehmen und persönliche Veränderung. Der Name JederKann steht dabei für einen zugänglichen Gedanken: Veränderung soll nicht elitär, kompliziert oder ausschließlich leistungsorientiert gedacht werden. Gleichzeitig bedeutet dies nicht, dass Veränderung immer einfach ist oder bei jedem Menschen gleich verläuft.
Im Mittelpunkt steht eine verantwortungsvolle Kommunikation. Menschen sollen sich informieren können, ohne mit unrealistischen Vorher-nachher-Versprechen, Garantien oder Druck konfrontiert zu werden. Gerade beim Thema Abnehmen ist eine achtsame Sprache wichtig, weil Körperbild, Selbstwert und Gesundheit sehr persönliche Bereiche berühren.
Weitere Informationen finden Interessierte unter: https://jederkann.com/abnehmen-hamburg/
Die Verbindung von Hypnoseinstitut.de und JederKann.com schafft die Möglichkeit, Themen wie Abnehmen, Gewohnheitsveränderung, mentale Stärke und Selbstreflexion strukturierter zu bündeln. Dabei sollte jedes Angebot als unterstützende Orientierung verstanden werden und nicht als Ersatz für medizinische, psychotherapeutische oder ernährungsmedizinische Beratung.
Menschen, die Unterstützung beim Abnehmen oder bei persönlicher Veränderung suchen, sollten zunächst auf Seriosität achten. Ein verantwortungsvolles Angebot erklärt Möglichkeiten und Grenzen klar. Es verspricht keine garantierten Ergebnisse, setzt Menschen nicht unter Druck und stellt keine pauschalen Behauptungen über Gesundheit oder Heilung auf.
Wichtig ist außerdem die individuelle Betrachtung. Unterschiedliche Lebenssituationen, gesundheitliche Voraussetzungen, Alltag, Stressbelastung, Ernährungsgeschichte und persönliche Ziele beeinflussen, welcher Weg sinnvoll sein kann. Ein guter Veränderungsprozess beginnt daher nicht mit einem starren Schema, sondern mit Fragen, Zuhören und realistischer Zielklärung.
Auch die innere Haltung spielt eine Rolle. Veränderung gelingt häufig besser, wenn sie nicht auf Selbstbestrafung, Scham oder kurzfristiger Disziplin beruht, sondern auf Verständnis, Klarheit und umsetzbaren Schritten. Wer die eigenen Muster erkennt, kann bewusster entscheiden und Rückschläge besser einordnen.
Bei Hypnoseangeboten sollten Interessierte darauf achten, dass Freiwilligkeit, Transparenz und Vertrauen im Mittelpunkt stehen. Ein Vorgespräch, klare Informationen zum Ablauf und eine respektvolle Kommunikation sind wichtige Voraussetzungen. Besonders bei starken psychischen Belastungen, Essstörungen oder medizinischen Fragestellungen sollte zusätzlich fachärztliche oder therapeutische Unterstützung einbezogen werden.
Die Übernahme von JederKann.com durch Hypnoseinstitut.de rückt ein sensibles und zugleich relevantes Thema in den Mittelpunkt: Abnehmen und Veränderung brauchen mehr als kurzfristige Motivation. Viele Menschen profitieren von Orientierung, wenn sie ihre Gewohnheiten, inneren Muster und persönlichen Ziele bewusster verstehen möchten.
JederKann.com erweitert die Angebote rund um Abnehmen und Veränderung mit einem Fokus auf mentale Prozesse, Selbstreflexion und verantwortungsvolle Begleitung. Entscheidend bleibt dabei eine seriöse Einordnung: Veränderung kann unterstützt werden, sollte aber individuell geprüft, realistisch begleitet und ohne übertriebene Versprechen kommuniziert werden.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
JederKann.com
Herr Winfried Wengenroth
Kurt-Schumacher-Str. 25
30159 Hannover
Deutschland
fon ..: 051113221100
web ..: https://jederkann.com/abnehmen-hamburg/
email : info@hypnoseinstitut.de
JederKann.com ist ein Informations- und Orientierungsangebot rund um Abnehmen, Gewohnheitsveränderung, mentale Selbststeuerung und persönliche Veränderung. Unter dem Dach von Hypnoseinstitut.de werden Themen wie Selbstreflexion, verantwortungsvolle Hypnose, innere Muster, achtsame Veränderung und realistische Zielklärung verständlich eingeordnet.
Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.
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Die Abnehmspritze: fast jeder hat davon gehört, aber viele haben Angst
Posted by PM-Ersteller - 23/06/26 at 02:06:04 p.m.Neue Umfrage von FIT fürs LEBEN zeigt: 79 Prozent kennen Abnehmspritzen wie Wegovy und Mounjaro, doch viele Menschen befürchten Nebenwirkungen und sehen sie nur als letzten Ausweg.
Abnehmspritzen. Was vor wenigen Jahren noch vor allem in Fachkreisen diskutiert wurde, ist heute ein Thema im Alltag vieler Menschen. In einer Online-Umfrage von FIT fürs LEBEN unter 409 Personen geben 79 Prozent an, zu wissen, dass es Medikamente zur Gewichtsabnahme gibt, die bei schwerem Übergewicht verschrieben werden können. Namen wie Ozempic oder Wegovy tauchen in Talkshows, Zeitschriften und sozialen Medien auf und immer häufiger auch in Gesprächen im Freundes- und Kollegenkreis. Trotzdem fühlen sich viele nur unzureichend informiert und die vorherrschende Reaktion ist eher Skepsis als Begeisterung.
Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sind online abrufbar: https://fitfursleben.de/#umfrage-juni-2026
Viele haben von der Abnehmspritze gehört, aber nur wenige wissen wirklich Bescheid
Die Umfrage macht eine deutliche Wissenslücke sichtbar. Knapp 80 Prozent der Befragten wissen, dass Ärztinnen und Ärzte bei starkem Übergewicht Medikamente verschreiben können, doch nur jede dritte Person fühlt sich gut oder sehr gut über Vor- und Nachteile solcher Behandlungen informiert. Mehr als 40 Prozent stufen ihr Wissen selbst als mäßig ein.
Viele wissen zwar, wie die Medikamente heißen, aber nicht, für wen eine Behandlung in Frage kommt, wie sie abläuft und welche Risiken dabei zu berücksichtigen sind. Je mehr Schlagzeilen, Posts und Erfahrungsberichte im Alltag auftauchen, desto schwerer fällt es, fundierte Informationen von Gerüchten und Marketingversprechen zu trennen. Das erklärt, warum trotz hoher Bekanntheit ein Gefühl der Unsicherheit bleibt.
Druck, Scham und Zurückhaltung: Geschlecht prägt den Blick auf Abnehmspritzen
Die Umfrageergebnisse zeigen, wie unterschiedlich Männer und Frauen das Thema erleben. Frauen berichten häufiger von sozialem Druck rund ums Gewicht, von Bewertungen durch andere und von Diskriminierungserfahrungen. Für viele ist das Thema Gewichtsabnahme deshalb auch emotional aufgeladen. Frauen geben öfter an, sich über medizinische Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichend informiert zu fühlen.
Männer beschreiben Abnehmspritzen häufiger als letzten Ausweg und betonen, Medikamente erst dann in Betracht zu ziehen, wenn andere Wege ausgeschöpft sind. Zurückhaltung und der Wunsch, Dinge selbst in den Griff zu bekommen, prägen hier den Ton, was dazu führen kann, dass Männer seltener offen den Wunsch nach Unterstützung ansprechen, auch wenn durchaus Interesse an neuen Behandlungsmöglichkeiten besteht.
20 oder 60: ganz unterschiedliche Fragen
Auch zwischen den Altersgruppen zeigen sich klare Unterschiede in der Wahrnehmung des Themas. Jüngere Befragte stoßen vor allem über soziale Medien auf die Abnehmspritze, durch Kurzvideos, Vorher-Nachher-Vergleiche und persönliche Erfahrungsberichte. So wirkt die Behandlung auf manche wie ein Wundermittel zur Traumfigur. Entsprechend interessieren sich jüngere Menschen häufiger für schnelle Effekte und fragen sich, ob sich eine Behandlung unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Ältere setzen andere Prioritäten: Sicherheit, mögliche Nebenwirkungen, bestehende Vorerkrankungen und die Verträglichkeit mit anderen Therapien stehen im Vordergrund. Langfristige Gesundheit zählt mehr als schnelles Abnehmen.
Eine Person Anfang zwanzig liest einen Bericht über Abnehmspritzen daher häufig anders als jemand über sechzig: Jüngere priorisieren häufiger Aussehen und Tempo, während Ältere mehr über Risiko, Kontrolle und medizinische Notwendigkeit nachdenken
Die häufigste Reaktion ist Vorsicht
Trotz großer medialer Aufmerksamkeit zeigt die Umfrage keinen ungebremsten Hype. 79 Prozent der Befragten (323 von 409 Personen) geben an, sich Sorgen über mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten zur Gewichtsreduktion zu machen. Die typischen ersten Fragen lauten: Welche Nebenwirkungen gibt es? Wie sicher ist das wirklich? Und was passiert, wenn ich wieder aufhöre?
Das zeigt: Viele Menschen betrachten Abnehmspritzen als ernsthafte medizinische Entscheidung. Hinter der Sichtbarkeit von Ozempic, Wegovy und ähnlichen Präparaten steckt kein unkritischer Enthusiasmus, sondern ein Mix aus Neugier, Skepsis und dem Wunsch nach Sicherheit.
Keine bequeme Abkürzung, sondern der letzte Ausweg
Ein weiterer zentraler Befund: Die meisten Befragten sehen Abnehmspritzen nicht als einfaches Wundermittel zum Abnehmen an. 78 Prozent (321 von 409 Personen) stimmen zu, medizinische Behandlungen wie mit Medikamenten eher als letzten Ausweg zu betrachten, wenn eine Änderung des Lebensstils nicht ausreicht.
Hinter der Entscheidung für oder gegen eine Abnehmspritze stehen oft festgefahrene Situationen, gesundheitliche Belastungen und die Hoffnung auf eine neue Möglichkeit. Die eigentliche Frage lautet für viele nicht: Gibt es eine schnelle Lösung? Vielmehr lautet sie: Gibt es eine Behandlung, die in meiner konkreten Lage wirklich helfen kann, ohne dass ich das Gefühl habe, einen zu hohen Preis dafür zu zahlen?
Ärztliche Begleitung steht an erster Stelle
Sobald Menschen sich vorstellen, dass eine Behandlung sie selbst betreffen könnte, rückt die ärztliche Begleitung in den Mittelpunkt. 71 Prozent der Befragten (291 von 409 Personen) geben an, Medikamente zur Gewichtsreduktion nur unter strenger ärztlicher Kontrolle einnehmen zu wollen.
Die Nachfrage richtet sich also weniger nach einem bestimmten Mittel als nach guter Begleitung durch Fachleute. Menschen möchten verstehen, ob eine Abnehmspritze zu ihrer Situation passt, welche Chancen und Risiken bestehen und welche Alternativen es gibt.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
FIT fürs LEBEN
Frau Presse Team
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Deutschland
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Über FIT fürs LEBEN:
FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Übergewicht und Adipositas die Möglichkeit, sich online für ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm anzumelden. Nach einem kurzen medizinischen Fragebogen kann eine kostenlose Erstkonsultation vereinbart werden, in der gemeinsam geklärt wird, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche individuellen Schritte infrage kommen.
Das Angebot richtet sich an alle, die ihre Situation ohne Scham und mit professioneller Unterstützung besprechen möchten.
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