Arbeitszeugnis: Das neue Problem

Es sind immer mehr Zeugnisse mit gleichlautendem Beurteilungstext im Umlauf, die mit Softwareprogrammen erstellt wurden. Auch wenn sie guten Noten entsprechen, sind sie bei Bewerbungen nutzlos.

BildGerade diejenigen, die ein gutes Arbeitszeugnis zu erwarten haben, sollten ihr Zeugnis besonders kritisch unter die Lupe nehmen. Klingt widersinnig? Ist es aber keineswegs. Denn ein gutes Zeugnis muss vom Leser auch geglaubt werden. Kann dieser aber den Text schon auswendig mitbeten, weil er ihn ständig auf dem Tisch hat, wird dies wohl kaum der Fall sein.

Dass Arbeitgeber immer häufiger Zeugnissoftware einsetzen, ist verständlich. Werben doch die Anbieter damit, dass mit ihren Programmen rechtssichere Arbeitszeugnisse innerhalb nur weniger Minuten ausgefertigt und dadurch enorme Kosten eingespart werden können. Doch für die Arbeitnehmer ist dies ein großes Problem. Sie erhalten 08/15-Zeugnisse, die zwar gute Beurteilungen enthalten, doch trotzdem keine guten Zeugnisse sind. Denn eine lieblose Aneinanderreihung von standardisierten Textbausteinen, die keinerlei konkreten Bezug zu der ausgeübten Tätigkeit aufweisen, wird den Leser nicht von einer sehr guten Leistung und einem vorbildlichen Verhalten überzeugen.

Besonders perfide ist, dass Arbeitnehmer selbst kaum erkennen können, ob ihr Zeugnis mit gleichlautendem Beurteilungspart zig-tausendfach im Umlauf ist. Daher rät Verena Janßen, Inhaberin der VEJA-Zeugnisberatung, besonders den Fach- und Führungskräften, ihr Zeugnis von einem Fchmann prüfen zu lassen und es gegebenenfalls zu reklamieren. Denn laut Rechtsprechung haben Mitarbeiter Anspruch auf eine individuell auf sie zugeschnittene Beurteilung. (ArbG Berlin, Az.: 84 Ca 17498/03)

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

VEJA-Zeugnisberatung
Frau Verena Janßen
Kerschensteinerstr. 19
21073 Hamburg
Deutschland

fon ..: 040 – 607 945 78
fax ..: 040 – 607 945 80
web ..: http://www.zeugnisberatung.de
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Die VEJA-Zeugnisberatung ist Deutschlands erster Interpretations- und Beratungsservice zum Thema Arbeitszeugnis. Seit 21 Jahren erstellt die Betriebswirtin Verena Janßen für Fach- und Führungskräfte aller Branchen und Berufe Gutachten zu deren Arbeitszeugnissen. Sie hat verschiedene Ratgeber in diesem Themengebiet veröffentlicht und weist Personalfachleute in Seminaren sowie Inhouse-Schulungen in die Geheimnisse der Zeugnissprache ein.

Dies Pressemitteilung dürfen Sie – auch in gekürzter Form – mit Quelllink auf www.zeugnisberatung.de auf Ihrer Website kostenlos verwendet werden.

Pressekontakt:

VEJA-Zeugnisberatung
Frau Verena Janßen
Kerschensteinerstr. 19
21073 Hamburg

fon ..: 040 – 607 945 78
web ..: http://www.zeugnisberatung.de
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt


Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.

  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

No Comments yet

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Sorry, the comment form is closed at this time.