Agenda 2011-2012: Mindestlohn – die Schwäche der Tarifpolitik

In Frankreich wurde der gesetzliche Mindestlohn 1950 eingeführt, Großbritannien ist uns 15 Jahre voraus. Dort hat man, wie in weiteren 20 EU-Staaten, den Mindestlohn als unterste Tarifbasis eingeführt

BildLehrte, 17.08.2017. Nach jahrelangen Debatten wurde der Mindestlohn 1975 in Deutschland eingeführt, der in den anderen EU-Staaten zwischen gut einem und 11,50 Euro liegt. Die Tarifhoheit liegt in Deutschland in den Händen von Gewerkschaften und Unternehmen, in die sich die Politik gemäß Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes, nicht einmischen kann. „Da mischen wir uns nicht ein, das ist Sache der Tarifpartner“, ist die Alibireaktion der Politik.

Dieses „nicht einmischen“ hat dazu geführt, dass in Deutschland der Mindestlohn erst sehr spät eingeführt wurde. Die Bundesregierung hat zugelassen, dass sich Deutschland zum Niedriglohnland Nummer 1 in der EU entwickelt hat. Sie entzieht sich dadurch jeder Kritik. Gefühlt haben sich Gewerkschaften den Interessen von Unternehmen gebeugt, ein niedriges Lohnniveau in Deutschland beizubehalten. Beide Seiten tragen der Entwicklung von Inflationsraten keine Rechnung.

Die Bundesregierung legt bei der Planung des jeweiligen Bundeshaushalts eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts, von z. B. 2 % zugrunde. Gemessen am BIP von rund 3.332 Mrd. Euro sind das 33,3 Mrd. Euro. Die Inflationsrate von 2 %, müsste dem entsprechend,. bei den Tarifverhandlungen auch zugrunde gelegt werden. Also: 2 % Inflationskosten plus der üblichen Gehaltserhöhungen. Für die Tarifpartner würde das bedeuten, dass Lohnverhandlungen auf der 2 %-Basis stattfinden. Für Unternehmen noch ein gutes Geschäft. Sie fangen damit Material-Rohstoffkosten auf, können Renditen verbessern und einen Teil der Lohnerhöhungen auffangen.

Bei Gewerkschaften und Unternehmen ist nicht erkennbar, dass sie eine deutliche Erhöhung der Löhne ins Auge fassen. Sie sollten sich damit auseinandersetzen, dass bis 2040 rund 20 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen (Arbeit 4.0). Dadurch wird die Zahl der Hartz IV Empfänger gleitend auf rund 27 Mio. Personen übergehen und langfristig die Zahl der Rentner auf 45 Millionen Personen erhöhen. Künstliche Intelligenz, Computer, Roboter sind für die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich.

Die Tarifpartner sollten die hohen Kosten der Arbeitslosigkeit, wie z. B. den Wegfall von 50 % Arbeitgeberzuschüssen bei Löhnen und Gehältern, sowie bei Arbeitnehmern von 50 % auf Sozialabgaben und Lohnsteuern, ausgleichen. Dazu bietet sich die Umlage dieser Kosten auf Roboterstunden an. Die deutsche Automobilbranche hat die rechtzeitige Umstellung auf Elektrofahrzeuge verschlafen, die Konkurrenz ist ihr weit voraus. Einen solchen Fehler sollten die Tarifpartner nicht wiederholen, sondern mit der Politik Strukturreformen planen und umsetzen.

Die Regierung steht vor großen innen- und außenpolitischen Herausforderungen, die großes Geld kosten werden. Sie hat die Schuldenkrise nicht überwunden und hohe Einnahmenverluste in Kauf genommen. Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel 2.092 Mrd. Euro mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Das ist ein durchschnittliches Gewohnheitsrecht von 50 Mrd. Euro Schulden pro Jahr. In den letzten 5 Jahren kam es zu fast 100 Mrd. Euro Steuermehreinnahmen. Diese befinden sich auf keinem Konto, sondern wurden für die Schwarze null und Mehrausgaben des Staates verwendet.

Im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit im Internet ein Sanierungskonzept zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Zur Überwindung der Schuldenkrise und Einnahmenverluste plädiert Agenda 2011-2012 dafür, dass alle Gesellschaftsschichten, insbesondere Besserverdiener, Reiche, Dienstleister und Produzenten, angemessen an den Staatskosten beteiligt werden.

Dieter Neumann

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Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegründet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der Öffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizitätsgründen in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.

Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: „Die Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten, Dienstleister (65 % vom BIP) und Produzenten (35 % vom BIP) an den Staatskosten überwunden.“

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Tatort Kirche – Autobiografie über die Auswirkungen von Missbrauch auf das Leben

Kurt Bauer erzählt in „Tatort Kirche“ von seinen Qualen, die er als Missbrauchsopfer in einem kirchlichen Internat erlitt und welche Folgen dieses Trauma für sein weiteres Leben hat.

BildBis heute macht die Kirche immer wieder Schlagzeilen wegen Missbrauchsanschuldigungen. Die Autobiografie „Tatort Kirche“ wurde von Kurt Bauer niedergeschrieben. Dieser wurde in seiner Jugend, während seiner Zeit als Zögling in einem Franziskaner-Internat, selbst zum Opfer von Missbrauch in der Kirche. Seine Eltern hatten ihn mit guten Absichten in das Internat geschickt, um ihrem Sohn dort eine fundierte schulische Ausbildung zu ermöglichen. Die Zeit im Internat gestaltete sich für den Jungen jedoch als Opfer eines gewalttätigen und perversen Paters zum Alptraum. Er wurde mehrfach sexuell missbraucht und niedergeschlagen. Bauer offenbart in einem sensibel geschriebenen Buch, wie diese Erfahrungen zur Selbstentfremdung und anderen persönlichen Entwicklungsstörungen, zu Bewusstseinslöchern, Blockaden in seiner Wahrnehmung und in seinem Denken geführt haben und sein ganzes Leben negativ beeinflussen.

Die Leser erfahren in „Tatort Kirche“ von Kurt Bauer, dass dieser Zustand für ihn zu Beginn ganz normal war. Er kannte nichts anderes und war für viele Jahre nicht in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen. Erst als sein Leben förmlich auseinanderbricht und er kurz vorm Selbstmord steht, wird ihm klar, dass er dringend Hilfe braucht. In einer erschütternden Lektüre erlaubt er den Lesern in „Tatort Kirche“ einen Einblick in seinen Weg aus den Qualen und dem seelischen Elend. Er offenbart, wie er nach und nach Auswege aus seiner deprimierenden Seelenlage findet und sein Leben Schritt für Schritt zurückgewinnt. Sein Weg führt ihn auf den Heiligen Berg Athos, auf dem er, nach jahrelangem Suchen und Ringen, eine spirituelle Neuausrichtung erfährt. Kurt Bauers Buch ist eine bewegende und ehrliche Autobiografie, sie ermöglicht das Verstehen von sexuellem Missbrauch und seinen Folgen für das Leben.

„Tatort Kirche“ von Kurt Bauer ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7469-4389-3 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

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Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

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Altersarmut? Nein Danke! – Auswege aus der unzureichenden Altersabsicherung

Uwe Riegels Ratgeber „Altersarmut? Nein Danke!“ ist ein Muss für alle, die einen Teil der Altersvorsorge in die eigenen Hände nehmen wollen.

BildBereits vor über einem Jahrzehnt machten sich immer mehr Deutsche Gedanken über finanzielle Probleme im Alter. Mit der staatlichen Rente sah es schon eine Weile nicht mehr so gut aus. Eine immer älter werdende Gesellschaft mit immer weniger Nachwuchs ist keine gute Grundlage für das veraltete System. Mittlerweile scheint es in Deutschland immer noch keinen Ausweg aus der unzureichenden Altersabsicherung zu geben. Immer mehr Menschen ist es klar, dass sie ihren Wohlstand im Alter selbst in die Hände nehmen müssen. Doch kaum jemand hat genug Wissen, um dies selbstsicher anzugreifen. Das sinkende Rentenniveau, kaum merkliche Zinsen und steigende Mieten erhöhen auf jeden Fall die Gefahr der Altersarmut. Auch die so dringend benötigte zusätzliche private Vorsorge scheint kaum Abhilfe zu leisten. Welche Schritte sollte man unternehmen, um die Altersvorsorge in die eigenen Hände zu nehmen und Altersarmut zu vermeiden?

Der Ratgeber „Altersarmut? Nein Danke!“ von Uwe Riegel will genau auf diese Frage eine hilfreiche und vor allem praktisch anwendbare Antwort liefern. Der Autor liefert seinen Lesern eine Alternative zu den momentan einschlägigen Angeboten, die entweder nicht renditestark oder zu kompliziert, zu riskant und deshalb ungeeignet für eine nachhaltige Altersvorsorge sind.
Die hier aufgezeigte Alternative verfolgt einen ganzheitlichen, auf die Altersvorsorge ausgerichteten Ansatz. Es steht darin die sichere und erfolgreiche Steigerung der Erträge aus dem Aktienbesitz im Mittelpunkt. Schrittweise werden einfach anwendbare Methoden und Denkweisen vorgestellt, die es auch Laien ohne spezielle Vorkenntnisse und ohne großen Kapitalstock erlauben, mit Aktien nachhaltige und sichere Erträge zu erzielen und so eine eigenverantwortliche private Altersvorsorge aufzubauen.

„Altersarmut? Nein Danke!“ von Uwe Riegel ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-7626-9 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

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