Wolters Kluwer Health: Das notwendige Mehr an Behandlungsqualität und klinischer Effektivität

Ein Plädoyer für klinische Entscheidungsunterstützung von Peter Bonis*

BildWo sehen Ärzte heute ihre größten Herausforderungen? Das Meinungsbild ist eindeutig: Eine wachsende Arbeitsbelastung und steigenden Zeitdruck mit ihrem eigenen Anspruch an höchste Versorgungsqualität zu vereinbaren. Wie können Mediziner unterstützt werden, rasch eine präzise Diagnose nach dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft zu erstellen und eine angemessene Therapie festzulegen? Eine Antwort bietet die Informationstechnologie, insbesondere IT-Systeme zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung (Clinical Decision Support, CDS).

„CDS“ umfasst ein breites Spektrum in der Form, dass es von verschiedenen Anwendern ganz unterschiedlich genutzt wird. Vordergründig kann man CDS als eine passive Informations- bzw. Wissensressource verstehen. Anspruchsvolle Anwender erkennen in CDS ein komplexes interaktives Werkzeug im klinischen Workflow, das ihnen mit evidenzbasierten Informationen bei ihren Entscheidungen bezüglich Diagnose, Therapiestellung und Medikation zur Seite steht. So erhalten Mediziner schnell und unkompliziert präzise, aussagestarke Auskünfte wann und wo immer sie diese benötigen, sprich am Point of Care.

Schwankungsbreiten in der Versorgung

CDS verdankt seine rasch zunehmende Verbreitung dem klinischen Bedarf, dem wirtschaftlichen Druck auf die Leistungserbringer und der technologischen Weiterentwicklung. Die Verringerung der starken Varianz in der Patientenversorgung trägt darüber hinaus zur Durchsetzung von CDS bei. Die Therapie sollte nicht davon abhängen, welchem Arzt man seine Behandlung anvertraut – insbesondere, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse eine spezifische Option untermauern.

Es gibt komplexe Gründe für Unterschiede in der Therapie. So stellt sich die Frage, wie sich Evidenz in die klinische Praxis integrieren lässt. Welche Voraussetzungen müssen hierzu erfüllt werden? Die erforderlichen Informationen zu einem Patienten müssen verfügbar sein, der Arzt muss die zeitgemäße Therapie für die Erkrankung kennen und vom Patienten ist Therapieadhärenz gefordert. Leider gibt es bei allen drei Aspekten Fallstricke. IT kann jedoch einen wichtigen Beitrag leisten, insbesondere hinsichtlich der Unterstützung des Arztes die bestmögliche Entscheidung für den Patienten zu treffen.

Exponentieller Anstieg des medizinischen Wissens

Ein weiterer wichtiger Trend pro-CDS ist die enorme Zunahme des Wissens in der Medizin. Laut einer Studie (1) verdoppelte sich zum Stand von 1950 das medizinische Wissen alle 50 Jahre; 1980 betrug diese Frist sieben, 2010 nur noch 3,5 Jahre. Im Jahr 2020 wird das medizinische Wissen innerhalb von 73 Tagen auf das Doppelte anwachsen.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse führen zu neuen Medikamenten, Therapien und diagnostischen Tests. Die Herausforderung für die Ärzte ist, dass sie stetig ihre Kenntnisse auf den neuen Stand bringen müssen, um ihre Patienten zum jeweils aktuellen Stand der Medizin zu behandeln. Diese Wissenszufuhr ist jedoch für sie kaum zu handhaben – und der wiederholte Einsatz neuer Optionen für deren gesicherte Nutzung im Alltag noch viel weniger.
Zur Komplexität trägt ferner bei, dass die zunehmende Digitalisierung zusätzliche Informationsquellen eröffnet, die sich analysieren und ggf. für die Entscheidungsfindung bereitstellen lassen. Die Aussicht, dass Therapieempfehlungen künftig personalisiert werden können, birgt große Vorteile, sie vergrößert jedoch das kaum für Ärzte umsetzbare Informationsvolumen weiter.

Höhere Patientensicherheit

Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass etwa in zwei von drei Untersuchungen eine klinische Frage aufgeworfen wird, die aber nur in ca. 40% der Fälle routinemäßig beantwortet werden kann. Wenn alle Fragen beantwortet würden, könnten sich fünf bis acht Entscheidungen im Patientenmanagement pro Tag verändern. Sollten wir nicht im Interesse der Patienten mehr tun, um diese lebensverändernden Antworten zu erhalten? Der Einsatz von Systemen zur klinischen Entscheidungsunterstützung bietet hier Verbesserung – ebenso wie bei der Vermeidung von Medikationsfehlern und bei der Verringerung nicht indizierter regionaler Therapievarianz.

Unterstützend für den Arzt, nicht seine Arbeit ersetzend

Bedrohen CDS-Systeme den Arbeitsplatz von Ärzten? Die Antwort auf diese Frage ist ein kategorisches „Nein“. Der Schlüssel zum Erfolg von CDS ist, das sie „smart“ zu sein hat: Die benötigte Information muss sich nahtlos in den Workflow des Arztes integrieren und seinen Entscheidungsprozess unterstützen – nicht ersetzen.

Die Gefahr einer „Rezeptbuch-Medizin“ sehe ich nicht. Ziehen wir einen Vergleich zur Luftfahrt; dort hat die automationsgestützte Absicherung von Abläufen einen wichtigen Beitrag zur enormen Reduktion der Risiken geleistet – ohne die Piloten zu ersetzen. Außerdem dürfen wir nicht vergessen: ein CDS-System wie UpToDate wird von Menschen, weltweit anerkannte Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet, redaktionell betreut. So werten mehr als 6.300 Spezialisten aus aller Welt medizinische Literatur kritisch aus, um Zusammenfassungen in einem gut durchsuchbaren Format zu erstellen. Das Redaktionsteam von UpToDate setzt Studien in Relation zu bereits bekanntem Wissen und prüft sie auf Relevanz. Die resultierenden Inhalte werden mit evidenzbasierten Empfehlungen klinischer Experten verknüpft.

Zielvorgabe „Clinical Effectiveness“

Die Definition von „Clinical Effectiveness“ oder klinische Effektivität lautet: Bestes Wissen, abgeleitet aus Forschung und klinischer Erfahrung, soll unter Berücksichtigung von Patientenwünschen Anwendung finden, um optimierte Prozesse und Behandlungsergebnisse zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die richtige Information für den richtigen Mitarbeiter zur rechten Zeit im klinischen Workflow zur Verfügung gestellt werden – und genau das leisten CDS-Systeme.

*Peter Bonis ist Chief Medical Officer, Wolters Kluwer Health, Clinical Effectiveness

(1) Densen P. Challenges and Opportunities Facing Medical Education. Transactions of the American Clinical and Climatological Association. 2011;122:48-58.

Zusätzliche Informationen unter www.uptodate.com

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Wolters Kluwer erzielte 2015 einen Jahresumsatz von 4,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit Sitz in Alphen aan den Rijn (Niederlande) betreut Kunden in über 180 Ländern und beschäftigt weltweit 19.000 Mitarbeiter/-innen.

Die Aktien von Wolters Kluwer werden an der Euronext-Börse in Amsterdam (WKL) gehandelt und sind im AEX Index und im Euronext 100 Index gelistet. In den USA wird die Aktie in Form eines Sponsored Level 1 American Depositary Receipt Programms auf dem Over-the-Counter-Markt (WTKWY) gehandelt.

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Fit durch die kalte Jahreszeit

Unsere Nachbarn im hohen Norden zeigen wie es tatsächlich geht, bei Eiseskälte fit zu bleiben.

BildWenn die Temperaturen sinken, der erste Schnee fällt und wieder Eis von den Autoscheiben gekratzt werden muss, sind die Zeitungen und Magazine voll mit Tipps, wie man fit und gesund durch die kalte Jahreszeit kommt. Die Empfehlungen reichen von mehr Obstkonsum bis hin zur Grippeimpfung beim Hausarzt. Trotzdem erwischt es jedes Jahr aufs Neue viele unter uns: der eine schnäuzt, der andere hustet und der nächste liegt mit Fieber im Bett. Die einzigen, die sich wahrlich auf die Grippewelle freuen, sind, so möchte man glauben, die Ärzte und Apotheken im Land.

Wenn man nun tatsächlich jedes Jahr von Erkältungen geplagt und ein Opfer der Influenza wird, liegt dies vermutlich an einem angekratzten Immunsystem und schlechten Abwehrkräften. Wie man sein Immunsystem das ganze Jahr über trainiert und Abwehrkräfte am effektivsten stärkt, zeigen die Skandinavier. Und die müssen es bei den viel kälteren, schneereicheren und längeren Wintern einfach am besten wissen! Sie schlagen der Influenza nämlich mit dem Saunieren und Baden ein Schnippchen. Nicht dass ein einziger Gang in das Badefass, das heiße Bad in der Holzbadewanne oder die Dampfsauna ausreichen würde, gestärkt in die Wintersaison zu gehen. Nein – ganz wichtig ist hierbei die Regelmäßigkeit und zwar das ganze Jahr über. Die Temperaturunterschiede, auf die sich der Körper beim Baden und Saunieren einstellen muss, bereiten ihn genauso auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vor. Der Heiß-Kalt-Effekt beim Saunieren fordert den Körper heraus, die „Betriebstemperatur“ von 37 Grad zu halten, durch Schwitzen zum Beispiel.

Durch Schwitzen gelingt es unserem System, auch bei 80 oder 100 Grad Saunatemperatur trotzdem auf Normalbetrieb zu laufen. Man gaukelt dem Körper im Prinzip eine Krankheit bzw. Fieber vor. Je öfter und regelmäßiger man nun sauniert, desto besser wird der Körper auf die Ausnahmesituationen im Winter trainiert. Zudem wird der Kreislauf dabei in Schwung gebracht und der Stoffwechsel angeregt. Alles schön und gut – doch regelmäßiges Baden und Saunieren in dafür vorgesehenen Einrichtungen kostet jede Menge Zeit und Geld. Auch hier haben die Skandinavier wieder die beste Lösung: eine Sauna oder ein Badefass im eigenen Keller oder Garten ist dort nichts Ungewöhnliches und gehört praktisch zu jedem Einfamilienhaus ganz einfach dazu. In den letzten Jahren konnte man die erhöhte Nachfrage nach einer eigenen Sauna oder einem eigenen Badefass auch hierzu Lande deutlich wahrnehmen. Einen Experten im deutschsprachigen Raum finden Interessierte unter: badezuber.isidor.eu.

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Die Isidor GmbH & Co. KG hat Ihren Hauptsitz am Rande Berlins in der schönen Stadt Brandenburg an der Havel. 59 Mitarbeiter arbeiten in unserer Holzproduktions,- Holzbearbeitungsstätte, in unserer Lager- und Versandstätte mit einem eigenen Fuhrpark, in unserem Premium-Kundenservice oder in der Produktentwicklung.

Auf insgesamt 19.220 m² entstehen ausgehend von ungehobeltem Brett- und Balkenholz versandfertig unsere exklusiven und ganz besonderen Naturprodukte für Sie.

Wir sind Ihr Spezialst für ganz besondere Outdoorartikel aus dem Naturbaustoff Holz und hier speziell für die Bereiche Spieltürme/Spielhäuser, Grillkotas, Fasssaunen und Badezuber.
Hauptziel ist eine ständige Weiterentwicklung unserer Premiumartikel. Dies geschieht in engem Kontakt zu Ihnen, zu unseren besonderen Kunden.

Wir bieten unsere Artikel europaweit an und erzielten dabei 2014 ca. 40% unseres Umsatzes in Österreich, der Schweiz, Polen und Großbritannien.

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Radware übernimmt Seculert

Noch mehr Sicherheit für Rechenzentren durch automatisierte Analyse von Bedrohungen

Radware (NASDAQ: RDWR) hat Seculert übernommen, einen Spezialisten für Cloud-basierte Sicherheitslösungen zum Schutz von Unternehmensnetzen vor Einbrüchen und Datendiebstahl.

Durch die Akquisition von Seculert kann das Attack Mitigation System von Radware auf umfassende Machine-Learning-Technologien und fortschrittliche Tools zur Datenanalyse zugreifen. Damit ergänzt Radware seine Fähigkeit zur Analyse von Angriffen um die zur umfassenden Erkennung und Analyse von Bedrohungen. Auf Basis einer Big-Data-Plattform analysiert die Lösung von Seculert das Verhalten von Netzwerkverkehr; sie ist selbstlernend und ermöglicht eine sehr frühzeitige Erkennung von und Reaktion auf Bedrohungen. Aufgrund ihrer Langzeitanalyse des Netzwerks ist sie in der Lage, auch langsame Angriffe mit geringen Datenvolumina zu erkennen.

„Die Übernahme von Seculert ermöglicht uns die Ausweitung unserer Kernkompetenz über die reine Analyse von Angriffen hinaus“, sagt Georgeta Toth, Regional Director DACH bei Radware. „Die umfassende Threat-Analyse von Seculert ermöglicht eine Panoramaansicht der Bedrohungslage von Rechenzentren. Neben der Bekämpfung von Angriffen in Real- oder Near-Time können wir nun auch niedervolumige und Stealth-Attacken zuverlässig erkennen und abwehren.“

Über Radware

Radware (NASDAQ: RDWR) ist ein weltweit führender Lösungsanbieter im Bereich Anwendungsbereitstellung und Cybersicherheit für virtuelle, cloudbasierte und softwaredefinierte Rechenzentren. Das preisgekrönte Portfolio des Unternehmens sorgt für eine zuverlässige Quality of Service unternehmenskritischer Anwendungen bei maximaler IT-Effizienz.

Mehr als 10.000 Enterprise- und Carrier-Kunden weltweit profitieren von Radware-Lösungen zur schnellen Anpassung an Marktentwicklungen, Aufrechterhaltung der Business Continuity und Maximierung der Produktivität bei geringen Kosten. Weitere Informationen finden Sie unter www.radware.com sowie unter Facebook, Google+, LinkedIn, das Radware-Blog, SlideShare, Twitter, YouTube, Radware Connect (App für iPhone) und das Radware-Sicherheitscenter unter DDoSWarriors.com, das umfassende Analysen zu Strategien, Trends und Bedrohungen bei DDoS-Angriffen bereitstellt.

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