Berliner Spielplan Audiodeskription beginnt neue Spielzeit mit „Cabaret“
Posted by PM-Ersteller - 17/08/26 at 06:08:02 p.m.Theatervergnügen für Blinde
Der Berliner Spielplan Audiodeskription begann nach seiner Sommerpause am 12. August seine neue Saison im „Tipi – Das Zelt am Kanzleramt“ mit einer Aufführung des Berlin-Musicals „Cabaret“. Liza Minelli spielte in den Siebzigern die weibliche Hauptrolle in dem gleichnamigen Hollywood-Filmklassiker.
In dem Musical geht es um zwei Liebesgeschichten, die ohne Happy-End enden. Die Tänzerin Sally Bowles und der Schriftsteller Clifford Bradshaw sind die zwei Hauptakteure des politischen Liebesdramas, dass am Anfang der aufkommenden Nazizeit und -herrschaft spielt. Ort der Handlung ist der sehr bekannte KitKat-Club.
Eine weitere Hauptrolle spielt der Conférencier des Clubs.
Die blinden und sehbehinderten Gäste wurden von der Spielplanleiterin Imke Baumann empfangen und begrüßt. Danach gab es eine Tastführung, bei der die Gäste einige der Kostüme und Requisiten anfassen und fühlen konnten.
Die Führung wurde vom Darsteller Oliver Urbanski, dem Conférencier und Cindy Walter, dem KitKat-Girl Helga, begleitet. Ein tolles Erlebnis!
Als zweites Highlight wurde zum Abendessen geladen. Die blinde Gemeinschaft konnte da im Vorfeld aus drei Gerichten wählen. Für den Spielplan Audiodeskription wurde ein günstiger Sonderpreis kredenzt. Es schmeckte den Besuchern vorzüglich!
Mit Kopfhörern ausgestattet, gab es dann eine audiodeskriptive Einführung über das Stück, den Hintergrund des Stückes und über das Showzelt Tipi.
Hier waren sicher die blinden Besucher mit ihrem Wissen den anderen Showgästen gegenüber im Vorteil.
Mit einer inhaltlich hervorragenden Audiodeskription sorgte Sprecherin Anne Bickert für einen tollen Musical-Abend der blinden Spielplan-Showbesucher.
Nach der Audiodeskriptionspremiere im Juli waren auch diesmal die Gäste (bei einer kleinen Nachbefragung) mit der Umsetzung sehr zufrieden. Weiter so!
Das „Tipi – Zelt am Kanzleramt“ ist auch sonst einen Besuch wert.
Der Berliner Spielplan Audiodeskription ist ein Projekt in Trägerschaft der TheaterhausBerlin | Kulturinitiative Förderband gGmbH.
Finanziert wird das Projekt bis Dezember 2027 über den Berliner Landeshaushalt durch Mittel der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, durch die L0TT0-Stiftung Berlin und die Herbert Funke-Stiftung.
Kulturelle Teilhabe für blinde und sehbehinderte Menschen ist ein Grundrecht nach der UN-Behindertenrechtskonvention und kein „Almosen“ der Berliner Regierung.
Das gilt grundsätzlich für ganz Deutschland.
Die sehbehinderten und blinden Berliner und ihre Gäste können durch den Berliner Spielplan Audiodeskription hier Opernaufführungen in der Deutschen Oper besuchen, die große Show im Friedrichstadt-Palast oder Sprechtheater im Berliner Ensemble, in der Schaubühne, im Schlosspark-Theater und Deutschen Theater. Aber auch Kinder- und Jugendtheater in Theater an der Parkaue und dem Grips-Theater.
Nächste Aufführungen:
Donnerstag 3. September – Richard III., von William Shakespeare in der Schaubühne
Freitag 4. Sept. – Perspektiven barrrierefreierr Kultur im Theaterhaus Berlin, 12 Uhr
„Blinded by Delight“ – die große Show im Friedrichstadt-Palast
Samstag 5. Sept. – „Blinded by Delight“,
die große Show im Friedrichstadt-Palast
Sonntag 6. September – Was ihr wollt von William Shakespeare, Berliner Ensemble
Sonntag 27. September – Das Spiel, Jugendtheater im Theater an der Parkaue
Weitere Infos unter
https://blog.theaterhoeren-berlin.de/
Bericht: Hans Peter Sperber/ Sperbys Musikplantage
Fotoquelle: Berliner Spielplan/ Szene aus der Tastführung
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Herr Hans Peter Sperber
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Neuer Magazinartikel: Warum Männer im Streit wie ihr eigener Vater klingen
Posted by PM-Ersteller - 14/08/26 at 09:08:07 a.m.Coach Torsten Nassall beschreibt in einem neuen Magazinartikel sechs unbewusste Vater-Muster und einen Drei-Schritte-Weg, sie im Alltag zu durchbrechen.
Aus dem Magazin »Impulse« von torsten-nassall.de
Neuer Magazinartikel: Warum Männer im Streit wie ihr eigener Vater klingen
Sechs Muster, die Väter unbewusst weitergeben, und ein Drei-Schritte-Weg, sie zu durchbrechen
Berlin, 2. Juli 2026. Der Berliner Coach Torsten Nassall veröffentlicht heute auf torsten-nassall.de einen neuen Magazinartikel zum Thema transgenerationale Weitergabe und beschreibt sechs Verhaltensmuster, die Väter unbewusst aus der eigenen Kindheit an ihre Kinder weitergeben. Der Text richtet sich an Männer, die sich in stressigen Momenten plötzlich wie ihr eigener Vater verhalten, obwohl sie das nie wollten.
Der Moment, in dem der eigene Vater durchbricht
Nassall beschreibt einen Moment, den viele Väter kennen: Sie hören sich plötzlich im Ton oder mit den Worten ihres eigenen Vaters sprechen, obwohl sie sich das nie vorgenommen hatten. Der Grund liegt laut Nassall nicht im Charakter, sondern in der Prägung. Verhalten, das ein Kind über Jahre beobachtet und erlebt, wird tiefer gespeichert als jede spätere Absicht. Unter Stress, Erschöpfung oder in Konfliktsituationen tritt dieses früh gelernte Muster automatisch in den Vordergrund, oft bevor das erwachsene Ich reagieren kann.
Sechs Muster, die stumm weitergegeben werden
Im Artikel benennt Nassall sechs wiederkehrende Muster aus seiner Coaching-Praxis: emotionale Nichterreichbarkeit, Wut als Standard-Reaktion auf Stress, Leistung als Bedingung für Zuneigung, Schweigen bei Konflikt, Härte als vermeintliche Männlichkeit und das vollständige Vermeiden von Vaterschaft. Jedes dieser Muster wird laut Nassall in der Regel nicht ausgesprochen, sondern über Jahre vorgelebt und dadurch übernommen.
Ein Drei-Schritte-Weg, das Muster zu unterbrechen
Nassall stellt im Artikel einen dreistufigen Ansatz vor, um eingeübte Reaktionen im Alltag zu unterbrechen: das Muster im Moment benennen, eine bewusste Pause zwischen Impuls und Reaktion einbauen und anschließend bewusst anders handeln als gewohnt. Der Coach betont, dass es dabei nicht um perfekte Reaktionen geht, sondern um wiederholte kleine Abweichungen vom alten Programm.
„Was du in dir trägst, gibst du weiter, ob du willst oder nicht, außer du machst dich sichtbar dafür. Es geht nicht darum, ein besserer Vater zu sein als der eigene. Es geht darum, ein echter zu sein: einer, der zugibt, wenn er falsch reagiert hat, und der sich bei seinem Kind entschuldigt.“
Torsten Nassall, Coach für Männer
Über Torsten Nassall
Torsten Nassall, geboren 1971 in Berlin, ist seit über 20 Jahren als Coach für Männer tätig. Über zwei Jahrzehnte seines eigenen Lebens war er süchtig nach Alkohol, Drogen und Essen, bis er 2005 seinen Tiefpunkt erreichte. Heute begleitet er andere Männer im Einzelgespräch, in wöchentlichen Gruppenkreisen und auf Drei-Tages-Retreats. Sein Ansatz schöpft aus seiner Ausbildung als systemischer Coach, aus über zehn Jahren ManKind-Project-Arbeit und aus gelebter Erfahrung. Sein erstes Buch „Als ich nach Hause kam“ erscheint im dritten Quartal 2026 im YessYess Verlag.
Bezugsquellen
Der Magazinartikel ist frei zugänglich unter torsten-nassall.de/impulse/vater-werden-ohne-der-eigene-vater-zu-werden.html. Weitere Informationen zu Torsten Nassalls Arbeit als Coach für Männer gibt es auf torsten-nassall.de.
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65 Jahre Mauerbau: Neuer Podcast erinnert an den Spirit von West-Berlin
Posted by PM-Ersteller - 12/08/26 at 03:08:52 p.m.Genau 65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus startet am 13. August 2026 der neue Podcast „1986 – West-Berlin Originalton“.
Die Berliner Radiolegende Marion Hanel, über mehr als drei Jahrzehnte eine der prägenden Stimmen beim rbb, und der West-Berliner Autor Heiko Mehnert sprechen alle zwei Wochen mit Berliner Originalen, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über das Leben in der geteilten Stadt, vor allem in den 80er Jahren.
Am 13. August 1961 begann mit dem Bau der Berliner Mauer eine neue Zeitrechnung für die Stadt. West-Berlin wurde zur Insel – und entwickelte in den folgenden Jahrzehnten einen ganz eigenen Spirit, ein Lebensgefühl zwischen Freiheit und Eingeschlossensein, Weltstadt und Kiez, Improvisation und Aufbruch.
Im Mittelpunkt des Podcasts stehen vor allem persönliche Erinnerungen, Orte, Menschen, Musik, Alltag – und die Frage: Was war eigentlich dieses besondere West-Berliner Lebensgefühl?
Zum Auftakt interviewt Marion Hanel Heiko Mehnert über seine Erinnerungen und sein Buch „1986 West-Berlin. Originalton.“ Zwei Wochen später wechseln die Rollen: Dann erzählt Marion Hanel neben ihrer West-Berlin Geschichte auch über die Anfänge des Privatradios in Berlin. Ihre ersten Gäste sind der Berliner Kabarettist und Chef der Stachelschweine, Frank Lüdecke und Star-Visagist René Koch. Geplant sind weitere Persönlichkeiten, die diese Stadt in den 80er Jahren besonders geprägt haben.
„1986 – West-Berlin Originalton“ erscheint ab dem 13. August 2026 immer jeden zweiten Donnerstag auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.
Das bereits erschienene Buch „1986 West-Berlin. Originalton.“ von Heiko Mehnert bildet den Ausgangspunkt für den Podcast.
Über die Hosts
Marion Hanel
Die Radio-Karriere von Marion Hanel begann bereits im Alter von acht Jahren beim RIAS-Kinderfunk unter Hans Rosenthal; später arbeitete sie bei verschiedenen Berliner Privatsendern, unter anderem Hundert,6 sowie 36 Jahre lang als Moderatorin und Redakteurin beim SFB/rbb. Bekannt wurde sie vor allem durch ihren Promitalk „100% Promi“ bei rbb 88.8.
Heiko Mehnert
Heiko Mehnert wurde in Berlin geboren und erlebte die 1980er-Jahre in West-Berlin aus nächster Nähe. Seit über vier Jahrzehnten arbeitet er als Texter, Marketingstratege, Autor und Unternehmer.
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mehnert paris GmbH
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Heiko Mehnert wurde in Berlin geboren und erlebte die 1980er-Jahre in West-Berlin aus nächster Nähe. Seit über vier Jahrzehnten arbeitet er als Texter, Marketingstratege, Autor und Unternehmer. Gemeinsam mit seinem Partner Stephen Paris führt er die Kommunikationsagentur mehnert / paris. Mit Büchern wie „Integrierte Marketing-Kommunikation“, „So glücklich wie ein Schokoriegel“ und weiteren Publikationen hat er sich als Autor einen Namen gemacht. „1986“ ist sein persönlichstes Buch – eine Hommage an die Stadt seiner Jugend und an eine Zeit, die heute fast unwirklich erscheint.
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