Hamburg – Das Ebook „Geheimnis? Vom Volkshochschüler zum Millionär“, nach zwei Wochen bereits Nr. 1 Bestseller

Ralf Schütt, „unabhängiger Finanzberater“ und Experte für „Baufinanzierung Hamburg“ schildert den Erfolgsweg seines Kunden, genannt „Tim“, vom normalen Angestellten zum normalen angestellten Millionär

BildDas Kindle Buch, „Geheimnis? Vom Volkshochschüler zum Millionär“, erreichte 15 Tage nach Vorveröffentlichung den Status Nr. 1 Amazon Bestseller und ist ab sofort erhältlich.

„Tim wollte am Anfang lediglich innerhalb der nächsten zehn Jahre ein Haus bauen oder kaufen, wie viele Deutsche“ so Ralf Schütt, Coach, Trainer, Sprecher und „unabhängiger Finanzberater“.

„Daraufhin schmiedeten Tim und ich einen Plan und setzten diesen – Schritt für Schritt – in den letzten 15 Jahren erfolgreich in die Tat um!“
Ergebnis: Tim konnte sein Haus bereits fünf Jahre früher als geplant erwerben und „nebenbei“ ein stattliches Vermögen aufbauen. Tim, heute verheiratet, zwei Kinder, war und ist noch heute ein ganz normaler Angestellter mit einem ganz normalen Gehalt.

Das Finanz-Tage-Buch schildert in leicht verständlichen Worten, unterhaltsam und kurzweilig die Höhen und Tiefen der mehr als fünfzehnjährigen Zusammenarbeit.

Das Ebook entwickelte sich in der Vorveröffentlichungsphase vom reinen „Textbuch“ zu einem „interaktiven“ und einfach anwendbaren praktischen Ratgeber mit über 50 Videos – Mitschnitten aus mehr als 100 gehaltenen Seminaren. In diesen Filmen erklärt Schütt das komplette „Fachchinesisch“ rund um Tim´s „alternativen“ Vermögensaufbau, die einfache Planung und entschlossene Umsetzung in die Tat.

Das Buch ist voraussichtlich bis Ende Februar noch zum Einführungs- und „Schnäppchenpreis“ von 1,02 EUR als Kindle Ebook zu erwerben!

Über:

Baufix24
Herr Ralf Schütt
Hagener Allee 48
22926 Ahrensburg
Deutschland

fon ..: 040 4118980
web ..: http://www.baufix24.de
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

Pressekontakt:

Baufix24
Herr Ralf Schütt
Hagener Allee 48
22926 Ahrensburg

fon ..: 040 4118980
web ..: http://www.baufix24.de
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Was ist Business-Coaching und was kann es leisten.

Coaching ist ein professioneller, interaktiver Beratungs und Begleitprozess, der Sie dazu befähigt, eigene Visionen und Ziele zu entwickeln und zu verwirklichen.

BildDieser Prozess umfasst sowohl private, wie auch berufliche Inhalte und findet in einem zeitlich begrenzten Rahmen statt.

Was bedeutet Systemisches Coaching?
Jeder Mensch ist nicht nur eine Person, sondern aktiver Teil vieler Systeme. Wir alle haben eine Vielzahl an Rollen und Funktionen die wir erfüllen und an die Erwartungen geknüpft sind. So ist man beispielsweise Arbeitnehmer, Partner, Freund und für die Eltern auch immer Kind. Verändert sich ein Mensch, beeinflusst dies auch sein Umfeld, ebenso wie eine Veränderung des Umfeldes den Menschen verändern kann. Der Systemische Ansatz berücksichtigt eben diese Vielfalt und betrachtet die Lebenswelt damit mehrdimensional.

Gilt es etwa eine Entscheidung zu treffen, was in den meisten Fällen der Anlass für ein Coaching ist, werden mit dem Systemischen Ansatz im Vorfeld alle Konsequenzen eruiert und in den Entscheidungsprozess mit einbezogen.

Coaching-Ablauf
1. Unverbindliches Vorgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen.
2. Klärung des Ziels (Auftrag) und Festlegung der Rahmenbedingungen, wie Rhythmus der Coachings und Dauer des Prozesses.
3. Prozessberatung und Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten (Dauer einer Coaching-Sitzung: 90 Minuten).
4. Zwischen den Coaching-Sitzungen: Option auf Übungen/Tests, um Sie Ihrem Ziel näher zu bringen.
5. Nach der letzten Sitzung: Evaluation des Erfolges und Festlegung weiterer Schritte für nachhaltigen Erfolg.

Grundsätze

Haltung
Als Coach bin ich Ihr Wegbegleiter in einer Phase der Veränderung. Wir stehen auf gleicher Augenhöhe: Sie sind der Experte für Ihr Thema – ich bin der Experte für neue Perspektiven. Sie besitzen bereits alle Ressourcen, die Sie zur Lösung benötigen.

Freiwilligkeit und Offenheit
Entscheidend für den Erfolg des Coachings, ist Ihre bewusste Entscheidung für ein Coaching. Dies ist eine notwendige Bedingung für Offenheit, welche den Prozess maßgeblich bestimmt.

Neutralität und ehrliches Feedback
Als Coach bin ich Ihr neutrales, unvoreingenommenes Gegenüber. Ich bin nicht persönlich in Ihr Thema involviert (wie etwa Freunde, Verwandte oder Vorgesetzte) und kann Ihnen deshalb ehrlich und offen dabei helfen den Blick für unterschiedliche Aspekte zu schärfen.

Verschwiegenheit
Selbstverständlich bleibt alles was wir besprechen unter uns. Auch für den Fall, dass der Auftraggeber Ihr Arbeitgeber sein sollte, sind sämtliche Inhalte, die wir besprechen, vertraulich.

Das verstehen wir unter Coaching

Ihr Weg führt zum Ziel
Coaching ist eine Prozess gesteuerte Intervention zur Ziel Findung und Problemlösung. Bei uns steuert der Klient seinen Entwicklungsprozess selbst. Unser CoachingAnsatz beruht auf der Förderung von Selbstständigkeit, Leistungsmotivation und Verantwortung. Hierbei unterstützen wir den Klienten und gehen ein Stück des Weges gemeinsam. Un­ser Ziel ist es, dass der Klient seine eigenen Ressourcen erkennt (systemische Sichtweise, siehe Philosophie) und sie effektiv einsetzt.

Coaching heißt bei uns:
o Personenbezogene Einzel Begleitung für Klienten im beruflichen und privaten Umfeld.
o Ziel des Prozesses ist die Wiederherstellung bzw. Verbesserung der Handlungsfähigkeit des Klienten.
o Basierend auf aktuellen psychologischen und betriebswirtschaftlichen Erkenntnis­sen wird unser Coaching durch ein zeitlich klar umrissenes, transparentes Konzept strukturiert.
o Ganzheitliche (systemische) Betrachtung der Person im Kontext mit dem Umfeld und dessen Strukturen.
o Vertrauensvolle, gleichberechtigte Beziehung zwischen Klient und Coach in geschütztem Rahmen.

Was ist uns beim Coaching wichtig?
Wir begleiten den Klienten beim Erreichen seiner Ziele und arbeiten auf gleicher Augenhöhe. Der Klient bleibt der Experte für seine Frage­stellung; wir als Coach sind für die Prozesssteuerung verantwortlich. Durch eigene Reflexion und Selbsterkenntnis, die sich der Klient mit unserer Unterstützung und Begleitung erarbeitet, kommt er in seinem Coaching-Prozess voran. Durch unsere Methodenkompetenz (wir arbeiten schulen übergreifend), unsere interdisziplinären Erfahrungs- und Wissenshorizonte, unser vernetztes Arbeiten und unsere strategischen Partner verfügen wir über ein breites Knowhow.

Für uns ist die Freiwilligkeit im Coaching elementar wichtig und eine Grundvoraussetzung für den Erfolg. Coaching darf keine Kontrollmethode sein. Bei unseren Sitzungen dringt nur nach außen, was mit dem Klienten vereinbart wurde. Vertraulichkeit und Verschwiegenheit sind die Basis für eine tragfähige Beziehung zwischen Klient und Coach und damit für eine intensive und fruchtbare Arbeit.

Wir grenzen Coa­ching ganz klar von den Begriffen »Training« und »Beratung« ab. Wir verstehen Training als fachliche Anleitung; der Trainer ist verantwortlich für den Inhalt und Ablauf und leitet die Trainierten gezielt an. Der Berater gibt ebenfalls sein Wis­sen als Rat weiter. Das ist bei unserem Coaching anders; hier steuert der Klient selbst seinen Entwicklungsprozess.

Was bieten wir?
o Systemisch-psychologische Einzelbegleitung (z.B. bei drohen­dem Burnout-Syndrom)
o Reflexion der aktuellen persönlichen Situation durch methodisch gezielte Fragestellung
o Analyse von Kompetenzen und Entwicklungsfeldern
o Ansprache neben der kognitiven vor allem der emotionalen Ebene des Klienten – Unbewusstes bewusst erkennen
o Annäherung von Fremd und Selbstbild
o Gemeinsames Erarbeiten von Lösungsansätzen und nachhaltige Begleitung bei der Umsetzung
o Regelmäßige Evaluation der Zieldefinition und Zielerreichung; der Klient definiert sein gewünschtes Ziel
o Praxisbegleitung
o Umfeldanalyse und differenzierte Beobachtung von Prozessen und Systemen
o Qualifiziertes Feedback
o manchmal: Expertenrat

Wo findet Coaching seine Anwendung?
Grundsätzlich bei allen Fragestellungen im beruflichen und persönlichen Umfeld. Die meisten Themen betreffen Kommunikation, Verhalten und Einstellungen. Das können Fragen zur Karriere oder dem Beruf allgemein sein oder zu Verhaltensweisen, die geändert werden sollen, wie z.B. die Bereiche Delegation, Personaleinsatz, Unternehmensführung, Selbstdarstellung, Karriereplanung. Familiäre Themen und Probleme können ebenfalls im Coaching bearbeitet werden. Weitere allgemeine Fragestellungen betreffen die Persönlichkeitsentwicklung und -veränderung sowie die Begleitung und Prophylaxe bei drohendem Burnout-Syndrom. Die Behandlung von psychischen Störungen sollte jedoch einem Psychotherapeuten vorbehalten bleiben.

Wen sprechen wir an?

o Führungskräfte
o Top und mittleres Management
o Junge Führungskräfte/Potenzialträger
o Mitarbeiter ohne Führungsaufgabe z.B.
o Vertriebsmitarbeiter
o Selbstständige und Freiberufler z.B.
o Ärzte
o Juristen
o Wissenschaftler

Über:

Nicholson & Company
Herr Christoph Barucha
Königinstrasse 37
80529 München
Deutschland

fon ..: 089-21547230
web ..: http://www.ncexs.de
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Nichsolson & Company ist eines der führenden Health Care Personalberatungsunternehmen für Executive Search. Es wurde 1982 gegründet und ist noch heute in privater Hand. Nicholson ist für alle Unternehmen die erste Wahl, wenn es um Beratung bei Fragen zum Topmanagement und Führungsnachwuchs geht. Die Klienten kommen aus dem HighTech Bereich und dem Gesundheitswesen und reichen von Konzernen bis hin zu mittelständischen Unternehmen, Start-Ups und gemeinnützigen Organisationen.

Pressekontakt:

Nicholson & Company
Herr Christoph Barucha
Königinstrasse 37
80539 München

fon ..: 089-21547230
web ..: http://www.ncexs.de
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Erneuter Prozesserfolg von Ciper & Coll., den Anwälten für Medizinrecht, vor dem Landgericht Stuttgart

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Stuttgart – vom 30. Januar 2015
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Komplikationen und Sturzverletzung nach Behandlung chronisch rezidivierender Parotitis, LG Stuttgart, Az. 15 O 276/11

Chronologie:
Die Kläger haben die Beklagten als Erben des am 22.08.2009 verstorbenen Ehemannes und Vaters auf Ersatz der immateriellen und materiellen Schäden in Anspruch genommen

Der am 22.08.2009 verstorbene Patient befand sich im Mai 2009 zunächst wegen eines Knotens im Bereich der rechten Unterlippe und nachfolgend wegen einer Schwellung im linken Halsbereich bei der Beklagten zu 1. in Behandlung. Die Behandlung übernahm der Beklagte zu 2. Bei Verdacht auf Lymphom wurde die Indikation für eine operative Behandlung der trotz Antibiose verbliebenen Schwellung bejaht, weshalb der Patient am 15.07.2009 im Krankenhaus der Beklagten zu 3. stationär aufgenommen wurde. Der Beklagte zu 2. ist im Hause der Beklagten zu 3. belegärztlich tätig.

Unter der belegärztlichen Betreuung des Beklagten zu 2. unterzog sich der Patient am 16.07.2009 dem geplanten Eingriff zur Entfernung des Knotens, bei dem es sich ausweislich des Histologieberichtes um eine chronisch rezidivierende Parotitis handelte.

Im weiteren Verlauf der stationären Behandlung wurde der Patient am frühen Abend des 18.07.2009 bewusstlos in einem Stuhl sitzend in seinem Krankenzimmer aufgefunden. Bei dem Transfer vom Stuhl auf den Boden entglitt er dem transferierenden Pflegepersonal und stürzte – immer noch bewusstlos – auf den Boden. Hierbei zog er sich eine knöcherne Verletzung des Beckens zu, die jedoch erst mehrere Tage später diagnostiziert und therapiert wurde.
Aufgrund der am 18.07.2009 eingetretenen Komplikationen wurde der Patient zunächst auf die Intensivstation und von dort aus auf weitere Stationen, zuletzt die kardiologische Intensivstation verlegt, wo er letztlich am 22.08.2009 verstarb.

Der Beklagten zu 1. wurde vorgeworfen, dass der streitgegenständliche Eingriff vom 16.07.2009 überhaupt nicht indiziert war. Zumindest hätten vor Bejahung der Indikation für ein operatives Vorgehen weitere Diagnostik und zunächst vorausgegangener Antibiose die Erstellung eines neuen Antibiogramms erfolgen müssen, bevor dem Patient zu einer Operation unter Vollnarkose geraten hätte werden dürfen. Dies gilt insbesondere deshalb, weil der mittlerweile Verstorbene unter schwerwiegenden Vorerkrankungen litt, u.a. Herzinsuffizienz und Hypertonie bei Z.n. Herzinfarkten 1992 und 1995, PTCA 1995, Implantation eines dreifachen aortokoronaren Herzbypasses 2003, Implantation eines Defibrillators AICD und eines Herzschrittmachers 2003, Diabetes Mellitus II, und Niereninsuffizienz.
Aufgrund dieser Vorerkrankungen hätte die Operation unter Vollnarkose überhaupt nicht vorgenommen werden dürfen.
Weiterhin wurde vorgeworfen, dass die Behandlung selbst durch den Beklagten zu 2. nicht lege artis durchgeführt wurde. Zunächst erfolgte die operative Behandlung der Schwellung selbst sowie die postoperative Behandlung, die umfassend antibiotisch begleitet und überwacht hätte werden müssen, nicht lege artis. Aufgrund dessen kam es im weiteren Behandlungsverlauf erneut zu einer derben Schwellung des unteren Drüsenpols rechts mit einhergehender Rötung, die ausweislich des Konsils vom 12.08.2010 durch eine Antibiose ausreichend behandelt werde sollte, ohne dass ein Revisionseingriff erforderlich gewesen wäre. Dies ist vorliegend jedoch unterlassen worden.
Darüber hinaus wurden, trotz der bereits vor der stationären Aufnahme des Verstorbenen bekannten Notwendigkeit einer Diabetesschulung keine weiteren Maßnahmen angeordnet, um sicher zu stellen, dass die Diabetes Mellitus fachgerecht behandelt wird. Tatsächlich wurde lediglich beobachtet, dass der Patient ohne Bezug zu den zuvor ermittelten Blutzuckerwerten zu hohe Dosen Insulin injizierte, sodass es im Rahmen der Messung der Blutzuckerkonzentration zu Schwankungen von 58 mg/dl bis 219 mg/dl kam. Infolgedessen fiel der zwischenzeitlich Verstorbene am 18.07.2009 gegen 16:53 Uhr in ein Hypoglykämie-Koma.

Tatsächlich hätte das Insulin, insbesondere aufgrund der operationsbedingt und begleitend verabreichten zusätzlichen Medikamente und der dadurch resultierenden Beeinflussung des Blutzuckers vom Zeitpunkt der stationären Aufnahme an durch das Klinikpersonal der Beklagten zu 3. erfolgen müssen. Ausweislich der ärztlichen Feststellungen in der Behandlungsdokumentation dosierte der Verstorbene das Insulin nicht korrekt und blutzuckerunabhängig. Dadurch war eine erhebliche Gefahr für den Patienten gegeben, zumal er keine Kenntnis von möglichen Wechselwirkungen der verabreichten Medikamente und einer ggf. erforderlichen Neueinstellung hatte.

Ebenso wenig nachvollziehbar ist, weshalb die Beklagte zu 3. den zwischenzeitlich Verstorbenen trotz massiver internistischer Komplikationen klinikintern nicht die dringend indizierte Verlegung auf die internistische Station zur Behandlung der aufgetretenen internistischen Komplikationen vornahm, sondern lediglich internistische Konsile durchgeführt wurden, obwohl die Dokumentation auf gravierende interdisziplinäre Kommunikationsmängel schließen lässt. Dem Beklagten zu 2. ist vorzuwerfen, dass er keine Anordnung über eine entsprechende Verlegung auf die internistische Intensivstation anordnete.
Nachdem die dringend indizierte internistische Behandlung durch die Beklagte zu 3. offensichtlich nicht gewährleistet werden konnte, hätte der Patient – insbesondere nachdem aus orthopädischer sowie HNO-ärztlicher Sicht keine Notwendigkeit für eine weitere stationäre Behandlung gegeben war – zumindest in ein anderes Klinikum verlegt werden müssen.
Aufgrund des Umstandes, dass infolge – der aus den Behandlungsunterlagen zu entnehmenden – Übernahmeverweigerung durch die Internistische Station die Behandlung der komplexen internistischen Komplikationen, die auch aufgrund der mannigfaltigen Vor-und Grunderkrankungen des Patienten sehr schwerwiegend und akut lebensbedrohend waren, insbesondere durch die Unfallchirurgische Station erfolgen musste, die lediglich auf knappe Konsilempfehlungen zurückgreifen konnte, verschlechterte sich der Zustand des Verstorbenen so massiv, dass er nach letztlich doch erfolgter Übernahme auf die
Internistische Intensivstation am 19.08.2009 nur noch palliativ behandelt werden konnte und infolgedessen am 22.08.2009 verstarb.
Darüber hinaus wurde der Patient beim Transfer vom Stuhl auf den Boden in bewusstlosem Zustand von dem Pflegepersonal der Beklagten zu 3. fehlerhaft transferiert, sodass er zu Boden stürzte.
Weitergehend wurde vorgeworfen, dass der mittlerweile verstorbene Patient trotz der im weiteren Verlauf der Behandlung in verschiedenen Intensitäten und Dauer aufgetretenen Verwirrung und Desorientierung von dem Pflegepersonal der Beklagten zu 3. nicht ausreichend gesichert wurde, sodass es sowohl am 10.08.2009 als auch am 20.08.2009 zu Stürzen kam, im Rahmen derer der Patient nicht unwesentlich verletzt wurde.

Verfahren:
Das Landgericht Stuttgart hat insgesamt 4 Gutachten in Auftrag gegeben:
– Mund-Kiefer- Gesichtschirurgisches Gutachten
– Anästhesiologisches Gutachten
– Internistisches Gutachten
– Internistisches Ergänzungsgutachten

Das Mund-Kiefer- Gesichtschirurgische Gutachten und das Anästhesiologische Gutachten haben einen Behandlungsfehler nicht bestätigt.

Der internistische Sachverständige konnte ebenfalls keinen definitiven Behandlungsfehler feststellen.

Die Frage des Sturzes mit der erlittenen Beckenringfraktur sowie die Frage der Aufklärung hätten einer weiteren Beweisaufnahme bedurft, weshalb die Parteien auf Vorschlag des Gerichts einen Vergleich geschlossen haben.

Die Gesamtschadensposition liegt im deutlich fünfstelligen Eurobereich.

Anmerkungen von Ciper & Coll. (Dr. D.C.Ciper LLM, D. C. Mahr LLM, Irene Rist, Marius B. Gilsbach, Agnes Szlachecki) und dem Anwaltsforum Patientenanwälte, sowie Rechtsanwälte für Patienten e.V.:
Qualifizierte anwaltliche Rechtsvertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft zu behaupten.

Über:

Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
Deutschland

fon ..: 0211556207
web ..: http://www.ciper.de
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

Pressekontakt:

Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin

fon ..: 0211556207
web ..: http://www.ciper.de
email : E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt

  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • E-Mail-Adresse verborgen; JavaScript benötigt