Neues Jahr, neue Stärke: Kampfkunst als Schlüssel zu innerem und äußerem Gleichgewicht

Mit TA WingTsun ins neue Jahr: Die Kampfkunstschule Hamburg stärkt Körper, Geist und soziale Kompetenzen – für mehr Selbstbewusstsein, Sicherheit und Stressbewältigung im Alltag.

BildWie die Kampfkunst TA WingTsun neben dem Selbstschutz und der körperlichen Fitness auch das soziale und psychische Wohlbefinden fördert

Hamburg, 30.12.2024: Der Jahreswechsel ist die Zeit für Neuanfänge, Vorsätze und den Blick auf persönliche Entwicklung. In einer Welt, die immer hektischer und unsicherer wird, suchen viele Menschen vermehrt nach Wegen, sich selbst besser zu schützen und zugleich ihre innere Ruhe zu finden. Das Erlernen einer Kampfkunst kann hierfür besonders förderlich sein. So zeigt die TA WingTsun Kampfkunstschule Hamburg, wie Kampfkunst nicht nur körperliche Selbstverteidigung und Fitness vermittelt, sondern auch mentale Stärke und Achtsamkeit fördert.

Die Verbindung von Körper und Geist: TA WingTsun als ganzheitlicher Ansatz

TA WingTsun ist weit mehr als eine klassische Kampfsportart. Es verbindet effektive Selbstverteidigungstechniken mit Übungen, die den Geist stärken und die eigene Achtsamkeit schulen. „Gerade zum Jahresbeginn möchten viele Menschen an sich arbeiten – sei es durch mehr Bewegung, die Reduktion von Stress oder das Erlernen neuer Fähigkeiten. TA WingTsun vereint all das in einer einzigartigen Weise inmitten einer respektvollen Atmosphäre“, erklärt Dominik Fischer, Schulleiter der TA WingTsun Kampfkunstschule in Hamburg-Uhlenhorst.

Die Übungen basieren auf Prinzipien wie Flexibilität, Konzentration und Anpassungsfähigkeit. So lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur, sich in gefährlichen Situationen zu schützen, sondern entwickeln auch ein neues Bewusstsein für ihre Umgebung, ihren Körper und ihre eigene innere Stärke. Studien zeigen, dass das Training in sozialen Kampfsportgemeinschaften das Vertrauen in andere stärkt und zwischenmenschliche Kompetenzen verbessern kann. Dem Beitrag „Persönlichkeitsentwicklung durch Kämpfen“ der Zeitschrift für Studium und Lehre in der Sportwissenschaft zufolge sind die soziale Interaktion im Training sowie die Förderung von Selbstwahrnehmung und Resilienz besondere Qualitäten eines Kampfkunsttrainings.

Mentale Stärke und Empathie als Schlüssel zum Erfolg für das soziale und psychische Wohlbefinden

Ein zentraler Aspekt des Trainings im TA WingTsun ist die Förderung der mentalen Widerstandskraft. Dafür lernen die Teilnehmenden ihre eigenen Grenzen zu erkennen und ihre Stärken gezielt einzusetzen. Die kontinuierliche Überwindung physischer und mentaler Herausforderungen stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Entwicklung von Resilienz. „In unserem Alltag sind wir oft von Stress und Reizüberflutung geplagt. TA WingTsun hilft dabei, den Kopf freizubekommen, Ängste abzubauen und fokussierter zu werden“, betont Fischer. Diese Fähigkeit der Resilienz, in herausfordernden Situationen ruhig und klar zu handeln, ist sowohl im Training als auch im Leben von unschätzbarem Wert.

Darüber hinaus erfordern viele Techniken Interaktion und gegenseitige Unterstützung. Dieser gemeinsame Lernprozess fördert nicht nur das Vertrauen in die Trainingspartner und Trainingspartnerinnen, sondern schult auch die Fähigkeit, sich in unterschiedliche Perspektiven hineinzuversetzen. Respekt spielt dabei eine entscheidende Rolle: Die Teilnehmenden lernen, sich bewusst auf ihrem Gegenüber einzustellen und ihre Techniken individuell und angepasst auszuführen. Diese Haltung schafft eine wertschätzende Atmosphäre und fördert ein harmonisches Miteinander.

Mehr als Selbstverteidigung – Werte und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt

Zum Jahreswechsel lädt die TA WingTsun Kampfkunstschule Hamburg alle Interessierten ein, sich selbst von den positiven Effekten des Trainings zu überzeugen. Die angebotenen Kurse eignen sich auch ideal für Anfängerinnen und Anfänger diverser Altersklassen, die etwas Neues ausprobieren oder ihre Neujahrsvorsätze umsetzen möchten. „Egal, ob sich jemand sicherer fühlen, stressresistenter werden oder einfach etwas für die eigene Gesundheit tun möchten – mit TA WingTsun können diese Themen mit viel Freude angegangenen werden“, sagt Schulleiter Dominik Fischer. „Denn TA WingTsun ist mehr als nur ein System zur Selbstverteidigung. Es geht darum, auf sich selbst und auf andere achtzugeben, Konflikte möglichst gewaltfrei zu lösen und als Teil einer respektvollen Gemeinschaft zu agieren. Unser Training fördert nicht nur körperliche Stärke, sondern schärft auch das Bewusstsein für Mitgefühl gegenüber anderen. Wir schaffen einen Raum, in dem sich jeder sicher fühlen kann – sowohl körperlich als auch emotional.“ Interessierte, die das Jahr mit einer neuen Perspektive beginnen möchten, können die Kampfkunst in der offenen und respektvollen Gemeinschaft der TA WingTsun Kampfkunstschule Hamburg kennenlernen und ausprobieren. Für weitere Informationen zu den Kursangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie entsprechende Schnuppertrainings und der Philosophie des TA WingTsuns besuchen Sie gerne die Website der Kampfkunstschule unter www.lernekampfkunst.com oder kontaktieren Sie das Team telefonisch unter 040 307 501 56.

Mit Stärke, Achtsamkeit und Selbstbewusstsein ins neue Jahr – durch das Erlernen der Kampfkunst TA WingTsun kann dies möglich sein.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

TA WingTsun Hamburg – Fachschule für Selbstverteidigung und Kampfkunst
Herr Dominik Fischer
Mundsburger Damm 26
22087 Hamburg
Deutschland

fon ..: 04030750156
web ..: https://www.lernekampfkunst.com
email : presse@tawt-hh.com

+++ Über Hamburgs TA WingTsun Kampfkunstschulen +++
Bereits 2019 eröffnete Dominik Fischer Hamburgs erste TA WingTsun Kampfkunstschule auf dem Mundsburger Damm 26 in 22087 Hamburg. Mittlerweile trainieren mehr als 200 Mitglieder:innen in altersgerechten Gruppen, die Freude an der Bewegung und generell an Fitness zeigen sowie ihr Selbstbewusstsein stärken, ihre sportliche Effektivität und ihr Potential steigern wollen. TA WingTsun ist eine chinesische Kampfkunst basierend auf einem strikten, logisch durchdachten Selbstverteidigungssystem. Die TA WingTsun Kampfkunstschule gehört zum Dachverband WTI (WingTsun International), der primär Gewaltprävention und Selbstverteidigung fokussiert und wichtige gesellschaftliche Werte wie Integration, Toleranz, Inklusion und die Stärkung von Frauen vermittelt. Schulleiter Dominik Fischer, aktiver Kampfkünstler seit 2007, ist qualifizierter und ebenso passionierter TA WingTsun Lehrer, der seit dem 11.11.2023 den Titel „Sifu“ trägt, was „väterlicher Lehrer“ bedeutet. In dieser Rolle begleitet er Schüler:innen – von Kindern, über Jugendliche bis hin zu Erwachsenen – auf ihrem Weg in der Kampfkunst. Nicht nur in der eigenen Kampfkunstschule, sondern auch in Kindergärten, Schulen, Unternehmen und als Personaltrainer. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach mehr Kursen wird bald am 2. Hamburger Standort der TA WingTsun Kampfkunstschule westlich der Alster, Tor und Tür für Kampfsportbegeisterte offenstehen.

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TA WingTsun Hamburg – Fachschule für Selbstverteidigung und Kampfkunst
Frau Vivien Schlemminger
Mundsburger Damm 26
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Stefan Kühn: Beta verstehen – Wie Anleger Volatilität und Risiko besser managen können

Der Beta-Faktor ist weit mehr als eine theoretische Kennzahl. In einer immer komplexeren Finanzwelt hilft er Anlegern, Risiken besser zu managen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

BildDie Bedeutung des Beta-Faktors: Der Beta-Faktor hilft Anlegern, Risiken besser zu managen und fundierte Entscheidungen über die Zusammensetzung des Portfolios zu treffen. Stefan Kühn, Finanzexperte und Gründer von SK Coaching, beschreibt den Beta-Faktor als „Schlüssel zur Entschlüsselung der Dynamik zwischen Marktvolatilität und Portfolioperformance.

Im Wesentlichen misst der Beta-Faktor die Sensitivität eines Wertpapiers oder eines Portfolios gegenüber den Bewegungen des Gesamtmarktes. Ein Beta von 1 bedeutet, dass eine Anlage synchron mit dem Markt schwankt, während ein Beta unter 1 eine geringere Volatilität anzeigt. Ein Wert über 1 signalisiert hingegen eine höhere Schwankungsbreite im Vergleich zum Markt.

Die Theorie hinter Beta: Ein kurzer Exkurs

Der Beta-Faktor wurde im Rahmen des Capital Asset Pricing Model (CAPM) entwickelt. Dieses Modell bietet eine Methode zur Berechnung der erwarteten Rendite eines Wertpapiers unter Berücksichtigung seines Risikoprofils. Stefan Kühn betont, dass das CAPM zwar als theoretisches Konstrukt kritisiert wird, aber einen zentralen Beitrag zur modernen Portfoliotheorie geleistet hat.

Beta wird berechnet als das Verhältnis der Kovarianz der Renditen eines Wertpapiers mit dem Markt zur Varianz des Marktes. Vereinfacht ausgedrückt gibt Beta an, wie stark ein Wertpapier auf Marktveränderungen reagiert.

Beta in der Praxis: Der SMI als Fallstudie

Ein eindrucksvolles Beispiel für die praktische Anwendung des Beta-Faktors ist der Swiss Market Index (SMI), wie Stefan Kühn erläutert. Mit einem Beta von 0,77 gegenüber dem MSCI World zeigt der SMI seinen defensiven Charakter. Dies ist vor allem den dominierenden Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche zu verdanken, die zusammen fast die Hälfte des SMI ausmachen. Diese Titel sind weniger anfällig auf konjunkturelle Schwankungen und verleihen dem Index Stabilität.

Im Vergleich dazu weist der SPI Extra, der die Entwicklung der Schweizer Aktien ohne die SMI-Titel abbildet, ein höheres Beta von 0,87 auf. Dies unterstreicht, dass kleinere und mittlere Unternehmen in der Schweiz generell volatiler sind, da sie stärker auf Marktschwankungen reagieren.

ETFs und Beta-Faktor: eine symbiotische Beziehung

Exchange Traded Funds (ETFs) haben in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen, da sie kostengünstige und transparente Anlagemöglichkeiten bieten. Gerade in Zeiten erhöhter Marktunsicherheit hilft die Analyse des Beta-Faktors, die richtige Auswahl zu treffen, so Kühn.

ETFs mit niedrigem Beta bieten eine ideale Lösung für Phasen, in denen die Risikobereitschaft der Anleger sinkt“, erklärt Kühn. „Ein ETF auf den SMI kann beispielsweise eine gute Wahl sein, wenn Anleger einen sicheren Hafen suchen.

Beta und das individuelle Portfolio

Ein zentrales Thema in Kühns Analysen ist die Bedeutung des Beta-Faktors im Portfoliokontext. „Beta ist kein Allheilmittel“, warnt er. „Es ist eine Kennzahl, die im Zusammenspiel mit anderen Faktoren betrachtet werden muss.

Kühn empfiehlt, Portfolios regelmäßig zu überprüfen, insbesondere in Zeiten volatiler Märkte. Anlagen mit hohem Beta, wie z.B. zyklische Titel, können durch Alternativen mit niedrigem Beta ersetzt werden, um Risiken zu minimieren. Diese Anpassungen sollten jedoch immer im Einklang mit den individuellen Anlagezielen und der Risikobereitschaft erfolgen.

Fazit: Der ganzheitliche Ansatz

Beta bietet Anlegern wertvolle Einblicke in die Dynamik ihrer Portfolios, ist aber kein isoliertes Konzept. Stefan Kühn betont, dass ein ganzheitlicher Ansatz, der Beta in den Kontext anderer Kennzahlen und Strategien stellt, entscheidend für den langfristigen Anlageerfolg ist.

Ein zentrales Thema in Kühns Analysen ist die Bedeutung des Beta-Faktors im Portfoliokontext. „Beta ist kein Allheilmittel“, warnt er. „Es ist eine Kennzahl, die im Zusammenspiel mit anderen Faktoren betrachtet werden muss.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SK Coaching – Stefan Kühn
Herr Stefan Kühn
Binnenweg 7
57076 Siegen
Deutschland

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Stefan Kühn ist Betriebswirt, Ökonom und Autor; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. In seinem Buch „Einmal Theorie und Praxis der Finanzmärkte und zurück!“ führen Sie erfahrene Autoren durch das komplexe Geflecht von Fiskal- und Geldpolitik, Aktienmärkten, Klimaneutralität und der aufstrebenden Weltmacht China. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer, ehemaliger Vorstand und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen.

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Stefan Kühn: Vier Risikokategorien, die Investoren kennen sollten.

Der Ökonom Stefan Kühn beleuchtet in seinem Bericht vier grundlegende Risikoquellen, die Investoren kennen und berücksichtigen sollten.

BildDiese sind:

1. Bilanzrisiko (Leverage)

2. Bewertungsrisiko

3. Geschäftsrisiko

4. emotionales Risiko

Dabei bezieht er mit dem „emotionalen Risiko“ auch eine wichtige qualitative Komponente mit ein, die oft vernachlässigt wird.

1. Bilanzrisiko (Leverage)

Morgan Housel, Autor von The Psychology of Money, beschreibt, dass es in Japan 140 Unternehmen gibt, die seit über 500 Jahren ununterbrochen existieren. Diese langlebigen Unternehmen haben eines gemeinsam: keine oder nur geringe Schulden. Wenn das Geschäft schlecht läuft oder die Wirtschaft in eine Krise gerät, gibt es keinen Druck, Zinsen zu zahlen oder Kapital zurückzuzahlen. Das Unternehmen bleibt stabil.

Bilanzieller Einsatz von Leverage

Der Einsatz von Fremdkapital ist nicht grundsätzlich negativ. Er kann eingesetzt werden, um die Kapitalstruktur zu optimieren und die Gesamtkapitalkosten zu senken. Allerdings verwechseln Manager häufig „optimieren“ mit „maximieren“: Sie belasten Unternehmen mit zu viel Fremdkapital, um Aktienrückkäufe oder Dividendenerhöhungen zu finanzieren. Dieses „Financial Engineering“ kann den Aktienkurs kurzfristig in die Höhe treiben, birgt aber langfristige Risiken.

Banken sind hier besonders gefährdet, weshalb gesetzliche Regelungen maximale Verschuldungsquoten vorschreiben. In Boomzeiten ist dies selten ein Problem, aber in Rezessionen kann es zu Refinanzierungsengpässen kommen. Kreditgeber können Unternehmen in den Konkurs treiben, was zu hohen Verlusten für die Anteilseigner führt. Eine solide Bilanz erhöht die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens.

Bilanzrisiko für Privatanleger

Auch Privatanleger können einem Bilanzrisiko ausgesetzt sein, insbesondere durch die Nutzung von Lombardkrediten. Ein plötzlicher Markteinbruch kann zu einem „Margin Call“ führen, bei dem Positionen zum ungünstigsten Zeitpunkt liquidiert werden müssen. Dies verstärkt den Abwärtsdruck auf die Märkte.

Kontrollmassnahmen:

– Auswahl von Unternehmen mit soliden Bilanzen.

– Kritische Beobachtung von Managern, die exzessives Financial Engineering betreiben.

2. Bewertungsrisiko

Stefan Kühn erinnert an die Aktien von Zoom und Peloton, die während der Pandemie 2020 in die Höhe schossen. Viele Investoren gingen davon aus, dass die Sperren ewig dauern würden. Dies führte zu übertriebenen Kurs-Gewinn-Verhältnissen von über 100. Mittlerweile sind diese Aktien stark gefallen und viele Anleger haben dauerhafte Verluste erlitten.

Beispiele aus der Vergangenheit

Nach dem Platzen der Technologieblase im Jahr 2000 brauchten Amazon und Microsoft mehr als ein Jahrzehnt, um ihre Höchststände wieder zu erreichen. Für jede Erfolgsgeschichte wie Amazon gibt es aber auch zahlreiche Beispiele wie Sun Microsystems, Nortel Networks oder AOL, die nie wieder zu alten Höchstständen aufstiegen.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Unternehmen wie Nvidia wachsen manchmal in ihre hohen Bewertungen hinein, aber solche Fälle sind selten. Die Kontrolle des Bewertungsrisikos erfordert Skepsis gegenüber Hype-Themen und die Bevorzugung vernünftig bewerteter Aktien.

3. Geschäftsrisiko

Die freie Marktwirtschaft ist ein schwieriges Umfeld für Unternehmen. Neue Wettbewerber, technologische Umwälzungen, veränderte Kundenpräferenzen oder gesetzliche Vorgaben können ein Unternehmen bedrohen. Die Geschichte ist voll von Beispielen wie Nokia, Polaroid oder Wirecard, deren Geschäftsmodelle obsolet wurden.

Kontrolle des Geschäftsrisikos

1. Analyse des Geschäftsmodells: Verstehen, womit das Unternehmen Geld verdient.

2. Schwachstellen identifizieren: Wie gut ist das Unternehmen gegen Konkurrenten geschützt?

3. Regelmäßige Überprüfung des Investment Cases: Sind Schwächen erkennbar?

4. Diversifikation: Risikostreuung im Portfolio reduziert mögliche Verluste.

4. Emotionales Risiko

Benjamin Graham, der Vater des Value Investing, beschrieb die Finanzmärkte als manisch-depressiv. Emotionen wie Gier und Angst führen häufig zu irrationalem Verhalten. Anleger kaufen Aktien aus Angst, Chancen zu verpassen, oder verkaufen in Panik, wenn die Märkte fallen. Im Frühjahr 2020 haben viele Anleger durch übereilte Verkäufe viel Geld verloren.

Momentum als Herausforderung

Der aktuelle Trend vieler Anleger, auf Momentum-Strategien zu setzen, birgt Risiken. Bei dieser Strategie werden Vermögenswerte gekauft, die zuletzt gestiegen sind, in der Annahme, dass sich der Trend fortsetzt. Dies verstärkt oft den Herdentrieb und führt zu übertriebenen Bewertungen.

Emotionale Risiken kontrollieren

– Den eigenen Anlagehorizont und die persönliche Risikotoleranz kennen.

– Trennung von Volatilität und Risiko: Kurzfristige Schwankungen sind nicht gleichbedeutend mit langfristigen Kapitalverlusten.

Fazit

Stefan Kühn betont, dass Anleger durch eine bewusste Strategie und fundierte Entscheidungen Risiken minimieren können. Die Kombination aus Analyse, Diversifikation und emotionaler Kontrolle ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg an den Finanzmärkten. Emotionen sollten niemals die Grundlage für Anlageentscheidungen sein. Ein solides Verständnis der vier Risikokategorien ermöglicht es Anlegern, langfristig fundierte Entscheidungen zu treffen.

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Stefan Kühn ist Betriebswirt, Ökonom und Autor; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. In seinem Buch „Einmal Theorie und Praxis der Finanzmärkte und zurück!“ führen Sie erfahrene Autoren durch das komplexe Geflecht von Fiskal- und Geldpolitik, Aktienmärkten, Klimaneutralität und der aufstrebenden Weltmacht China. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer, ehemaliger Vorstand und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen.

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