Stefan Szczesny zum 75. Geburtstag 2026: Soloausstellung „Farbe & Zeichnung im Licht des Südens“

Kunsthalle der LV 1871 München – 16. September 2026 bis Februar 2027

Bild2026 zelebriert der international bekannte deutsch-französische Künstler Stefan Szczesny seinen 75. Geburtstag mit zahlreichen Solo- und Sonderausstellungen in Galerien sowie Anfang September im Musée Salle Jean-Despas in Saint-Tropez. Die Kunsthalle der LV 1871 in München widmet dem Münchner, der in Saint-Tropez lebt, zum Jubiläum die Solo-Ausstellung „Farbe & Zeichnung im Licht des Südens“, die die Bandbreite seiner Werke dokumentiert. Denn in München begann seine internationale Karriere und München ist seine Heimat.

Stefan Szczesny, der in München als Sohn des Schriftstellers Gerhard Szczesny und der Dramaturgin Martha Meuffels geboren wurde, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München und gleichzeitig Kunstgeschichte, Philosophie und Archäologie an der Universität München. Während seiner Studienzeit arbeitete Stefan Szczesny als Kunstkritiker und archäologischer Zeichner. Er war Meisterschüler von Günter Fruhtrunk.
Bereits 1979 stellte der Mitbegründer der „Neuen Wilden“ im Münchner Lenbachhaus aus; 1984 zeigte er seine von der römischen Antike inspirierten Werke in der Münchner Glyptothek. Nach dem Studium zog Szczesny zunächst nach Paris, erhielt das Villa-Massimo-Stipendium in Rom und anschließend das Stipendium der Villa Romana in Florenz. Besonders prägend war die Zeit in seinem New Yorker Atelier in Tribeca. Seit den Achtzigerjahren verbringt er jährlich längere Zeit in der Karibik.

Als Mitbegründer und Protagonist der Kunstbewegung „Neue Wilde“ trug Stefan Szczesny in den frühen 1980er-Jahren entscheidend dazu bei, die expressive, figurative Malerei in den Mittelpunkt des Kunstgeschehens zu rücken. Sein Werk zeichnet sich durch kraftvolle Farben, expressive Formen und eine lebensbejahende Bildsprache aus. Mit seinem OEuvre zählt Szczesny zu den wichtigsten Positionen der zeitgenössischen Malerei und Skulptur in Europa.
Stefan Szczesnys künstlerische Bandbreite umfasst Malerei, Zeichnung, Skulptur, Keramik, Glas und großformatige Installationen. Als Allrounder realisierte er internationale Ausstellungen und Architekturprojekte wie große Keramikwände für das WWF-Projekt „The Living Planet“ bei der Expo 2000 in Hannover und die Umgestaltung der Insel Mainau zum Gesamtkunstwerk im Jahr 2007.

Sein aktuelles Großprojekt im Auftrag der „UNESCO #Art4GlobalGoals Stilart“ startete am Ludwig Museum Koblenz, segelte über den Düsseldorfer Rheinhafen zum UNESCO-Hauptsitz in Paris. 2027 geht das Projekt im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung Deutschland-Holland weiter mit einer Kunst-Segelregatta von Duisburg nach Rotterdam.
Er wirkte als Herausgeber an zahlreichen Publikationen zur Kunst der „Neuen Wilden“ mit, die bei DuMont und anderen namhaften Verlagen erschienen. Zudem gab er die Künstlerzeitschrift „Malerei – Painting – Peinture“ heraus, für die er bekannte Künstler dazu gewann, sich über ihre Arbeit zu äußern.

Stefan Szczesny gründete 2020 in Saint-Tropez die „Szczesny Art Foundation“ (weitere Informationen: szczesnyartfoundation.com). Die gemeinnützige Stiftung, die der Vermittlung, dem Erhalt und der wissenschaftlichen Betreuung seines OEuvres dient, verfolgt das Ziel, in Saint-Tropez ein Museum für sein umfassendes Lebenswerk zu schaffen.
Zu Stefan Szczesnys wichtigsten Ausstellungen zählten unter anderem Retrospektiven im Rheinischen Landesmuseum Bonn, in der Kunsthalle Mannheim, der Kunsthalle Emden, der Kunsthalle Bremen und der Kunsthalle Köln, im Museum Linz, im Musée Malmaison in Cannes, im Palais des Papes in Avignon sowie in der Kunsthalle für Moderne Kunst in Sevilla. Zahllose Galerieausstellungen zeigten seine Werke in New York, London, Paris, Berlin, Zürich usw. Viele seiner Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Im Kunstfoyer der Lebensversicherung von 1871 werden regelmäßig öffentlich zugängliche Ausstellungen mit Werken renommierter Künstlerinnen und Künstler sowie vielversprechender Nachwuchstalente präsentiert. Informationen: www.kunst-im-foyer.de

Ausstellung: 16. September 2026 – Ende Februar 2027
Kunstfoyer der Lebensversicherung von 1871 a. G. München
Maximiliansplatz 5
80333 München
Öffnungszeiten: werktags von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Weitere Informationen:
Website: https://www.stefan-szczesny.com/
You Tube: https://www.youtube.com/@stefanszczesny

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Stefan Szczesny Farbe und Zeichnung im Licht des Südens
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Atlas Salt schließt Logistik-Pakt mit CN Rail: Hebel für Margen und Reichweite

Atlas Salt optimiert die Logistik für Great Atlantic Salt: Die Vereinbarung mit CN Rail könnte Lkw-Kosten senken, neue Absatzmärkte erschließen und die Wirtschaftlichkeit des Projekts deutlich stärken

BildIm Streusalzgeschäft entscheidet nicht die Lagerstätte allein über den Erfolg, sondern die Logistik bis zum Endkunden. Bei seinem gigantischen Great Atlantic Salt Project in Newfoundland stellt Atlas Salt (WKN A3C2CB) nun die Weichen neu: Eine strategische Vereinbarung mit dem nordamerikanischen Eisenbahngiganten CN Rail soll den teuren Lkw-Transport weitgehend durch eine effiziente Schienenanbindung ersetzen – ein Schritt, der das bestehende Logistikmodell gezielt optimiert.

Durch den direkten Zugriff auf CNs rund 20.000 Meilen umfassendes Class-I-Streckennetz erschließt sich für das Unternehmen der barrierefreie Zugang zu den absatzstarken Industriezentren im Landesinneren Ostkanadas und der USA. Vor der kommerziellen Umsetzung entsteht damit ein erheblicher Hebel für die Gesamtwirtschaftlichkeit, der die ursprünglichen Annahmen der Machbarkeitsstudie spürbar nach oben korrigieren könnte.

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Wie viel Vertrauen verdient eine Simulation?

Warum Entwickler Unsicherheiten kennen müssen, bevor virtuelle Modelle zur Entscheidungsgrundlage werden

BildEin Simulationsergebnis von 78 °C bei einer zulässigen Bauteiltemperatur von 80 °C sieht eindeutig aus. Doch ist das Bauteil damit tatsächlich sicher ausgelegt? Was passiert, wenn Verlustleistung, Materialkennwerte, Volumenstrom oder Wärmeübergang innerhalb ihrer realen Streuung variieren? Je stärker virtuelle Modelle Entwicklungsentscheidungen bestimmen, desto wichtiger wird eine bislang oft unterschätzte Frage: Wie belastbar ist das Ergebnis wirklich?

Die Aktualität zeigt sich auch in der Standardisierung. Im Februar 2026 veröffentlichte die NASA mit NASA-HDBK-7009B einen neuen Leitfaden für gute Modellierungs- und Simulationspraxis. Auch die ASME baut ihr Regelwerk zu Verification, Validation and Uncertainty Quantification (VVUQ) aus. Dahinter steht ein grundlegender Wandel: Nicht das möglichst präzise wirkende Simulationsergebnis entscheidet über die Qualität eines Modells, sondern dessen nachgewiesene Glaubwürdigkeit für den vorgesehenen Anwendungsfall.

Präzise gerechnet heißt nicht automatisch belastbar
„Das gefährlichste Simulationsergebnis ist nicht unbedingt ein falsches, sondern eines, das präzise aussieht und deshalb nicht mehr hinterfragt wird“, sagt Dipl.-Ing. (TU) Stefan Merkle, geschäftsführender Gesellschafter der Merkle CAE Solutions GmbH. „Erfahrung zeigt sich auch darin, zu erkennen, welche Annahmen ein Ergebnis dominieren und wo eine scheinbar komfortable Sicherheitsreserve plötzlich kritisch werden kann.“

Bei Multiphysics-Modellen gewinnt diese Frage zusätzlich an Bedeutung. Unsicherheiten können sich über mehrere physikalische Disziplinen fortpflanzen: Eine abweichende Verlustleistung verändert beispielsweise das Temperaturfeld, dieses beeinflusst Materialeigenschaften und thermische Dehnung, und damit schließlich Spannungen oder Verformungen.

Von 78 °C zur belastbaren Entscheidung
Für den Entwickler bedeutet das einen Perspektivwechsel. Statt lediglich einen Nominalwert zu berechnen, werden relevante Eingangsgrößen systematisch variiert. Parameter- und Sensitivitätsanalysen zeigen, ob beispielsweise Kühlmittelstrom, Kontaktwiderstand oder Verlustleistung das Ergebnis maßgeblich beeinflussen.
Aus der Aussage „78 °C“ wird damit eine technisch wesentlich wertvollere Information: Unter welchen Bedingungen hält das Konzept seine Grenze ein und wann nicht? Daraus können unmittelbar Entscheidungen entstehen: Kühlkanal ändern, Pumpenleistung anpassen, Toleranzen verschärfen, Material wechseln oder das vorhandene Design bewusst freigeben.

Mehr Simulation verlangt mehr Ingenieurwissen
Verification prüft, ob das mathematische Modell numerisch korrekt gelöst wird. Validation untersucht, wie gut es die reale Anwendung beschreibt. Uncertainty Quantification bewertet schließlich, wie Unsicherheiten der Eingangsgrößen und des Modells das Ergebnis beeinflussen. Genau diese Trennung wird wichtiger, wenn Simulation physische Versuche zunehmend ergänzt.
Dabei gilt: Ein komplexeres Modell ist nicht automatisch ein besseres Modell. Gerade bei gekoppelten Multiphysics-Simulationen entscheidet die fachgerechte Wahl von Randbedingungen, Materialmodellen, Kopplungsmethoden und sinnvollen Vereinfachungen über die Aussagekraft. Entscheidend ist nicht maximale Modellkomplexität, sondern ein Modell, dessen Genauigkeit und Grenzen für die konkrete Entwicklungsentscheidung bekannt sind.
Für Entwicklungsabteilungen ergibt sich daraus ein pragmatischer Ansatz: Erstens die Entscheidung definieren, die mit der Simulation getroffen werden soll. Zweitens die dafür relevanten Unsicherheiten und Einflussgrößen identifizieren. Drittens gezielt jene Größen durch Versuche absichern, die das Ergebnis tatsächlich dominieren. Simulation und physischer Test werden damit nicht als Alternativen betrachtet, sondern als iterativer Prozess: Messdaten validieren und verbessern das Modell; das Modell zeigt wiederum, welche Versuche den größten Erkenntnisgewinn liefern.

Genau dieser Abgleich zwischen virtuellem Modell und Realität ist entscheidend. In der Praxis von Merkle CAE werden Simulationsmethoden deshalb gezielt mit Versuchsdaten abgeglichen und weiterentwickelt. So entsteht aus einem Rechenergebnis eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Denn schlussendlich zählt nur eine Größe und zwar: „Ist mein Modell für genau die Entscheidung validiert, die ich damit treffen möchte?“

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Das Unternehmen Merkle CAE Solutions GmbH in Heidenheim wurde 1989 als Merkle & Partner GbR von Luft- und Raumfahrtingenieur Stefan Merkle gegründet. Merkle CAE Solutions GmbH zählt zu den ersten und führenden Dienstleistern für ingenieurwissenschaftliche Berechnungen und Simulationen in Deutschland. Am Hauptsitz Heidenheim und den Niederlassungen Homburg/Saar und Erfurt bearbeiten die ca. 50 Mitarbeiter jedes Jahr rund 500 Kundenprojekte aus den Kerngebieten Strukturanalyse, Strömungssimulation und virtuelle Produktentwicklung. Zum Kundenkreis zählen namhafte Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Automobilindustrie, der Konsumgüterindustrie und dem Schiffbau.

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