Stefan Kühn: Gold als sicherer Hafen?

Starke und langfristige fundamentale Faktoren sprechen für das ,gelbe Metall‘! – aber mit Preisrückschlägen muss immer gerechnet werden – der Zeithorizont ist entscheidend!

BildAnders als Bitcoin verzeichnet der Goldpreis seit März dieses Jahres eine erfreuliche Entwicklung!
Zwar fiel der Kurs des gelben Metalls vom Allzeithöchst von EUR 1’737 im Juli 2020 auf EUR 1’420 im März 2021. Das ist ein deutlicher Kursrückgang von 18%. Seither hat sich der Goldpreis wieder stetig erholt und liegt derzeit bei knapp EUR 1’555 oder 7% höher als das März tief – aber immer noch EUR 180 unter dem Höchstwert. Mit deutlichen Preisrückschlägen muss also beim Gold – wie an der Börse auch – immer wieder gerechnet werden! Gold also als sicheren Hafen zu bezeichnen, ist also eine sehr gewagte Aussage!“ analysiert Stefan Kühn die Preisentwicklung der letzten 12 Monate.

… aber das Gold ist gestützt durch starke und langfristige fundamentale Faktoren! Ein langfristiger Anlagehorizont ist aber nötig!

1. Explodierende Staatsverschuldung

„Für Gold sprechen starke, langfristige Faktoren“ legt Stefan Kühn dar. „1. Die explodierende globalen Staatsverschuldung. So wuchsen die Staatsschulden bis Jahresende 2020 weltweit auf 53 Billionen US-Dollar (eine Zahl mit 14 Stellen!). Das sind 5% mehr als der Schuldenstand von 2019 gemäß einer Studie von Standard & Poors‘ (S&P). Seit 2015 ist der globale Schuldenberg somit um 30% gewachsen. Der größte Schuldner der Welt sind die USA mit knapp 27 Billionen. Das entspricht knapp 50% der gesamten Staatsschulden!
Der Anstieg der Staatsverschuldung führen die S&P-Analysten einerseits auf die abgeschwächte Konjunktur und die Stimulierungsmassnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zurück. Andererseits ist der globale Schuldenanstieg auch eine Folge der günstigen Re-Finanzierungskonditionen angesichts der weltweit niedrigen Zinsen.

In diesem Jahr werden die Regierungen rund um den Globus 8,1 Billionen Dollar neue Schulden aufnehmen. Mit rund 70 Prozent dieser Summe werden bestehende Schulden refinanziert. Die Neuverschuldung liegt laut der S&P-Studie bei 2,3 Billionen Dollar – das entspricht 2,6 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Käufer dieser Schulden sind vor allem die Notenbanken dieser Welt (Wir haben berichtet!) Eine Abkehr von dieser Entwicklung ist kaum (resp. kurzfristig nicht) zu erwarten!“ stellt Stefan Kühn fest.

Abkehr der Gegner der USA vom US-Dollar – Gold als strategische Anlage?

2. Abkehr vom Dollar

„Mit dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht nimmt auch die Abkehr vom Dollar an Fahrt auf. China schart gezielt die Gegner der USA um sich. Dies sind vor allem Russland und der Iran. Als sichtbare Institution wirkt hier die ,Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit‘ – eine Gegenorganisation zur G7-Gruppe! Der Hintergrund ist auch hier der große Rohstoffbedarf des ,Reichs der Mitte‘ resp. der machtpolitische Aufbau eines Gegengewichts zu den USA treibende Kraft! Russland z.B. hat bereits alle in US-Dollar denominierten Vermögenswerte abgestoßen (dies nicht zuletzt als Reaktion auf die Sanktionen des Westens gegen Russland!). Als Ersatz für diese Vermögenswerte wird zu einem großen Teil Gold dienen! Natürlich halten sich diese Staaten in diesem Zusammenhang bedeckt und machen keine Aussagen zu ihrer gewählten Strategie!“ stellt Stefan Kühn fest.

„Auch im Zahlungsverkehr wird eine Abkehr vom US-Dollar eingeleitet. So verrechnen die Gegner der USA ihre Warenlieferungen vermehrt in anderen Währungen als dem US-Dollars. Diese Länder lehnen die kontrollierende Rolle der USA im Zahlungsverkehr klar ab. Denn jede Zahlung in US-Dollar wird – unabhängig von Zahlungs- und Empfängerland – über Korrespondenzbanken in den USA geleitet und können so auch gestoppt werden! Der Aufstieg Chinas zur Weltmacht hat somit viele Facetten! Diese Entwicklung bedingt allerdings stabile Währungen und wenn der US-Dollar als Deckung entfällt, wird auch hier Gold als Ersatz eingesetzt!“ analysiert Stefan Kühn diese Situation.

3. Steigende Inflationssorgen geben dem Gold traditionell eine Stütze!

Nach Jahren sinkender resp. tiefer Inflation haben die Corona-Pandemie, die Hilfsprogramme der Regierungen und Notenbanken, sowie die gestörten Lieferketten zu einem deutlichen Anstieg der Inflation geführt (wir haben berichtet!). So ist in den USA die Inflation im Juli auf 5,4% gestiegen! In der EU liegt die Rate zwar tiefer, aber mit Tendenz steigend. Einige Analysten bringen bereits das Argument auf, dass die Regierungen und die Notenbanken die Inflationsraten gezielt über dem Zinsniveau halten möchten. Dieser Effekt führt über Zeit zu einer massiven Vermögensentwertung, aber auch zu einem schleichenden Abbau der horrenden Staatsschulden! So hat ein US-Dollar von 1900 bis 2020 97% seines Wertes verloren! (wir haben berichtet!). Je höher die Inflationsraten, desto schneller verläuft dieser ,Entschuldung‘!‘, fasst Stefan Kühn zusammen.

Kurzfristige Faktoren können zwar dämpfen – aber die langfristigen Fundamentalfaktoren dominieren!

„Während ein steigender Dollar oder steigende Realzinsen den Goldpreisanstieg kurzfristig immer wieder einmal dämpfen werden, sprechen die langfristigen Fundamentalfaktoren -anhaltende Staats-Verschuldung, Abkehr vom US-Dollar und Rückkehr der Inflation – per Saldo für Gold. Wichtig ist hier allerdings ein entsprechender Zeithorizont! „fasst Stefan Kühn die Situation zusammen.

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Stefan Kühn ist Ökonom; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. Er vertritt die These, dass es sich bei makroökonomischen keynesianischen und neu-keynesianischen Modellen meistens um vollständig interdependente ökonomische Systeme handelt, die nicht rekursiv, sondern nur simultan gelöst werden können. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmenwie z.B. bei der AUTARK Entertainment AG, Musical & More AG u.a.

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Stefan Kühn: Wie werden ESG-Faktoren in nachhaltigen Anlagen umgesetzt werden?

Hierzu bietet sich die ESG-Klassifikationen von J.P. Morgan Asset Management als Erklärung an.

BildDiese zielen darauf ab, die globalen Branchenstandards einzuhalten und sind so weit wie möglich an potenziellen Vorschriften ausgerichtet.
Diese Bedingungen sind wichtig, um eine konsistente und zukunftsgerichtete Bewertung zu ermöglichen.

1. ESG-Integration ist die Kategorie mit dem breitesten Spektrum und wird als „die explizite und systematische Berücksichtigung von ESG-Themen bei Anlageanalysen und Anlageentscheidungen“ definiert. Die Anleger berücksichtigen in ihren Anlageentscheidungen ESG-Faktoren ebenso wie herkömmliche Variablen, beispielsweise die Produktnachfrage, die sich auf den Ausblick eines Unternehmens auswirken können. Es liegt im Ermessen des Anlegers, die Wesentlichkeit dieser ESG-Faktoren zu bestimmen und zu erwägen, ob der Preis des Vermögenswerts dieses zusätzliche Risiko widerspiegelt.

2. Dedizierte ESG-Strategien sind stärker regelbasierte Anlageprozesse, die insbesondere Investitionen im Zusammenhang mit nachhaltigen Themen beinhalten können.
o Ausschlussstrategien beschränken die Möglichkeiten von Fondsmanagern zum Kauf von Vermögenswerten im Zusammenhang mit bestimmten Branchen, darunter z. B. Waffen, Gewinnung von Kraftwerkskohle, nichtkonventionelle Öl- und Gasgewinnung, Alkohol und die Erwachsenenunterhaltung. Alternativ dazu haben Fondsmanager gegebenenfalls die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die sich dem „Global Compact“ der Vereinten Nationen für nachhaltiges und sozialverträgliches Handeln verpflichtet haben.
o „Positive Tilt“-Strategien (,positive Neigung‘ hin zu gewissen Titeln) schließen die obengenannten Sektoren aus und wählen dann ein breiter gefächertes Aktienportfolio mit höheren ESG-Bewertungen aus. Die Bewertungen („Ratings“) können intern von Anlageteams entwickelt oder von externen ESG-Research-Anbietern bezogen werden.
o Best-in-Class-Strategien bauen auf den vorgenannten Ausschlusskriterien auf, indem die verbleibenden Unternehmen im Anlageuniversum in ihren jeweiligen Sektoren bewertet und anschließend die nachhaltigsten Unternehmen in einem bestimmten Sektor ausgewählt werden. Dieser Prozess zielt darauf ab, branchenführende ESG-Unternehmen zu belohnen und gleichzeitig große Verzerrungen der Portfolios hin zu Sektoren, die eher mit starken ESG-Praktiken oder einer besseren Offenlegung in Verbindung gebracht werden, zu vermeiden.
o Thematische und Impact-Strategien basieren auf spezifischen zukunftsorientierten Nachhaltigkeitszielen.‘ erklärt Stefan Kühn die Anlagemethodik.

Bereits riesige Vermögen werden nach ESG-Kriterien verwaltet
,J.P. Morgan geht davon aus, dass etwa 30,7 Billionen USD (47 % des gesamten verwalteten Vermögens der größten Vermögensverwalter) eine Form von ESG-Integration oder bestimmte ausschlussbasierte Screenings umfassen. Allerdings sind davon weniger als 10 Billionen USD (12 % des gesamten verwalteten Vermögens) Teil einer dedizierten Anlagestrategie. Hier ist also noch viel Raum für Wachstum! Während Europa beim Anlageprozess traditionell an der Spitze der ESG-Integration steht, verzeichnen Japan und die USA ein beachtliches Wachstum!“ stellt Stefan Kühn fest.

Unterschiedliche Methodiken bringen unterschiedliche Ergebnisse!
„Da Anleger Unternehmen zunehmend auf der Grundlage von ESG-Kriterien unter die Lupe nehmen, achten die Unternehmensführung verstärkt darauf, ESG-Daten über die Leistung ihrer Firmen bereitzustellen. Im Vergleich zu 20 % im Jahr 2011, berichten heute bereits 85 % der Unternehmen im S&P 500 über ESG-Themen.
Einfluss und Bedeutung von ESG-Ratingagenturen haben ebenfalls zugenommen. MSCI und Sustainalytics sind dabei die beiden bekanntesten Akteure. Beide analysieren die ESG-bezogenen Geschäftspraktiken Tausender Unternehmen weltweit und liefern Research, Wesentlichkeitsrahmen und eine Benchmark, anhand derer Branchen und Unternehmen miteinander verglichen werden, sowie ein Gesamtergebnis.
Es muss allerdings beachtet werden, dass sich die ESG-Bewertungen einzelner Agenturen erheblich voneinander unterscheiden! Grund hierfür sind mehrere Faktoren, unter anderem die Methodik, die Quantität und Qualität der zugrunde gelegten Daten, die subjektive Interpretation von ESG-Offenlegungen durch Unternehmen und eine unzureichende Standardisierung. Infolgedessen können die Ergebnisse der Ratingagenturen zugunsten von Ländern, Branchen oder Unternehmen verzerrt sein, die eine bessere Offenlegung aufweisen.
Manche Vermögensverwaltungsfirmen entwickeln daher ihre eigenen, proprietären Tools zur Erstellung interner Bewertungssysteme, die diese Einschränkungen berücksichtigen können!“ legt Stefan Kühn dar.

Der mündige Konsument und Investor können den Wandel vorantreiben!
„Sowohl Regierungen als auch Investoren lassen Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) eine immer höhere Priorität zukommen. Anleger können eine Reihe von Strategien anwenden: Diese reichen von ESG-Integration, wobei neben herkömmlichen Kennzahlen auch ESG-Faktoren im Anlageprozess berücksichtigt werden, bis zum Impact Investing, bei dem ein spezifisches nachhaltiges Ziel im Mittelpunkt des Anlageprozesses steht. Zur Abschwächung von Risiken ist es zumindest erforderlich, etwaige Veränderungen in den Präferenzen und in der Politik zu verstehen. Sparer streben also zunehmend mehr als nur finanzielle Renditen an – sie wollen ESG-Renditen und den Wandel vorantreiben!“ fasst Stefan Kühn zusammen.

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Stefan Kühn ist Ökonom; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. Er vertritt die These, dass es sich bei makroökonomischen keynesianischen und neu-keynesianischen Modellen meistens um vollständig interdependente ökonomische Systeme handelt, die nicht rekursiv, sondern nur simultan gelöst werden können. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen wie z.B bei der Autark Entertainment AG, Musical & More AG u.a.

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Stefan Kühn: Nachhaltigkeit und nachhaltiges Anlegen!

Die Wetterkapriolen und Unwetter rücken Nachhaltigkeit und nachhaltiges Anlegen in den Mittelpunkt! – der mündige Konsument und Investor soll Unternehmen disziplinieren!

BildNachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die dauerhafte Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme – also von Lebewesen und Ökosysteme – gewährleistet werden soll. Im korrespondierenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain von aushalten oder ertragen. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung dauerhaft aushalten, ohne Schaden zu nehmen, wenn richtig gewirtschaftet wird. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald darf nur so viel Holz geschlagen werden wie permanent auch wieder nachwächst. Als in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen (Bericht des ,Club of Rome‘) ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über.“ erklärt Stefan Kühn das Prinzip der Nachhaltigkeit.

„Kurz zusammengefasst ist Nachhaltigkeit in seiner modernen, umfassenden Bedeutung also das Prinzip, dass nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen [oder] sich regenerieren [und] künftig wieder bereitgestellt werden kann!“ so Stefan Kühn.

Wachsende Bedeutung durch Klimawandel, Armut und Ausbeutung
„Seine gewachsene Bedeutung ist das Resultat zunehmender gesellschaftlicher Probleme, angefangen von Armut und Ausbeutung über Umweltverschmutzungen bis hin zum Klimawandel. Nachhaltigkeit umfasst heute die 3 Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Gleichzeitig liegt dem Nachhaltigkeitsbegriff die wichtige und erweiterte Berücksichtigung des Zeitfaktors zugrunde. Der Fokus liegt also auf der Notwendigkeit, durch heutige Handlungen zukünftige Handlungsbedingungen, insbesondere Potenziale und Restriktionen, optimal gestalten!“ so Stefan Kühn.

Notwendigkeit für regulative Eingriffe!
„Leider nimmt mit zunehmender Konkretisierung die Unschärfe des Nachhaltigkeitsbegriffs zu. Deshalb ist es notwendig hier regulativ einzugreifen und ein konsistentes Regelwerk zu schaffen, wie dies vor allem die EU mit dem Klimaneutralitätsziel oder den Gesetzgebungen in der Finanzindustrie sehr aktiv tut! Diese regulativen Ideen beziehen sich auf die Erhaltung und Schaffung einer Zukunft, in der einen hinreichender ,Kapitalstock‘ an gesellschaftlichen Vermögenswerten (Natur-, Humankapital und technisches Produktionskapital). Dieser Vermögenswerte sollen unter der Prämisse der Nachhaltigkeit geschaffen werden!“ erklärt Stefan Kühn die Zielrichtung der staatlichen Eingriffe.

Nachhaltige Geldanlagen – Steuerung der Nachhaltigkeit über die Finanzmärkte
„Dies führt uns zum Begriff des nachhaltigen Anlegens! Nachhaltiges Anlegen ist zu einem eigentlichen Megatrend geworden an den Finanzmärkten. Die Konsumenten kaufen nicht mehr nur nachhaltig, sondern verlangen als Investoren (auch indirekt über Pensionskassen oder Lebensversicherungen) immer mehr, dass Unternehmen nachhaltig wirtschaften und allozieren ihre Vermögen dementsprechend! Nachhaltige Geldanlage ist dabei die Bezeichnung für ökologische, sozial verantwortliche Anlagen. Dazu gehören auch alle Anlageprozesse, die in ihrer Finanzanalyse den Einfluss von ESG (englisch: Environment, Social, Governance) -Kriterien einbeziehen. Dabei steht ,Governance‘ für gute Unternehmensführung!“ so Stefan Kühn.

Erweiterung der klassischen Kriterien der Geldanlage
„Nachhaltige Geldanlagen ergänzen damit die klassischen Kriterien der Rentabilität, Liquidität und Sicherheit um ökologische, soziale und gute Unternehmensführung. Die Umwälzungen können enorm sein! So haben mehrere Erdölfirmen angekündigt, sich aus der Erdölförderung zu verabschieden und auf erneuerbare Energien zu setzen. Und der Ölkonzern Shell wurde in den Niederlanden zu einer hohen Geldstrafe verurteilt wegen der verursachten Umweltverschmutzung. Gleichzeitig muss er nun in Zukunft verschärfte Umweltschutznormen erfüllen. Ein anderes Beispiel ist Nestlé. Hier vermuten Finanzanalysten, dass sich das Unternehmen mittelfristig aus dem Mineralwassergeschäft (u.a. Perrier, Contrex, San Pellegrino und mehr als 50 weitere Marken weltweit) zurückziehen könnte, weil das Unternehmen in diesem Bereich ökologisch angreifbar geworden ist! Auch die EZB bläst ins selbe Horn durch ihre Ankündigung, bei den Aufkaufprogrammen von Anleihen den ESG-Fingerabdruck der emittierenden Unternehmen stark zu berücksichtigen!“ fasst Stefan Kühn zusammen.

Führende Rolle der EU – weitreichende neue Vorschriften mit klarer Definition bon ESG
„Viele neue Vorschriften sind insbesondere auf die Rolle der Kapitalmärkte bei der Herbeiführung einer Lösung ausgerichtet. Im März 2019 führten das EU-Parlament und der Rat eine neue Verordnung ein, um Konsistenz, Offenlegung und Transparenz seitens der Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater in allen EU-Mitgliedsstaaten sicherzustellen. Die Verordnung legt fest, wie ESG-Risiken und -Chancen im Rahmen der Verpflichtung, im besten Interesse der Kunden zu handeln, in die jeweiligen Prozesse zu integrieren sind. Im Juni 2019 wurden mit der Veröffentlichung der abschließenden Empfehlungen der technischen Sachverständigengruppe (Technical Expert Group, TEG) der Europäischen Kommission für eine „Taxonomie“ von ökologisch nachhaltigen Aktivitäten weitere Details angegeben. In dem Hauptbericht sind technische Screening-Kriterien für 67 Wirtschaftsaktivitäten aufgeführt, die einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Minderung von dessen Folgen leisten können. Vermögensverwalter, die Produkte als „nachhaltig“ für die Umwelt vermarkten, müssen erklären und Informationen dazu offenlegen, inwiefern die Produkte mit den 67 Aktivitäten in Verbindung stehen. Sprich: wenn ESG draufsteht, muss auch ESG drin sein!“ stellt Stefan Kühn fest.

Auch in den USA wächst das Bewusstsein!
„Die jetzige US-Regierung hat ja bereits erklärt, dass sie dem Pariser Klima- Übereinkommen wieder beitreten wird. Auch sonst mehren sich die Zeichen, dass in den USA dem Klima an Priorität gewinnt! Die schlimmen Waldbrände im Westen der USA haben also nicht nur eine symbolische Wirkung! Dieser Trend zeigt sich auch handfest in der Anzahl an US-Aktionärsbeschlüssen. Hier steigt die Zahl der Beschlüsse, die den Klimawandel zum zentralen Thema haben, stetig an!“ so Stefan Kühn.

Die nächsten 10 bis 20 Jahre sind entscheiden!
„Die meisten Klimaexperten sind sich einig, dass die kommenden 10 bis 20 Jahre für die Begrenzung des Klimawandels von entscheidender Bedeutung sein werden. Daher gehen wir davon aus, dass Regierungen ihre Politik aufgrund der steigenden Umweltbedrohungen in absehbarer Zeit intensivieren wird!“ ist Stefan Kühn überzeugt.

„Neben dem Klimawandel wird die Regierungspolitik in Zukunft sich von sozialen Themen beeinflusst. Das schwache Wachstum der Reallöhne, insbesondere in den unteren und mittleren Einkommensschichten, legen die
Vermutung nahe, dass gesellschaftspolitische Maßnahmen wie z. B. existenzsichernde Löhne und die Ausbildung am Arbeitsplatz in vielen Industrieländern zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Regierungspolitik werden. Die Coronamassnahmen haben hier die Richtung aufgezeigt. Dementsprechend ist es für eine angemessene Bewertung von Unternehmensaktien immer wichtiger, zu verstehen, wie sich die ESG-bezogene Regierungspolitik auf die Unternehmensgewinne auswirkt!“ so Stefan Kühn.

ESG-Faktoren beeinflussen das Verhalten von Konsumenten und Anlegern!
„Soziale Einstellung ESG-Faktoren wirken sich also direkt auf das Verhalten von Verbrauchern und Anlegern aus. Die aktuelle Ablehnung von Einwegkunststoff ist ein Beispiel dafür, wie sich die zunehmende Sensibilisierung erheblich auf das Verbraucherverhalten auswirken kann. Darüber hinaus möchten Anleger ihr Geld gemäß ihren sozialen Werten für sich arbeiten lassen. In einer aktuellen Umfrage gaben 87 % der befragten Millennials (Personen, die zwischen 1981 und 1996 geboren sind) an, dass ESG-Faktoren für Anlageentscheidungen wichtig seien! Ein großer Erfolg, aber es bleibt noch viel zu tun!“ stellt Stefan Kühn realistisch fest.

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Stefan Kühn ist Ökonom; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. Er vertritt die These, dass es sich bei makroökonomischen keynesianischen und neu-keynesianischen Modellen meistens um vollständig interdependente ökonomische Systeme handelt, die nicht rekursiv, sondern nur simultan gelöst werden können. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen z.B der Autark Entertainm,ent AG , der Musical & More AG u.a.

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