UN-Weltfriedenstag: FC Schalke 04 trifft junge Botschafter von „Fußball für Freundschaft“

Zum Thema „Wie Fußball die Welt voranbringt – für mehr Miteinander“ diskutierten anlässlich des UN-Weltfriedenstages am 21. September junge „F4“-Botschafterinnen und -Botschafter mit FC Schalke 04.

BildMoskau/Berlin/Gelsenkirchen, 21. September 2020 – Die virtuelle Diskussion ist Bestandteil des von der UNO zu ihrem 75. Gründungstag initiierten weltweiten Dialogs #UN75 zur Suche nach neuen Lösungen in der globalen Zusammenarbeit.

Anliegen der UN-Kampagne ist es, die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit zu lenken, Frieden und einvernehmliches Zusammenleben auf dem Wege des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses herbeizuführen. Das 2013 ins Leben gerufene internationale soziale Programm für Kinder „Fußball für Freundschaft“ trägt aktiv dazu bei, Barrieren und Vorurteile zwischen Ländern und Völkern zu überwinden. Die jungen Diskutantinnen und Diskutanten aus Indien, Sri Lanka und Pakistan äußerten eigene Ideen dazu, wie die Welt verbessert werden kann. Seitens des FC Schalke 04 nahmen an dem Online-Gespräch Omar Mascarell, Mannschaftskapitän der Bundesligamannschaft des Vereins, und Sebastian Buntkirchen, Geschäftsführer der Stiftung „Schalke hilft!“, teil.

„Ich liebe Fußball von Kindheit an. Ich möchte gern, dass dieses großartige Spiel für alle zugänglich ist, die sich mit und in ihm eine Zukunft aufbauen wollen. Fußball soll allen Menschen gleiche Möglichkeiten und Entwicklungschancen bieten, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrer Rasse, ihres sozialen Status und ihres Geschlechts. Die wichtigsten Prinzipien des Fußballs sind gleichzeitig die wichtigsten Grundlagen des Zusammenlebens der Menschheit. Das war besonders im Jahre 2020 spürbar, als die COVID-19 Pandemie Werten wie Anteilnahme und Mitgefühl einen ganz neuen Stellenwert zuwies“, erklärte der Kapitän von FC Schalke 04, Omar Mascarell.

„Ich nehme seit drei Jahren am Programm „Fußball für Freundschaft“ teil. Wir spielen hier nicht nur Fußball und betätigen uns auch nicht nur als Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten. Das ist nicht einmal das Wichtigste. Wir tauschen uns vielmehr aus, finden neue Freunde, teilen unsere Emotionen und kreieren neue Ideen. Wir lernen voneinander und zeigen am eigenen Beispiel, wie die Welt friedlich zusammenleben sollte und wie wichtig es ist, verlässliche Beziehungen aufzubauen und sich an wesentlichen Werten zu orientieren“, erzählt der 15-jährige Yousuf Moazzam aus Pakistan.

Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen des Dialogs werden an die Organisation der Vereinten Nationen weitergegeben.

Offizielle Quellen im Internet:
Fotos und Videos für die Medien: http://media.footballforfriendship.com
Webseite: https://www.gazprom-football.com/football-for-friendship/
Instagram: https://www.instagram.com/footballforfriendship/
Facebook: https://www.facebook.com/FootballForFriendship/
YouTube: https://www.youtube.com/user/FOOTBALL4FRIENDSHIP
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Football_for_Friendship
Twitter: https://twitter.com/f4fprogramme

Über Fußball für Freundschaft:
Das Internationale Sozialprojekt für Kinder „Fußball für Freundschaft“ besteht seit 2013. Es wird von Gazprom organisiert. In den vergangenen sieben Spielzeiten haben über 6.000 Kinder und Jugendliche aus 211 Ländern und Regionen an dem Programm teilgenommen. Mehr als fünf Millionen Menschen unterstützen das Projekt.

Jungen und Mädchen im Alter von 12 Jahren, darunter auch Kinder mit Behinderungen, nehmen als „Junge Spieler“ oder „Junge Journalisten“ an dem Projekt teil. „Junge Spieler“ repräsentieren verschiedene Länder und Kulturen. Sie beweisen, dass es nicht auf Nationalität, Geschlecht und körperliche Fähigkeiten ankommt, um ein Team zu sein. „Junge Journalisten“ berichten aus dem Internationalen Kinderpressezentrum über die „Fußball für Freundschaft“-Projekte. Alle ehemaligen Teilnehmer teilen ihre Erfahrungen auch später noch als „Junge Botschafter“ und treten für die universellen Werte ein, für die „Fußball für Freundschaft“ steht: Freundschaft, Gleichheit, Gerechtigkeit, Gesundheit, Frieden, Loyalität, Erfolg, Traditionen und Ehre.

„Fußball für Freundschaft“ wird von der FIFA, der UEFA, dem Internationalen Olympischen Komitee, den Fußballverbänden verschiedener Länder, gemeinnützigen Kinderstiftungen, berühmten Sportlern und den weltweit führenden Fußballclubs unterstützt. Zu den Sympathisanten gehören außerdem Spitzenathleten, Künstler und Politiker. Das Projekt erhielt bereits viele nationale und internationale Auszeichnungen in den Kategorien soziale Verantwortung, Sport und Kommunikation. Es hält außerdem den GUINNESS WORLD RECORDS® Titel für das Fußballtraining mit den meisten unterschiedlichen Spielernationalitäten.
Im Jahr 2020 findet das Projekt „Fußball für Freundschaft“ online statt. Auf einer speziellen digitalen Plattform kommen 10.000 Spieler aller Altersgruppen zusammen, um gemeinsam an Kinderfußballturnieren teilzunehmen, zu trainieren, in internationalen Teams zu spielen und ihre Lieblingssportart, Fußball, auszuüben, ohne das Zuhause verlassen zu müssen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AGT Communications Agency / International press center Football for Fiendship
Frau Victoria Elesina
Maroseyka str. 3/13
101990 Moscow
Deutschland

fon ..: +7 (495) 624 03 01
fax ..: +7 (495) 621 00 60
web ..: http://www.gazprom-football.com
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Football for Friendship ist ein jährlich stattfindendes internationales Sozialprojekt für Kinder, das von dem Unternehmen Gazprom organisiert wird. Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen die grundlegenden Werte zu vermitteln, für die der Fußball steht. Das Projekt wurde 2016 vom IABC (Internationaler Verband für Geschäftskommunikation) in der Kategorie soziale Unternehmensverantwortung mit dem Gold-Quill-Award gewürdigt. Der globale Betreiber des Programms ist die AGT Communications Group (Russland).

Pressekontakt:

KaiserCommunication GmbH
Frau Alexandra Ogneva
PSF 610365
10926 Berlin

fon ..: +49 (0) 30 845 20 00 0
web ..: http://www.kaisercommunication.de/
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Europa inmitten einer Pandemie – Kooperation oder Konfrontation?

Europa kann seine Interessen, etwa die Bekämpfung der Pandemie und die Ankurbelung der Wirtschaft, am besten durch internationale Kooperation mit Partnern wie China erreichen.

Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo hielt am 23. Juli in der Heimatstadt des verstorbenen früheren Präsidenten Nixon eine Rede, die verbreitet als die Erklärung eines neuen kalten Krieges verstanden wurde. In vielen Kommentaren wurde sie auf eine Stufe mit dem 8000 Wörter langen Telegramm, das der US-Diplomat George F. Kennan 1946 von Moskau aus versendete, gesetzt. Diese Ansicht wurde allerdings von zahlreichen Massenmedien in Frage gestellt. Der politische Kommentator der „Financial Times“ schrieb, dass China zwar höchst ambitionierte Ziele habe, aber keinesfalls so wie damals die Sowjetunion versuche, auf der ganzen Welt den Kapitalismus zu zerstören, und die entsprechende Behauptung Pompeos also nicht der Realität entspräche.

Der frühere Singapurer Diplomat und Experte für internationale Fragen Kishore Mahbubani erklärte kürzlich in einem Interview mit Tom Switzer von dem australischen Centre for Independent Studies (Zentrum für unabhängige Studien), dass China schon vor 10-20 Jahren vorausgesehen hat, dass der Aufstieg Chinas auf den Widerstand der USA stoßen würde, dass China aber „nicht so wie damals die Sowjetunion den Weg der Expansion mit harten Mitteln beschritt“. Heute haben die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen der in der Region Asien-Pazifik mit den USA befreundeten Staaten Japan, Südkorea, Australien, Philippinen und Thailand mit China einen größeren Anteil als ihre Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit den USA.

Tatsächlich liegt der Grund für die Unzufriedenheit der USA mit China mehr in dem Umstand, dass die Produktionskapazität der chinesischen Industrie ununterbrochen zunimmt und dadurch das Handelsdefizit zwischen den USA und China stetig vergrößert wird. Hinzukommt, dass sich China in dem von den USA begonnen Handelskrieg nicht einfach unterwirft – das hat den Zorn des weißen Hauses weiter verschärft. Die Kommentare von Beobachtern zeigen auf, dass die meisten Länder, einschließlich vieler Verbündeter der USA, nicht gewillt sind, sich an dem von Tag zu Tag hitzigeren Streit und der realen Konfrontation zu beteiligen. Anstatt eine Seite zu wählen, betätigt man sich lieber als Cheerleader – diese Beschreibung bildet die Realität der europäischen Länder vielleicht am ehesten ab.

In diesem Schachspiel zwischen China und den USA ist Europa unvermeidlich das hart umkämpfte Ziel beider Parteien. Dies stellt eine Prüfung der Klugheit der europäischen Politik dar, es ist aber auch eine Chance, den wirtschaftlichen Abschwung zu beenden, die Wirtschaft wieder aufleben zu lassen und nach Einigkeit zu streben. Die Vernunft sagt uns, dass Europa seine eigenen Interessen verteidigen sollte. Zwar hat die europäische Union früher ihre Position in der Beziehung zu China so festgelegt, dass China zwar ein Handlungs- und Kooperationspartner, aber ein wirtschaftlicher Gegner sowie systemischer Rivale ist. Aber wie von dem EU-Kommissar Thierry Breton gesagt: „Europa darf nicht zum Kriegsschauplatz der USA und China werden“.

Was sind die Interessen Europas? Daniel Gros, deutscher Ökonom und Direktor des Centre for European Policy Studies (Zentrum für europäische politische Studien) sagte in einem Interview mit der Deutschen Welle, dass sich die normalen europäischen Bürger jetzt am meisten darum Gedanken machen, wie sich die Einschränkungen zum Schutz vor der Pandemie später verändern werden, wie die wirtschaftliche Lage ist und ob ihre Arbeitsstelle gefährdet ist. Gemäß den Informationen von Gros wird es jetzt für eine lange Zeit die Kernaufgabe der europäischen Union sein, Pläne für die Rettung der Wirtschaft in Höhe von mehreren hundert Milliarden Euro aufzustellen. Kann Konfrontation diese Einnahmen bringen?

Gemäß den Daten der europäischen Kommission betrug der Umsatz im Handel zwischen Deutschland und China im Jahre 2019 täglich 1,5 Milliarden Euro. Ein am 23. Juni im deutschen „Handelsblatt“ erschienener Leitartikel stellt fest „Egal ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, der Wohlstand der deutschen Wirtschaft ist untrennbar mit dem Aufstieg Chinas verbunden“. Die Position Chinas als wichtiger Handelspartner Deutschlands kann nicht übersehen werden.

Tatsächlich ist das von Donald Trump geführte Weiße Haus unter der Strategie „America First“ („Amerika zuerst“) auch gegenüber Europa äußerst unfreundlich. Wie von dem deutschen Außenminister Heiko Maas festgestellt, hat sich die deutsch-amerikanische Beziehung trotz ihrer großen Bedeutung für Wirtschaft, Landesverteidigung und Sicherheit bereits so verschlechtert, dass sie nicht mehr zu ihrem früheren Zustand zurückkehren kann, ganz egal, ob Trump oder Biden ins weiße Haus zieht.

Dem heutigen Europa ist ein kalter Krieg nicht willkommen, es hofft auch nicht auf irgendeinen neuen kalten Krieg. Wenn man die Pandemie besiegen, die Wirtschaft wiederaufleben lassen, schnellstmöglich die frühere Prosperität wiederherstellen und die internationale Kooperation, die natürlich auch die Kooperation mit China einschließt, stärken will, dann gibt es nur einen einzigen Weg.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Time magazine LTD
Herr Jake Wood
6. Stock, Maoye Gebäude 15
610000 Chengdu
China

fon ..: 008618623547690
web ..: http://www.time.com
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Pressekontakt:

NVC Medien GMBH
Herr Matt Lee
19. Stock, Zentrum von Shenzhou 09
100102 Beijing

fon ..: 008613820091277

  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Die Zusammenarbeit zwischen Europa und China sollte den Eckstein des globalen Regierungssystems bilden

Die Kooperation zwischen China und Europa sorgt für gegenseitigen Vorteil, Antagonismus führt hingegen zu Schaden auf beiden Seiten – an Herrn Soros.

Vor kurzem beging George Soros seinen 90. Geburtstag. Vielleicht war sein Geburtstag erfüllt von Blumen und Glückwünschen, vielleicht hat er die Vorwürfe der Außenwelt nicht gehört. Alexander Soros, der Sohn von Herrn Soros und stellvertretender Vorsitzende der Open Society Foundations, schrieb in einem Artikel auf NBC News: „Mein Vater George Soros ist zum beliebtesten Angriffsziel von White Supremacists (Vertretern weißer Vorherrschaft) geworden.“ Im gleichen Artikel merkte Alexander Soros an, dass George Soros Ende Mai auf Facebook täglich 500.000 Mal angegriffen bzw. genannt wurde, auf Twitter 68.746 Mal. Dies übertraf deutlich die im Oktober 2018 gezählte Zahl von 38.326 (damals wurde er beschuldigt, eine Flüchtlingskarawane südlich der Grenzen finanziert zu haben). Ende Juli dieses Jahres behauptete der bekannte konservative Kolumnist der Chicago Tribune John Kass, Soros sei verantwortlich für die Unruhen in Chicago und anderen amerikanischen Städten.

Es ist selten, dass ein Geschäftsmann so von Kontroversen durchzogen ist wie Herr Soros, und dann noch häufig zum Kern verschiedener Verschwörungstheorien wird. Dieser Milliardär wird häufig als Finanzspekulant bezeichnet. Der ihm gehörende Quantum Fund erwirtschaftete innerhalb von fast 40 Jahren 35 Milliarden US-Dollar und stelle damit einen Rekord für Hedgefonds auf. Als genialer Finanzkapitalist hat er im Laufe seiner Karriere fast keine der Finanzkrisen ausgelassen, die er immer in ein mit großem Genuss gegessenes Kapitalfestmahl verwandeln konnte. Im September 1992 wurde er zu dem „Mann, der die Bank von England in den Ruin trieb“, indem er durch ein Baissegeschäft mit englischen Pfund einen Gewinn von 1 Milliarde Pfund machte und damit dem britischen Finanzministerium am 2. September einen Verlust von mehreren Milliarden Pfund Reserven bescherte. Als Konsequenz musste das britische Pfund aus dem europäischen Währungssystem austreten. Er wurde auch beschuldigt, die asiatische Finanzkrise von 1997 geplant zu haben – der damalige Premierminister von Malaysia, Mahathir Mohamad, kritisierte ihn als „schamloser Profiteur“. Während der amerikanischen Immobilienkrise verdiente er innerhalb von zwei Jahren ungefähr 1 Milliarde US-Dollar. Es lag auch an diesen blutdürstigen „Kriegserfolgen“, dass Soros den Namen „bester Währungsinvestor der Welt“ erhielt.

Natürlich ist Soros, wie allgemein bekannt, nicht nur ein scharfsinniger Geschäftsmann. Während der 80er und 90er Jahre des letzten Jahrhunderts verlegte er seinen Fokus nach und nach von der Verwaltung seiner Hedgefonds-Firma auf die sogenannte „Sache der globalen Menschenrechte“. 2017 belegte Soros auf der von Forbes herausgegebenen Liste der reichsten Menschen der Welt Platz 29. Er übertrug den Open Society Foundations 18 Milliarden US-Dollar (geschätzt 80% seines Vermögens). Auf seiner persönlichen Webseite erklärt er, dass er seine finanzielle Freiheit dazu nutzen will, die „hartnäckigsten Probleme“ der Welt zu bekämpfen. Die Open Society Foundations wurden schon häufig beschuldigt, in einigen Staaten Regimewechsel herbeiführen zu wollen. Soros selbst hat auch nicht geleugnet, beispielsweise folgende Aktivitäten finanziell unterstützt zu haben: Die 2004 in der Ukraine ausgebrochene „Orangene Revolution“ sowie die ukrainische Euromaidan-Bewegung von 2013. Außerdem beschuldigte der türkische Präsident Erdogan Soros, die Proteste gegen die türkische Regierung 2013 finanziert zu haben, und verbot die weitere Tätigkeit seiner Stiftungen. Seit 2015 sind die Open Society Foundations in Russland als unerwünschte Organisation klassifiziert. Der russische Generalstaatsanwalt erklärte in diesem Zusammenhang, die Organisation von Soros stelle eine Bedrohung für die verfassungsrechtlichen Grundlagen und die nationale Sicherheit dar. Sein Heimatland Ungarn wirft ihm außerdem vor, zu Immigration anzustiften, Nichtregierungsorganisationen zu finanzieren, die illegale Immigration unterstützen, und sich in die Innenpolitik Ungarns einzumischen. Am 20. Juni 2018 verabschiedete das ungarische Parlament eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Immigration, das „Stop-Soros-Gesetz“.

Soros und die von ihm gegründeten Open Society Foundations behaupten, sich für Toleranz und Offenheit einzusetzen. Dabei ist es grade Toleranz, die ihnen fehlt. Sie behaupten, sich für Demokratie einzusetzen, aber das von ihnen an den Tag gelegte Verhalten ist Willkür. Alle Staaten und Regierungen, die andere Wertvorstellungen als sie haben, wollen sie mit allen Mitteln verändern und stürzen. Die Open Society Foundations führen in mehr als 100 Staaten Projekte durch und verfügen über 37 regionale Büros. Zu jedem Ort, zu dem sie kommen, bringen sie nicht Frieden und Aufschwung, sondern Umsturz, Gewalt und Konflikt. Soros hat vielleicht nicht verstanden, dass es auf dieser Welt über 2000 Volksgruppen, über 200 Staaten und mehr als 10.000 Religionen (und religiöse Strömungen) gibt. Kann er die mit den Open Society Foundations alle umstürzen?

Der Einfluss der COVID-19-Pandemie wird immer noch größer und stärker. Die USA, Brasil und Indien haben sich zu den von dem Virus am härtesten betroffenen Gebieten entwickelt. Insgesamt haben sich in den USA bereits 2,89 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, fast 130.000 Amerikaner sind deswegen bereits verstorben. Die meisten Länder Europas und der Welt arbeiten hart daran, wieder einen gesellschaftlichen Normalzustand herzustellen. Was die Welt jetzt am meisten braucht ist Kooperation und Toleranz, nicht Vorwürfe und Konfrontation – aber Soros und seine Stiftung wollen das offenbar überhaupt erkennen. Im Februar diesen Jahres sagte er, dass Europa China nicht als potentiellen Partner, sondern als Bedrohung ansehen sollte, da die Werte des chinesischen Systems in direktem Gegensatz zu den Werten der EU stünden. Obwohl derartige Klischees in Europa bereits keinen Zuspruch mehr finden, müssen wir doch wachsam sein. Europa hat es noch nie an Konfrontation gemangelt, doch was haben diese Konfrontationen Europa gebracht?

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass China und Europa historisch gesehen eine unterschiedliche zivilisatorische Entwicklung durchlaufen haben und zur modernen politischen Zivilisation jeweils ihren eigenen Beitrag geleistet haben. Zum Beispiel trieb Westeuropa im Mittelalter zwei wichtige politische Innovationen voran: Das politische Repräsentativsystem und das Prinzip der Regierung durch den Herrscher auf der Grundlage von Konsens. Das alte China schuf ein System von zivilen Beamten, und wurde damit zum Urahnen des modernen Beamtensystems. Auch den bekannten europäischen Denkern Montesquieu und Hegel fehlte es nicht an Bewunderung für das politische Denken und das System des alten Chinas.

Die Welt hat sich geändert, eine solche unipolare Welt existiert nicht länger. Dem von der COVID-19-Pandemie heimgesuchten Europa sowie der europäischen Union ist bewusst geworden, welche Schwächen sie in der globalen Lieferkette und der internationalen Ordnung haben. Europa muss tatsächlich seine Beziehung zu China überdenken, aber anders, als Soros es will. Tatsächlich hat Europa, wenn es seine Beziehung zu den USA und zu China ausgleicht und keine Schachfigur der USA ist, auf der internationalen Bühne mehr strategische Optionen. Die EU braucht China als Partner und Markt. China braucht starke Verbündete und wirtschaftliche Partner auch außerhalb Asiens, dafür ist Europa zweifellos einer der wichtigsten Kandidaten. Wie von Dr. Christoph Meißelbach (Politikwissenschaftliche Fakultät der Technischen Universität Dresden, Deutschland) festgestellt, ist die Globalisierung vielleicht bereits an einem wichtigen Scheideweg angekommen. Die gegenseitige Abhängigkeit in der globalen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bietet für alle beteiligten Staaten großes Potenzial. Doch wie die COVID-19-Pandemie gezeigt hat, bringt dieses Potential auch fatale Schwachpunkte mit sich. Einerseits führt es zu Unilateralismus, Protektionismus und Populismus. Andererseits bieten globale Migration sowie der Fluss von Kapital und Informationen neue Wege für die nationale Wirtschaft, Wohlfahrt, kulturelle Identifikation und Wertesysteme. In Bezug auf globale Politik und regionale Kooperation haben China und Europa zu viele gemeinsame Interessen. China und Europa hoffen beide, in der globalen Politik das Prinzip des Multilateralismus aufrechtzuerhalten, anstatt unilateral durch Sanktionen zu agieren. China und Europa sollten zusammenarbeiten, China und Europa müssen auch zusammenarbeiten. Die Mission dieser Zusammenarbeit ist es gerade, mit der Veränderung der Welt umzugehen. Wie wir alle wissen, liegt der Grund des Rückzugs der USA aus der Gruppe darin, dass die USA nach den Regeln dieser Gruppe nicht machen können, was sie wollen.

Im Gerüst der globalen Politik existieren einige Probleme. Es muss verbessert und perfektioniert werden, anstatt zerstört zu werden. In jedem Fall ist die multilaterale und international Kooperation die einzige richtige Wahl. Internationale Kooperation ist nicht nur wesentlich für zukünftiges wirtschaftliches Wachstum, Fortschritt und Wohlstand, sondern auch für den Umgang mit Pandemien, Terrorismus und Klimawandel von höchster Bedeutung. Die gegenseitige Abhängigkeit der globalen Politik, Informationen und Wirtschaft ist nicht nur eine Hoffnung, sondern eine Realität. Deswegen müssen die politischen Eliten der europäischen Länder und der europäischen Union hart daran arbeiten, die korrekte Antwort auf die Frage zu finden, wie die Beziehung mit China gestaltet werden soll und wie mit dem Konflikt der beiden Großmächte China und USA umgegangen werden soll.

Schließlich müssen Herrn Soros noch verspätete Geburtstagsgrüße übermittelt werden. Die europäische Union wird letzten Endes nicht den von ihm erhofften Weg der Konfrontation gehen. Er wird schließlich enttäuscht sein.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Time magazine LTD
Herr Jake Wood
6. Stock, Maoye Gebäude 15
610000 Chengdu
China

fon ..: 008618623547690
web ..: http://www.time.com
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Pressekontakt:

NVC Medien GMBH
Herr Matt Lee
19. Stock, Zentrum von Shenzhou 09
100102 Beijing

fon ..: 008613820091277

  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt